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Es begab sich zu den Zeiten, als meine multimediale Neugierde für fast alles im Internet offen war. So auch für Wunschlotto.de, die so lieb waren, mich ihren Dienst gratis ab dem 10. April 2005 für 14 Tage lang testen zu lassen. Die Anmeldebestätigung berichtete stolz „Allein in den letzten beiden Monaten wurden nachweislich weit über 10.000 Einzelgewinne an unsere Mitglider ausbezahlt.“ (Rechtschreibfehler sind authentisch). Das sind also mindestens 100 €, wow! Nur neu Tage später sollte ich auch zu den Einzelgewinnern gehören:
Sie zählen zu den glücklichen Gewinnern der Lottoziehung vom 16.04.2005.
Der Gewinn wird Ihnen in den nächsten Tagen automatisch durch einen Treuhänder auf das bei Ihrer Anmeldung angegebene Konto überwiesen.
Pünktlich vor Ablauf der 14-tägigen Frist habe ich den Dienst gekündigt und um Bestätigung derselben gebeten. Eine Woche später (29. April 2005) antwortete der Support:
Sehr geehrter Herr Kaemmerer,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Ihr Widerruf ist bei uns eingegangen und wird zum nächstmöglichen Termin ausgeführt.
Eventuell zuviel gezahlte Gebühren werden wir Ihrem Konto in den nächsten Tagen gutschreiben. Dieser Prozess kann bis zu 14 Tage in Anspruch nehmen.
Mein Gewinn wurde überwiesen: über 19 Cent durfte ich mich freuen. Eine Woche später waren es sogar schon 23 Cent, die ich gewonnen hatte. Doch dem stand eine Abbuchung von 52 Euro am 03. Mai 2005 – vier Tage nach dem meine Kündigung bestätigt wurde – gegenüber. Diese Lastschrift lies ich zurückgehen.
Damit war für mich die Erfahrung wunschlotto.de zu Ende. Doch die Datenbanken von Unternehmen haben ein Elefantengedächtnis, zumindest, wenn es ums Geld geht. Knapp vor dem Ablauf der gesetzlichen Mahnfrist von 2 (Kalender)Jahren flatterte ein Brief von Awanda, dem Betreiber von wunschlotto.de, ins Haus. Mir wurde erklärt, dass ich nach der 14 tägigen Testphase eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten und die Abbuchung des Mitgliedsbeitrages im Voraus akzeptiert hätte. Awanda gehe davon aus, das die Rückbuchung des Betrages ein „Versehen“ sei. Innerhalb von 7 Tagen sollte ich folgendes überweisen: „Offener Betrag inkl. Mahn- u. Bankgebühren: EURO 60,00“.
Mein erster Gedanken zu diesem Brief: Da versucht jemand, mit der Vergesslichkeit der Leute Geld zu machen. Doch mein Mailfolder ist nicht vergesslich. Und die Mahnung wareigentlich keine, denn es fehlten einige wichtige, gesetzlich vorgeschriebene Informationen. So wurde nicht berichtet, wann und für welche Dienstleistung ein Vertragsverhältnis zustande gekommen sein soll. Eine Rechnung hatte ich nie erhalten. Weiterhin fehlte eine korrekte Fristsetzung („innerhalb von 7 Tagen“ ist nicht ausreichend) und eine Information, wie sich die angemahnten 60 € zusammensetzen. Ich ignorierte das Schreiben und hoffte, das es Awanda mir gleich tut.
Doch Awanda lässt nicht locker. Am 23. März 2007 traf ein Brief des von Awanda beauftragten Inkassobüro accumio ein. Jetzt kommt Licht ins Dunkel: darin bezieht man sich auf eine Rechnung vom 29.04.2005 – genau dem Tag, an dem meine Kündigung bestätigt wurde. Aus den 52 € wurden 84,54 € (8 € Auslagen, 4 Cent Zinsen, 24,50 € Inkassokosten).
Meine Reaktion auf diese Mahnung viel deutlich aus: Ich habe der Forderung widersprochen und nach dem Nachweis des Vertragsverhältnisses und einer korrekten Rechnung verlangt. Weiterhin habe ich meine fristgemäße Kündigung und die Bestätigung derselben geltend gemacht. Sollten weitere unberechtigte Mahnungen eintreffen, wird ein Anwalt Arbeit bekommen, lautete meine Antwort.
Ein paar Wochen später, am 16. April 2007 erhielt ich schwarz auf weiß, das bei Awanda etwas nicht stimmt: Man erklärte mir, das mein Kündigungsschreiben nicht fristgemäß, sondern erst am 22. Oktober 2005 eintraf. Das ist gut ein halbes Jahr, nach dem die Kündigung bestätigt wurde. Die Forderung wurde bekräftigt und dank weiterer Zinsen auf 84,81 Euro erhöht.
