Journalismus

26. May 2013

Buchverlosung und Unternehmertage

Das Unternehmerbuch - hier klicken.Kein Buch hat mich die letzten Jahre mehr begeistert, als “Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer” (Amazon). In der Form einer Geschichte geschrieben berichtet das Buch kurzweilig über die Erlebnisse des Thomas Willmann, der ein kleines Unternehmen aufgebaut hat und unter der Arbeitsbelastung zusammenbricht. Der Mentor Wolfgang Radies zeigt ihm, wie er sein Leben und sein Unternehmen neu gestalten kann. Der Weg dahin ist äußerst emotional und er darf viele große Herausforderungen überwinden. Doch es entsteht eine neue Dynamik in seinem Leben und seinem Unternehmen, an die er selbst nicht zu glauben träumte.

Viele werden jetzt denken: das habe ich alles schon mal gelesen. Doch diesmal ist es definitiv anders: viele der im Buch beschriebenen Erfahrungen habe ich bei mir selbst wieder erkannt, mein Leben geändert und viele Konsequenzen gezogen. Das brachte tatsächlich eine völlig neue Dynamik in mein Leben und sorgte dafür, das 2011 das mit Sicherheit ereignisreichste und spannendste Jahr in meinem Leben war. Und es hört nicht auf, spannend zu bleiben…

… damit meine Leser Anteil an der spannenden Entwicklung haben können, verlose ich ein Exemplar von “Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer” an alle, die unter diesen Artikel oder per eMail an mk@happyarts.de berichten, warum sie dieses Buch lesen möchten. Einsendeschluss ist der Beginn der Unternehmertage am 20. April 2012, zu denen ich auch anwesend sein werde.

Unternehmertage 2012 vom 20.-22. April – DAS Event für die ganze Unternehmerfamilie

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen funktionieren nur, wenn die Familie des Unternehmers oder der Unternehmerin an einem Strang zieht. Die meisten Events und Tagungen sprechen jedoch nur den Unternehmer oder die Unternehmerin an. Unternehmercoach bietet deshalb im zweiten Jahr ein solches Event für die ganze Familie an:

5 Redner der Spitzenklasse: Monika Matschnig – die deutsche Expertin für Körpersprache und Wirkung, Boris Grundl – der deutsche Experte für Führung, Kerstin Friedrich – die deutsche Expertin für Strategie, Hans Wall – der Vorzeige-Unternehmer und Stefan Merath – der Unternehmercoach und deutsche Experte für Unternehmer aus kleinen und mittleren Unternehmen.

Konzentriert Know-how tanken: 14 Workshops zu Themen wie “Automatisch Kunden gewinnen”, “Strategieumsetzung”, “Unternehmercoach-Forum”, “Finanzen” oder “Expertenpositionierung”. Nahezu alle Workshops werden dabei von Unternehmern, nicht von Beratern, geleitet. Damit können Sie sicher sein, dass die Inhalte aus der Praxis kommen. Auch für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner gibt es eigene Workshops wie z.B. “Unternehmerfrau zwischen Macht und Ohnmacht” oder “Motivation braucht Ziele. Ein Workshop für (Unternehmer)Eltern”.

Div. Aussteller. Aussteller zu den unterschiedlichsten Themen, die für Unternehmer von KMU interessant sein können.
Außerdem bietet Unternehmercoach in Zusammenarbeit mit dem Partner you are life! für den Nachwuchs parallel zur ganzen Veranstaltung ein tolles Kinderprogramm an: ein einzigartiges Erfolgsprogramm für Unternehmerkids ab 8 Jahren.

Die Teilnehmerzahl ist auf 150 Unternehmer (und ihre Lebenspartner und Kinder) begrenzt.

Die Unternehmertage finden vom 20.-22. April 2012 in Mainz statt: www.unternehmertage.com

Download Flyer: flyer_unternehmertage_2012

Jena wehrt sich: 50.000 Menschen bei der Rock ‘n’ Roll Arena

Jena wehrt sich. Die Jenaer Bürger wehren sich gegen eine Beitrag der Sendung “aspekte” im ZDF, der versucht, Ostdeutschland und insbesondere Jena zur rechtsextremistischen Angstzone zu erklären. Der öffentlich finanzierte Beitrag Angriff auf das Niveau der BILD-Zeitung schüttet einen Haufen Stereotype über Jena aus und unternimmt nicht einmal den Versuch einer Journalistischen Aufbereitung des Themas. Innerhalb kürzester Zeit hat der Beitrag ein enormes Echo ausgelöst und die Diskussion über Rechtsextremismus erneut in unser Leben gebracht.

