Durch einen c’t Artikel bin ich vor längerer Zeit auf Desktop-Suchmaschinen aufmerksam geworden. Damals hatte ich “The Sleuthhound” getestet und nach kurzer Zeit aus den verschiedensten Gründen für unbrauchbar erklärt und wieder von der Platte geworfen. Seit einem halben Jahr nutze ich jetzt das kostenlose “Copernic Desktop Search“. Das Programm hat eine ordentliche Oberfläche und ist relativ klein (3MB Download) sowie in verschiedenen Sprachen vorhanden, was vor allem meine Kunden interessiert. Es durchsucht alle wichtigen Dateiformate auf der Festplatte und sowohl den eMail-Folder von Thunderbird und Outlook. Die eMail-Suche in Thunderbird ist bekanntermaßen unbrauchbar, schon allein dafür lohnt sich das Tool. Die indizierung erfolgt entweder zu bestimmten Zeitpunkten oder zusätzlich automatisiert im Hintergrund, wenn der Rechner nichts zu tun hat. Copernic merkt sich dabei geänderte Dateien, so das diese zeitnah ebenso im Index landen. Seit Version 1.60 ist die Geschwindigkeit der Indizierung merklich gestiegen und seit Version 1.63 werden auch die OpenOffice/StarOffice-Formate in Version 1.x und 2.x (dementsprechend auch das OpenDocumentFormat) indiziert, was für mich sehr wichtig ist.
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Vor ein paar Tagen ist mir der Copernic Desktop Search beim Windows-Start gecrasht. Eine ‘richtige’ neue Version gibt es nicht, aber wenn man auf der Homepage die alte Version 1.63 herunterlädt, erhält man Build 910 statt dem alten Build 905. Vielleicht hilft es ja…