Unabhängig davon, dass eigentlich Awanda für den Nachweis der Korrektheit der Forderung zuständig ist und nicht ich für den Nachweis des Gegenteils führen muss, schrieb ich einen weiteren Brief und wies erneut auf die offensichtliche Unkorrektheit der Forderung hin. Gleichzeitig stellte ich Awanda 40 € für meinen Aufwand mit der unrechtmäßigen Forderung in Rechnung. Dieser Betrag wurde bis jetzt nicht überwiesen. Ich werde wohl Amanda eine Mahnung schreiben…
Seit dem habe ich keine weitere Post – weder von Awanda, noch von accumio – erhalten.
Update vom 3. Mai 2007: Mein Brief, in dem ich das rechtzeitigen Absenden der Kündigungsbestätigung bewiesen hatte, ist offensichtlich angekommen, denn accumio antwortete heute:
Sehr geehrter Herr Kämmerer,
in obiger Angelegenheit nehmen wir Bezug auf Ihr Schreiben und teilen Ihnen mit, das die Frist für einen Widerruf 14 Tage ab Bestellung beträgt. Leider ist Ihr Kündigungsschreiben verspätet eingetroffen.
Die Forderung besteht hier zu Recht [...]
Mein Beweis der korrekten Kündigung wird einfach ignoriert und der Mahnbetrag ohne nähere Erklärung um 53,01 Euro auf 137,82 Euro erhöht. Den Brief kann ich nur als verzweifelten Versuch verstehen, mich einzuschüchtern. Ich glaube, das wird ein Fall für den Verbraucherschutz.
Mit einer Google-Suche nach awanda accumio findet man weitere vergleichbare Fälle. Bei einem Forumsteilnehmer hat laut seiner Aussage abwarten gereicht, da trotz Ankündigung Awanda nicht vor Gericht gegangen ist. Die Kündigung wurde aus „Kulanz“ akzeptiert.
Update vom 15. Juni 2007: Wie erwartet ist jetzt das Schreiben vom Rechtsanwalt eingetroffen. Meine Anwältin wird den Fall jetzt übernehmen und ich werde Strafanzeige gegen Awanda stellen. Nähere Hintergründe folgen in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag.
Update vom 2. Juli 2007: Zwei weitere Beiträge sind online: Schadensersatz von Awanda und Strafantrag gegen Awanda
Update vom 12. September: Beitrag Awanda zahlt Schadensersatz und entschuldigt sich ist online.
Fazit: Wer eine Mahnung erhält, sollte sehr genau schauen, ob diese berechtigt ist. Wer sich seiner Sache ganz sicher ist, kann mit dem Widerspruch waren, bis der gerichtliche Mahnbescheid eingetroffen ist – sollte überhaupt jemals einer eintreffen. Dann muss das mahnende Unternehmen klagen und vor Gericht seinen Anspruch erklären. Klappt das nicht, wird es für die unterlegene Seite definitiv nicht billig.
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hallo ich bin gerade auf diese eite gestoßen undzwar hab ich ein problem hatt emich 2005 bei dieser firma angemeldet… wusste leider nihct mehr wann naja auf jedenfall war es wunschlotto und dann habe ich es nach der ersten abbuchung per post gekündigt nach ner zeit ksm dann wieder ne abbuchung und dann hab ich noichmal angerufen. da war dann ein typ dran der dann meinte er hat keine künigung bekommen ich soll doch bitte nochmal eine kündigung schreiben und er registriert es jetzt im computer .
und dann habe ich wieder ne rechnung geschickt…
als ich dann über ein jahr nichts mehr von denen gehört habe hatte sich die sache für mich geklärt und hatte die betätigung auch nihct mehr und dann kamen wieder rechnungen und dir hab ich dann wieder rückbuchen lassen und hab da wieder angerufen und dann meinten die es wäre ein versehen gewesen…und es wäre kein problem… alles schon und gut—letztes jahr wieder angerufen kein problem… und dann wieder nie was gehört nicht email und auch nicht per post bis gestern da war ein brief vom inkasso unternehmen mit ner rechnung von
hauptforderung (23.07.07-20.01.08) 56,30 euro
dann verzugszinsen 9,39 euro
auslagen des gläubigers 20euro
kontoführungskosten 8euro
und inkasso 58,10euro
= 151,79euro
ich habe da angerufen und die meineten dann das irgendwie wphl jetzt automatisch gekündigt worden sei
und jetzt stehe ich da… und weiß nicht was ich machen soll ich hoffe ihr könnt mir helfen..butte bitte müsste sonst bis zum 11.11 zahlen und ich weis nicht was jetzt ,meine rechte sind weil die meinen die hätten nie ne kündigung bekommen,,,
danke im vorraus-..
also die meinen ich soll wohl die rechnung trotzdem begleichen…
Also Ich habe inzwischen Post vom Rechtsanwaltsbüro bekommen und hinterher nochmal von der Inkassofirma.