Jena wehrt sich auf hunderte Weise und mit einem Paukenschlag: 50.000 Zuschauer feierten am Freitag den 2. Dezember 2011 gemeinsam mit Udo Lindenberg und Gästen die Rock ‘n’ Roll Arena und setzten damit mehr als ein Ausrufezeichen gegen Rechtsextremismus. Weitere Künstler des Abends waren Peter Maffay, Julia Neigel, Toni Krahl, Silly und Clueso.

 

 

 

Bitte ergänzt weitere Links in den Kommentaren.

Berichte über das Konzert:

Berichte über den aspekte Beitrag
Berichte über die Podiumsdiskussion im Theaterhaus Jena



Die besten Bildagenturen

Oder: Wo man preiswert gute Fotos kauft (Update am 5.5.2013)

Bilder haben einen ganz besonderen Zauber inne, der Texten und Informationen erst eine gezielte Wirkung, ein bestimmtes Gefühl verleiht. Kein Wunder also, dass der Bedarf an Fotomaterial so groß ist wie nie zuvor. Und ebenfalls neu ist, dass qualitativ hochwertige, großartige Fotos immer billiger werden. Grund genug also, um in diesem Blogpost die verschiedenen Quellen für Foto- und Bildmaterial einmal genauer zu untersuchen, um so die Vor- und Nachteile der einzelnen Portale aufzuzeigen.

Microstock

Microstock-Agenturen sind auf den allerersten Blick zunächst einmal die preiswerteste Variante, um an Bildmaterial zu kommen. Allerdings zeigt sich hier auch, dass preiswert nicht automatisch auch künstlerisch gut beziehungsweise anspruchsvoll sein muss. Im Großen und Ganzen werden hier vorproduzierte Fotos als Massenware angeboten. Doch mit einem Euro für die Web-Auflösung und Hochauflösungen, die selten mehr als zehn Euro kosten, ist das Preis-Leistungsverhältnis absolut in Ordnung.

Themenvielfalt

Thematisch betrachtet decken die Fotos alle gängigen und allgemeingültigen Konzepte ab. Viele Fotos sind freigestellt oder haben einen Freiraum, um Texte einzufügen. Dadurch sind sie flexibel auf Websites, in Werbeartikeln und Broschüren einsetzbar. Die technische Qualität der Fotos ist meist hervorragend, denn die Aufnahmekriterien in die Datenbanken sind hart.

Hohe Frequenz, aber wenig Besonderheit

Einzelne Bilder werden manchmal mehrere Hundert Mal verkauft, sodass diese sehr häufig gedruckt und publiziert werden. Bestimmte Fotostile oder Models sind so bekannt, dass sie ein geübter Fotograf sofort wiedererkennt. Demnach ist nicht ausgeschlossen, dass die Konkurrenz das gleiche Foto für ihre Werbung verwendet, denn Individualität gibt es im Microstock-Markt nicht. Dafür aber viele Hintergründe und Abstraktes in hervorragender Qualität.

Die Bildsprache der Fotos ist meist offensichtlich werblich. Die Kunden erkennen diesen Fotostil sofort, wodurch eine echte Emotionalisierung mit diesen Fotos nicht mehr möglich ist. Klassisches Beispiel ist das Foto einer blonden, lächelnden Business-Frau mit Headset, welches an jeder zweiten Hotlinenummer klebt.
Dass sich hinter dieser Frau nicht die echte Hotline-Dame verbirgt, erkennen die Kunden intuitiv. Beispiel ist ein Klassiker von Yuri Arcurs. Letztlich erreicht man so das Gegenteil: Vertrauen sollte geschaffen werden, doch wenn die Glaubwürdigkeit leidet, dann geht Vertrauen eher verloren.

Lizenzierung

Fotos im Microstock-Markt werden meist lizenzfrei (auf Englisch „Royality Free“, kurz „RF“) verkauft. Der Begriff ist irreführend, denn natürlich kauft der Kunde eine Lizenz. Erlaubt ist die mehrfache Verwendung eines Bildes ohne räumliche, mengenmäßige oder zeitliche Einschränkungen.

Damit ist die RF-Lizenz für Kunden unkompliziert. Nur für das Drucken in großen Mengen oder auf Artikeln, die für den Weiterverkauf (zum Beispiel Kaffeetassen mit dem Foto) bestimmt sind, ist eine erweiterte Lizenz für einen Aufpreis nötig. Die Lizenzbedingungen der Agenturen unterscheiden sich hier im Detail.

The Big Five

Die in Deutschland bekannteste Agentur ist Fotolia. Zu den großen Fünf im Microstock-Markt gehören noch Dreamstime, Shutterstock, iStockphoto und Bigstockphoto. Insbesondere Dreamstime bietet ein großes Angebot, eine gute, ausgefeilte Suchfunktion und zahlt zudem den Fotografen vergleichsweise faire Honorare. Daher stellt diese Plattform auch meinen Microstock-Favoriten dar.Royalty Free Images

Im Gegensatz dazu hat iStockphoto in letzter Zeit die Fotografen mit der Reduzierung der Provision auf 15 Prozent verprellt, was auch Käufer nicht unterstützen sollten. Da Fotografen ihre Fotos oft in mehreren Microstock-Portalen hochladen, gibt es genügend Alternativen.

Relativ neu ist die Platform Thinkstock. Diese Microstock-Agentur wird von Getty Images betrieben und ist mehr eine Meta-Platform, denn es werden ca. 40 Kollektionen unter anderem aus iStockphoto, Getty Images und jupiterimages zusammen angeboten. Es gibt keine Einzelpakete, aber ein Jahr lang gültige Downloadpakete ab 5 Bildern (79 €).

Weitere Microstock-Portale, bei denen ich Fotos anbiete sind: 123rf, Pixmac, der deutsche Anbieter Clipdealer, Stockfuel, Stockfresh und Can Stock Photo.

Midstock

Wer ohne großes Budget individuelle Bilder und zudem etwas Beratung braucht, ist im Midstock-Bereich gut aufgehoben. Für Preise zwischen zehn und dreißig Euro (Web-Auflösung ab drei Euro) gibt es aufwendige, individuelle und lizenzfreie Fotos. Oft ist das Foto nicht so offensichtlich für den Massenmarkt gemacht, wirkt dadurch weniger werblich, sondern eher künstlerisch, was aber nicht unbedingt einen Nachteil darstellt oder für einen geringeren Effekt sorgt.

Die Abgrenzung zum Microstock-Markt ist fließend. Manchmal gibt es Microstock-Bilder zu Midstock-Preisen. Andere wie ChromeOrange verhindern das – dort angebotene Fotos dürfen nicht im Microstock angeboten werden. Auch Plattformen wie Pitopia und Shotshop sind immer einen Besuch wert.

Shotshop.com

Macrostock

Individuelle, hochwertige Bilder für jeden Anwendungszweck gibt es in Macrostock-Bildagenturen. Die Bilder werden in einer sogenannten „Rights Managed“-Lizenz (RM) angeboten. Jede Verwendung wird einzeln dokumentiert und mit einem individuellen Preis vergütet. Eine besondere Kategorie stellen hierbei Pressefotos dar. Sie dokumentieren das Zeitgeschehen und dürfen nur im nicht-kommerziellen, journalistischen Umfeld verwendet werden.

Im Macrostock-Bereich gibt es verschiedene Agenturen, die alle Themenbereiche abdecken. Fotofinder ist der bekannteste deutsche Anbieter. Die beiden Großen der Branche sind Getty Images und Corbis Images. Der Allrounder Zoonar bietet sowohl RF- und RM-Bilder in allen drei Preisbereichen an. Das DJV-Bildportal bietet Fotos von Journalisten für Journalisten.

Für fast jeden Spezialbereich gibt es entsprechende Agenturen mit besonderen Kompetenzen: Unkonventionelle Fotos liefert plainpicture und Nahrung gibt es bei Stockfood . Weitere Agenturen gibt es zum Beispiel beim BVPA und bei Combipix. Wie gesagt, wer persönliche Beratung, echten Service und vor allem exklusives Material haben möchte, der ist bei den Makrostock-Agenturen in allerbesten Händen.