Also ich kann nur allen sagen: NICHT ZAHLEN!!!
um das Geld zu Vollstrecken müssten Sie einen Mahnbescheid erlassen, und die Forderung einklagen.
Dieses werden diese B****** sicherlich nicht tun.
Also ich mache einfach folgendes:
Briefe die mit Sparschwein zu tun haben einfach in den Schredder werden.
Sorry. was ich net verstehe…….. warum muss so ein Forum eigentlich bestehen……..
Eine Strafanzeige kostet nix und die Leutz von acumio oder sparschwein oder gar wunschlotto sind ****** ( und das schon unter mehreren AZ) und Deutschlandweit bekannt als solche…….!!!!!!
Finanziert denen nicht noch den Porsche oder BMW
LG Micha
Hallo Leute,
wie ich am 21. August erzählt habe. Ich habe bis jetzt nichts mehr gehört von denen.
Ich melde mich dann wieder…
Also ich bin auch eine Betroffene von wunschlotto, habe vor ca. 4 wochen eine Rechnung bekommen und sollte einen Betrag von 54 € bezahlen mit der Begründung es konnte der Betrag nicht abgebucht werden weil Konto erloschen ist (hää) habe mein Konto jetzt schon 30 Jahre.Ach ja die Anmeldung lag schon 3 Jahre zurück. Habe denen dann geschrieben das ich mich nicht erinnern könnte mich dort angemeldet zuhaben. Darauf kam gleich eine Rechnung mit Mahnung. Ich habe dies von meinem Rechtsanwalt prüfen lassen und der sagte ich solle mir über meine Anmeldung schriftlich nachweisen kommen lassen, es kam keine , denoch kam ein inkassforderung mit Betrag 140 €. Ich warte jetzt Mahnbescheid ab und ziehe wenn es sein muß vor Gericht. Ich bin doch nicht blöd und zahle für was das ich nie genutzt habe
Ich sage euch wies ausging
Hallo Petra,
an deiner stelle würde ich gar net erst den Mahnbescheid abwarten sondern sofort strafanzeige stellen…. aber achtung die betreiber haben mittlerweile eine neue Frima gegründet!!!!!! also bei mir hat es geholfen dass ich gegen die beiden firmen anzeiger erstattet habe
Hallo Leute, ich habe heut wieder einen Brief von diesem Inkasso-Unternnehmen erhalten und umgehend dort angerufen. Die Dame am Telefon wollte mir garnicht richtig zuhören als ich sie auf bereits bestehende Strafanzeigen, den Namenswechsel und diese Seite verwies und faselte was von wegen: “Wir haben Ihr IP-Adresse…” Daraufhin sagte ich ihr, dass sie damit rein garnichts beweisen können und die ganze Sache eine riesen Schweinerei ist. Sie drohte mir mir einem Gerichtsverfahren und hat einfach aufgelegt. Im ersten Moment war ich mir wieder unsicher, was ich machen soll, ob ich zahle oder nicht. Aber nachdem ich mir die letzten Einträge hier durchgelesen hab werd ich immernoch einen Teufel tun und überlege auch, Strafanzeige zu stellen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dieses Inkasso-Unternehmen in der Sache mit drin steckt, denn sie hatte keine weiteren Argumente als diese, sonst hätte sie nicht einfach aufgelegt.
hallo nochmal zusammen…
ja bei mir waren die damen auch so nett leider hab ich ja kein haustelefon deswegen musste ich vom handy anrufen….dies hat mich alleine schon ein haufen geld gekostet..naja die erste dame hat irgendwann garnichtmehr gewusst was sie sagen soll die zweite hat mir dann den nemen des chefes verraten also ob das richtig war oder nicht bin ich mir noch nicht sicher.. naja bei mir haben soe auch nur sehr sehr unfreundlich reagiert und dann mehrmal aufgelegt…#;) find ich einfach nur lustig ich werde auch icht zahlen….
ich habe auch Ärger mit der Sparschwein AG. Hat überhaupt schon jemand Post von einem Rechtsanwalt bekommen mit Folge einer Gerichtserhandlung?