Bilder für einen Vortrag kaufen

Wer mehrere Bilder innerhalb relativ kurzer Zeit braucht, kann mit den Abo- und Download-Paketen viel Geld gegenüber dem Einzelkauf von Fotos sparen.

Shutterstock bietet zwei Interessante Pakete für diesen Zweck: 1 Jahr JPEG Downloads bis zur mittleren Größe mit 39 € für 12 Downloads oder 179 € für 60 Downloads.

Bei Dreamstime kostet das kleinste Abo-Paket mit 25 Downloads pro Tag für einen Monat 191.35 €. Das rechnet sich schon bei ca. 15 Fotos, da bessere Fotos in ausreichender Auflösung schnell 15 € pro Bild kosten und man im Abo immer die maximale Auflösung des Bildes erhält. Alternativ lohnt es sich auszurechnen, wie viele Credits gebraucht werden und dann das passende Credit-Paket zu kaufen.

ThinkStockPhoto bietet auch ein ein Jahr gültiges Downloadpaket mit 25 Bildern für 189 € an. Für ThinkStock gibt es meist aktuelle Gutscheine im Netz zu finden.

Fazit

Unterm Strich lässt sich also festhalten, dass es für nahezu jeden Zweck und jedes Budget mittlerweile gute bis sehr gute Bilder auf den oben vorgestellten Portalen zu erwerben gibt. Preisliche Unterschiede und Schwankungen liegen im künstlerischen Anspruch, in der technischen und handwerklichen Umsetzung, im Beratungs- und Serviceangebot, in der Individualität, der Massenkompatibilität und natürlich den erworbenen Nutzungslizenzen begründet.

Weitere nützliche Links:

Hinweis: Die Links zu den Bildagenturen sind teilweise Affiliate-Links. Wenn Sie sich über diesen Link bei den Agenturen anmelden, erhalte ich einen kleinen Teil des Umsatzes.

AUFSCHWUNG Messe 2011

Am 24. März war ich zur AUFSCHWUNG-Messe und Kongress am in Frankfurt. Die Messe richtet sich an Existenzgründer und junge Unternehmen. Das Publikum erschien mir jedoch ehr im Bereich der Unternehmer, welche die ersten Jahre im Unternehmen überlebt haben und jetzt entweder an Grenzen stoßen oder neue Herausforderungen suchen.

Der Messe-Teil war für uns Jenaer nicht so spannend, da sich die meisten Aussteller auf die Region Frankfurt bezogen. Trotzdem sind einige interessante Kontakte entstanden.

Die wahre Perle liegt jedoch im Kongress-Teil: Burkhard Schneider hat sein ganz tief in seine Kontakt-Netzwerk gegriffen uns fast 50 Referenten nach Frankfurt geholt. Leider liefen drei Vortragsreihen parallel, so dass die Entscheidung für einen der Vorträge nicht einfach war. Ein Kurzbericht:

Peter Sawtschenko ist einer der Urväter der Positionierung. Und eine echte Type dazu. Sein Motto lautet: »Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt, ist falsch positioniert!«. Durch eine klare Positionierung entkommt man der Austauschbarkeitsfalle und schafft eine automatische Sogwirkung auf die Kunden. Dass seine Theorien in der Praxis funktionieren, zeigen die Beispiele in seinem Vortrag: Die Positionierungen sind von ihm begleitet und oft bekannt.

Buchempfehlungen*: Rasierte Stachelbeeren: So werden Sie Nr. 1 im Kopf Ihrer Zielgruppe. und Positionierung – das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten

BTW: Steffen Adler, Service Experte aus Jena zeigt, wie man sich mit Service positionieren kann.

»Kopf schlägt Kapital« ist das Motto von Prof. Faltin. Mit dem Prinzip der Teekampange hat er gezeigt, wie auch ohne große finanzielle Mittel, aber mit einer guten Idee ein innovatives Unternehmen gegründet werden kann. Faltin empfiehlt das Gründen in Komponenten, um effektiv und kostengünstig die eigenen Ideen umzusetzen. Sein Buch “Kopf schlägt Kapital”* ist eine ideale Inspirationsquelle für Gründer und junge Unternehmer.

Klaus Kobjoll sagte, hat in den letzten 40 Jahren noch nie gearbeitet. Und er ist trotzdem – oder gerade deshalb – ein erfolgreicher Unternehmer. Und er legt gleich nach: “Bei nur 248 Arbeitstagen kann man gar keinen Burnout entwickeln.”. Er berichtet in seinem Vortrag auf angenehm authentische und frische Art, warum bei ihm die Mitarbeiter keine “freizeitorientierte Schonhaltung” einnehmen. Und warum Demut wichtig ist und jedes Unternehmen die Kunden hat, die es verdient. Wer nach dem Vortrag Klaus Kobjoll noch unmotiviert ist oder schlechte Laune hat, ist nicht von dieser Welt.

Natürlich gibt es auch von ihm ein Buch*: Wa(h)re Herzlichkeit

Nach diesen drei Vorträgen, die ehr ganzheitlich orientiert waren ging es bei Martin Limbeck nur um eines: Verkaufen. Der Hardselling-Experte meint: »Nicht gekauft hat er schon.« und hat damit allzu oft recht. Limbeck ist als Erstes ein Meister der Selbstvermarktung. Sein Vortrag ist das reinste Verkaufsgespräch und trotzdem spannend, lehrreich und unterhaltsam zugleich.

Links: Alle Fotos bei Flickr, Lizenzen der Fotos sind erhältlich bei Zoonar oder dem DJV-Bildportal

* Amazon Affiliate Link: Ich erhalte vom Kaufpreis eine kleine Provision, Sie zahlen jedoch den gleichen Preis.

Fotos Apassionata Leipzig

Für richtige Pferdeliebhaber führt an der Pferdeshow Apassionata kein Weg vorbei. In den ca. 90 Minuten Programm werden die verschiedensten Pferderassen und Reitstile gezeigt und mit einem kleinen Rahmenprogramm verbunden. Das Spektrum ist vielfältig: Pferde springen über brennende Stangen oder verbeugen sich, Esel legen sich auf den Rücken oder Reiter krabbeln mitten im Galopp einmal um Rücken und Bauch des Pferdes herum. Besonders beeindrucken sind die eleganten Bewegungen der wunderschönen Tiere.

Als Fotojournalist habe ich die Vorstellung des aktuellen Programms “Im Licht der Sterne” in Leipzig besucht. Wenn eine Akkreditierung zu einem Event so unkompliziert verläuft, wie zur Apassionata ist das mittlerweile schon eine extra Erwähnung wert. Während der ganzen Show konnte ich von beliebiger Stelle in der Halle fotografieren. Als optimale Position hat sich eine Ecke des rechteckigen, abgesperrten Reitbereiches erwiesen (siehe erstes Foto). Als größtes Problem während der Veranstaltung hat sich die völlig unzureichende Beleuchtung herausgestellt. Das Reitfeld wurde quasi ausschließlich von 2 x 7 seitlich angebrachten LED Strahlern beleuchtet. Wer schon einmal unter aktuellem LED Bühnenlicht fotografiert hat, kennt die Probleme: Die Farbwiedergabe ist absolut unzureichend und nicht mit normalen Leuchtmitteln zu vergleichen, da das Lichtspektrum der LEDs extrem schmal ist und steile Flanken aufweist. Zusätzlich war die Lichtmenge absolut nicht ausreichend. Viele Fotos sind bei 3200 ISO mit dem 50er bei f/1.4 Offenblende entstanden. Dementsprechend sind von den über 1000 Fotos nur rund 40 übrig geblieben.

Links: Alle Fotos bei Flickr, Lizenzen der Fotos sind erhältlich bei Zoonar oder dem DJV-Bildportal


Rebekka Bakken in der Kulturarena

Norwegisches Jazz-Sahnehäubchen zur Kulturarena

Starke Frauenstimmen gehören zur Kulturarena wie Sahne auf den Eisbecher. Eines dieser vokalen Sahnehäubchen begeisterte Donnerstag Abend 1.800 Zuhörer zur Kulturarena. Die Norwegerin Rebekka Bakken verwandelte den Theatervorplatz in eine akustische Jazz-Folk- Arena und zog vom ersten Moment mit ihrer wandelbaren und ausdrucksstarken Stimme in ihren Bann.