Hallo, ist ja ne Sauerrei!
Habe Post von UGV Inkasso GmbH erhalten, darin eine Forderung in Höhe von 144,66 Euro- Absender Sparschwein AG ( wunschlotto). Habe keinen blassen was die von mir wollen, kein Vertrag, keine Mahnung, nichts. Und nun sowas? Was macht Ihr mit so etwas?
MfG
hallo leute, auch ich habe 2 x post bekommen von UGV Inkasso!! wegen wunschlotto.de/ angebliche Verträge vom 2007 + jetzt ab ca. April.-Oktober! Die haben mir niemals Rechnungen gesendet? welche Leistung soll ich denn erhalten oder beauftragt haben ?? ist mir ein rätsel, was soll ich tun ? diese Seite ist allerdings schon sehr hilfreich wie ich finde,vielen dank dafür! lg walter
Hallo auch mein Mann hat heute von UGV Inkasso Post erhalten – betrifft ebenfalls Sparschwein AG (wunschlotto). WIr hatten so etwas ähnliches schon einmal bekommen und wußten auch nicht was das sollte. Ich habe denen klipp und klar geschrieben das wir davon nichts wissen, wir nichts unterschrieben haben und ganz sicher auch nichts bezahlen werden. Sollten wir weiterhin Post erhalten werden wir uns an die Verbraucherzentrale wenden und Strafanzeige erstatten.
Es kam nie wieder irgendetwsa zurück. Das gleiche werde ich nun mit UGV auch machen. Und euch gerne davon berichten
Hallo Habe vor ein paar tagen auch von UGV ein schreiben erhalten und heute wieder ,nur mit anderm datum ( bezüglich wunschlotto ) werde das sofort meinem anwalt übergeben, da ich die nie gespielt habe. bei mir wurde auch nix abgebucht,da ich nie meien bankdaten über internet angebe(zum Glück) fallls ich aber nochmal post bekommen werde, werde ich das sofort zur strafanzeige geben. Und da ich sehr gute beziehungen zum BGH in Karlsruhe habe werde ich dafür sorgen das einer Firma wie UGV die Konzession verliert.Zumindest werde ich dies versuchen
Hallo,
nach mehr als 6 Monaten meldet sich heute wieder das Inkassobüro der Sparschwein AG, die angebliche Forderungen gegen meinen Mann haben. Die Dame meinte, ob ich den auch über das Konto meines Mannes verfügen könne, damit die Forderung beglichen werde.
Als die Abzockerin nicht zu Zuge kam, erklärte sie mir kurz und bündig, das dann unser Computer von der Staatsanwaltschaft abgeholt werde. Mit diesem Satz hat sie dann auch das Gespräch beendet.
Leute lasst Euch nicht ins Boxhorn jagen und behaltet Eurer Geld- die haben schon genug
hallo leute, es geht immer weiter, die briefe wollen nicht aufhören, jetzt steht mittlerweile ein neuer firmenname drauf Demekon Entertainment AG (nicht mehr sparschwein mist), die haben echt nerven. also bloss nicht drauf reinfallen !
Hallo,
auch ich habe Anfang des Jahres 2 Schreiben von UGV Inkasso bekommen, hinsichtlich einer angeblichen Forderung der Sparschwein AG. Ich habe der Forderung ausdrücklich wiedersprochen und daraufhin ein Schreiben bekommen, mit IP Adresse und wenn ich nicht zahle Androhung des gerichtlichen Mahnverfahrens und einer Strafanzeige. Nach einem Besuch der Verbraucherzentrale habe ich denen nochmals einen deftigen Brief geschickt, per Einschreiben. Darauf haben die nie reagiert…….. Bis zum gestrigen Tage. Unbekannte Rufnummer und ich gehe ran. Ich wurde nach meinem Namen gefragt und aus Dummheit sagte ich, dass ich diese Person sei. Folge war das ein Herr Gerlach der UGV Inkasso mich auforderte zu zahlen. Ich sagte es bestehe keine Forderung und ich werde nicht zahlen. Er solle hir nicht mehr anrufen. Die Folge waren weitere 2 Anrufe und Androhungen des Mitarbeiters ich sollte aufpassen wo ich hin gehe und so. Das macht mir echt Angst. Ich habe aufgelegt und das Telefon ignoriert. Sollte dies weiter gehen, wird mir nichts anderes übrig bleiben, als Strafantrag zu stellen. Schriftlich hat die Firma bisher übrigens nicht reagiert und ich bin auch bereit es notfalls auf einen Gerichtsprozess ankommen zu lassen. Also nicht zahlen!!!!!!!!!!!!