Gäste: 1.800 (ausverkauftes Sitzplatzkonzert)

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:
Rebekka Bakken – Gesang
Per Lindvall – Schlagzeug
Sven Lindvall – Bass
Staffan Astner – Klavier
Jesper Nordenström – Klavier, Keyboard

Rebekka Bakken im Netz: Kulturarena, www.rebekkabakken.com, www.myspace.com/rebekkabakken

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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283 Fotos, 4min 15 sec, 1 Lied und ein bisschen Nena

Wir waren wieder Pressevieh, die rund 10 Fotojournalisten und 15 Kamerastatisten, die für rund 4 Minuten im Fotograben NENA in Jena abschießen durften. Für mich war es 283mal der Versuch, eine wild über die Bühne gallopierende 50jährige Sängerin aus dämonischer Position nicht nur direkt in die Nasenlöcher zu fotografieren. Trotz einer Klickrate von 1,1 Fotos pro Sekunde ist das nicht immer geglückt.

Kurz vor Konzertbeginn wurde der Fotograben von der Security geräumt – Anweisung des Managements meinte der Chef der Security und liess dabei durchblicken, dass er von diesem Unfug auch nichts hält. Wenige Minuten später kam Nena auf die Bühne gesprungen. Nun hieß es für jeden, die 15kg Ausrüstung unversehrt durch die drängelnde Fotografenmasse zu quählen und nebenbei schon ein Eindruck vom Licht zu erhaschen. Die Kunst ist jetzt, die wenigen verbleibenden Augenblicke für ein halbwegs brauchbares Bild zu nutzen, denn wie lange das erste Lied dauert, weiß niemand. Was sonst auf der Bühne passiert auch nicht. Um die Herausforderung zu steigern machen die Lichttechniker das Showlicht erst an, wenn die Fotografen verschwunden sind. Zuerst mit dem Weitwinkel ein paar Übersichtsaufnahmen machen und vielleicht noch einen Gesamteindruck der Bühne vermitteln (wenn man direkt vor der ca. 1.60m hohen Bühne steht ist das fast unmöglich). Es bleibt nur Zeit für einen Objektivwechsel. Die letzten Fotos werden deshalb mit dem Teleobjektiv gemacht, das Canon 200/2.0L IS ist ideal dafür. Nena steht fast die ganze Zeit an der vorderen Bühnenkante und ich fast direkt unter ihr. Ein Foto aus dieser Position ist alleinfalls zur Abschreckung zu gebrauchen. Die einzige Lösung: Möglichst weit weg von der Bühne an die Fansperre drängeln und etwas seitlicher fotografieren. Wer allerdings seine Kamera nicht absolut sicher beherrscht hat in vier Minuten Konzert keine Chance auf ein gutes Foto.

Vorbei. Aus für heute. Die Security treibt uns aus dem Graben, wir müssen gehen. Die Kamera schreibt noch die letzten 20 Fotos aus dem internen Speicher in die Compact Flash Karte. Nun noch schnell unter die Fans gemischt, um wenigstens eine Totale zu schießen.

Die erwartete Ernüchterung kommt beim Sichten der Fotos: gerade einmal 20 Fotos sind gut genug, nicht sofort wegzufliegen. Wie die Verlage ihre üblichen Klickstrecken so füllen können bleibt offen. Was übrig bleibt, steht hier im Blog und reicht von der Qualität gerade so, das ich micht so sehr schähme und gleich alle Fotos lösche. Es bleibt dabei: in 4 Minuten kann kein Fotograf der Welt ein Konzert in vernünftiger Qualität dokumentieren. Jeder Konzertbesucher darf mehr: Er kann das Konzert über fotografieren und sich dabei an den viel besseren Positionen hinter dem Fotograben bewegen.

Es bleibt die Frage, was Künstler und Managment mit der künstlichen Beschränkung der Pressefreiheit erreichen wollen. Meistens ist wenigstens das Fotografieren in den ersten drei Liedern erlaubt. Das gibt eine halbwegs realistische Chance, ein gutes Foto veröffentlichen zu können. Eigentlich sollte es im Interesse der Künstler sein, gute Fotos in den Zeitungen und Zeitschriften zu sehen. Aber die schicken lieber ein vorausgewähltes PR-Foto und wollen die Imagebildung komplett überwachen.

Doch es gibt auch gutes zu berichten: Die Akkreditierung mit Presseausweis war unkompliziert und erfolgte ohne weitere Nachfragen oder spezieller Vorgaben wie Vorberichterstattung. Allerdings haben auch wieder Kollegen mit Kameras in der Größe meines Smartphones den Graben verstopft. Es sind bestimmt schreibende Kollegen, sie können dann in der Bildunterschrift unterbringen, was auf dem Foto zu sehen sein sollte. Oder es waren die fotografierenden Kollegen vom Radio. JenaTV hingegen hat keine Akkreditierung erhalten und könnte so höchstens mit Schwarzbild oder Archivmaterial vom Konzert berichten, hat es dann aber konsequenterweise gleich gelassen.

Zum Konzert selbst gibt es nicht viel zu berichten (die Textbaustein-Lobeshymnen gibt es zum Beispiel hier). Es war Nena und es war so, wie man sich Nena im Konzert vorstellt. Der Ernst-Abbe-Platz war nur halbvoll, was bei einem Kartenpreis von 49 € zzgl. VVK (zum Vergleich: ähnlich viel kostet die 6er Karte in der Kulturarena) nicht verwundert. In der Zeitung waren es 4000 Zuschauer, der Veranstalter berichtete von rund 3000 Zuschauern und es werden wohl um die 2500 Leute da gewesen sein.

Wie es auch anders geht war eine Stunde vor Nena zu erleben: Das musikalische Projekt „Zöllner & Söhne“ war das Musikalische Highlight des Abends. Und ich konnte das ganze Konzert ohne Einschränkungen fotografieren.

Update vom 29.06.2010: Offensichtlich hat sich Nena eines besseren besonnen und die Regeln gelockert: Es dürfen jetzt die ersten drei Lieder fotografiert werden, so berichtet rockpixx.com. Fotos aus Kiel „Unser Norden-Bühne“ hier (Artikel zu den Fotos).

Mehr zum Thema auch in DER TAGESSPIEGEL: Nach drei Liedern ist Schluss – Abgeblitzt

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Wahlkampf mit Frank-Walter Steinmeier

Nur wenige Wochen nach der Wahl wirken die Fotos der Wahlkampfveranstaltung von Frank-Walter Steinmeier in Jena wie Fotos aus der Vorwendezeit. Die SPD ist in die Opposition gerutscht und mit ihr Frank-Walter Steinmeier und die Vollbeschäftigung, daran hat auch sein zweiter Besuch innerhalb weniger Wochen in Jena nichts ändern können. Mehr Fotos sind in der Happy Arts Galerie zu sehen und in den Bildportalen zu kaufen.

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Live: Barack Obama in Buchenwald / Weimar

Livebericht aus dem Pressezentrum in Weimar: Heute wird der amerikanische Präsident Barack Obama die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar besuchen. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um Weimar sind extrem. Der Bereich um Buchenwald ist komplett gesperrt. Die Weltbilder werden von einem Kamerateam und vier Fotografen geliefert.

10.30-11.13 Uhr: Merkel und Obama halten eine Pressekonferenz in Dresden.

Auf die Frage einer Journalisten: Obama wehrt sich deutlich gegen die Spekulationen der Presse

wegen den lokalen Besuchsterminen in Deutschland. Es sollten keine Probleme geschaffen werden, wo keine sind. Guantánamo bleibt weiterhin ein Thema, die Schließung soll fortgeführt werden. Die Aufnahme der Gefangenen sei ein längerfristiger Prozess. Obama betont die gemeinsamen Interessen bei der Terrorismusbekämpfung mit Merkel. Obama betont, das die Rede in Kairo erst einmal eine Rede war, aber weitere Taten folgen werden. George Michael wird nächste Woche erneut in der Region präsent sein. Die Vereinigten Staaten werden das Problem aber nicht allein lösen können, wollen aber ein Partner sein. Merkel betont das Grundgesetz “Die Würde des Menschen ist unantastbar” und sieht es als Grundlage unter anderem für den Kampf gegen den Völkermord.

Selbst in der Pressestelle sind nur widersprüchliche Informationen zu erhalten. Offensichtlich gehört es auch zum Sicherheitskonzept, keinerlei exakte Daten und Informationen im Vorfeld herauszugeben.

14.43 Uhr: (Korrektur) Die Air Force One und weitere Hubschrauber sind soeben in Erfurt gelandet.

14.55 Uhr: Barack Obama ist in Buchenwald gelandet. Er wurde von mehreren Hubschraubern begleitet. Die Kanzlerin fehlt noch.

15.06 Uhr: Obama und Merkel begrüßen die weiteren Gäste (u.a. Elie Wiesel). Livestream ist beim MDR zu sehen. Begrüßung auch durch Volkhardt Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

anschl. Unterzeichnung der Goldenen Bücher des Freistaates Thüringen und der Stadt Weimar im Beisein des Ministerpräsidenten Dieter Alterhaus und des Oberbügermeisters Stefan Wolf

15.22 Uhr: Im Kleinen Lager werden weiße Rosen niedergelegt. Es folgt der Besuch des Krematoriums (ohne Bilder und Presse)

15.59 Uhr: Abgabe der Statements. Merkel beginnt liest ihre Rückblende vom Blatt ab. Obama bedankt sich bei seinen Begleitern und berichtet sehr persönlich von eigenen und überlieferten Erinnerungen. “I will not forgot what I have seen here today, …” sagt Obama. Er sieht Buchenwald als Beweis, das der Holocaust stattgefunden hat und mahnt alle, die den Holocaust leugnen. Elie Wiesel hält eine sehr persönliche und eindringliche Rede. Er spricht über seine Erfahrungen und seine Hoffnungen.

16.26 Uhr: Verabschiedung von Präsident Obama durch die Bundeskanzlerin, Abreise

Lesetipp: DIE ZEIT: “Gedenken ohne Pomp und Pathos

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Pressezentrum in der Neuen Weimarhalle

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Air Force One über Erfurt (Quelle: Thomas Walter/MDR, vielen Dank)

Tolles Thüringen aus Berlin?

Plötzlich ist es da, ein neues Portal für Thüringen: tollesthüringen.de. Arne hat es als erstes ge(t)wittert. Beim Aufruf der Startseite hört man gleich, wo es hingeht: die Plattform führt das Bewegtbild in Thüringen ein. Da hilft nur, die Boxen leiser zu drehen. Das ist auch bei jedem weiteren Klick nötig, denn die blonde Eva-Maria klackert mit ihren Schuhen ins Bild herein und sagt “Toll!”.

Screenshot http://www.tollesthüringen.de vom 01.12.08

Bei den Inhalten steht das Portal noch ganz am Anfang. Bei der Suche nach Jena gibt es neun lokale Nachrichten und zwei User (wenn man die Biersekte mitzählt). Das Video über den Weihnachtsmarkt-Test erinnert mich spontan an die Pseudo-Verbrauchertipps im Privatfernsehen. Nur die Videoqualität hat das Niveau aktueller Handys. Bürgerjournalismus stelle ich mir anders vor.

Spannender ist, wer dieses Portal initiiert hat. Im Impressum finden wir die Proximus-Verlag GmbH, Feurigstraße 54, Berlin mit der Geschäftsführerin Birga Berndsen (Bio). Außer der Geschäftsführerin werden keine Mitarbeiter vorgestellt. Ob es auch einen Sitz in Thüringen gibt, geht aus der Seite nicht hervor.

Eine Suche nach der Domain (tollesthüringen.de, aktualisiert am 13.09.2008) und den Markennamen “Tolles Thüringen” verschleiert den Urheber weiter, denn beide gehören der Firma “Hauptstadtsee 760. VV GmbH” in Berlin. Diese Firma scheint eine reine Postfachadresse zu sein, denn es gibt gleich hunderte Firmen “Hauptstadtsee xxx V V Gmbh” in Berlin.

Bevor das selbst gegebene Motto „Aus liebe zum Land“ wirklich glaubhaft wird, ist etwas mehr Transparenz nötig.

Linktip: Bodo Ramelow, “Bettgeschichten oder Schlüsselloch-Vojourismus”

Nachtrag: Auf http://tolles-berlin.com/ steht die alte Startseite von tollesthüringen.de

Update (23.08.2009): Tollesthüringen scheint für eine CDU Wahlwerbung verantwortlich zu sein.