2006 Januar

7. February 2012

Shift-R improves the quality of this image. CTRL+F5 reloads the whole page.

Wenn ich größere Webseiten besuche, schalte ich meistens meine Internet-Verbindung über die UMTS Flatrate von E-Plus ein. Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, das die JPEG-Grafiken z.T. deutliche Kompressions-Artefakte zeigen. Wenn man mit dem Cursor über der Grafik steht, erscheint zusätzlich im normalen Titel der Text “Shift-R improves the quality of this image. CTRL+F5 reloads the whole page.” Zuerst dachte ich, dass Opera mir einen Streich spielt bzw. das es ein Feature der neuen Version (9.0 Preview 1) ist. Opera ist allerdings nicht der Schuldige, sondern E-Plus: die Bilder werden transparent neu komprimiert und die entsprechenden HTML-Tags geändert. Ein neu laden der Seite liefert dann tatsächlich die Original-Version der Bilder aus. Meine Tests zeigen, das die Dateigröße der komprimierten Version bei ca. 1/3 bis 2/3 der Originalgröße liegt, was leider zu deutlichen Qualitätseinbußen, insbesondere bei kleineren Bildern führt.

Einerseits führt die transparente Komprimierung zu einem geringeren Datenvolumen und damit auch zu einer höheren Geschwindigkeit, andererseits würde ich über die Verwendung eines solchen ‘Features’ aber gern selbst entscheiden können oder wenigstens einen Hinweis darauf auf diese Praxis erhalten. Gerade bei Seiten, wo man die Bilder wirklich sehen möchte, muss man diese jetzt zweimal laden, was leider Zeit kostet und aufwendig ist.

Update vom 23.10.2010: Vodafone-Nutzer können die Einstellung jetzt permanent unter http://performance.vodafone.de ändern.

Google verstärkt Kampf gegen Spam in Suchmaschinen

Matt Cutts schreibt in seinem Weblog, das Google in 2006 den Kampf gegen Spam in Suchmaschinenen auch für andere Sprachen als englisch verstärken wird. Viele Webseiten versuchen mit verschiedensten Techniken ihre Seite unter die Top 10 zu bringen. Google hat jetzt die ersten Seiten, welche unrechtmäßige Techiken verwenden aus dem Index geworfen. Betroffen ist z.B. automobile.de, welches sich in der Tat zum aktuellen Zeitpunkt in Google nicht finden lässt. Matt beschreibt außerdem, wie sich eine Seite, die einmal aus dem Index geworfen wurde, wieder einfügen lässt.

Es gibt jedoch immer noch die legalen Alternativen, die z.B. auch auf unseren Seiten (hier, hier, hier, hier, hier, hier, …) eingesetzt werden:

  • Aussagekräftige Titel der Seiten verwenden. Für dieses Weblog wird der Name des Artikels und dann erst der Name des Weblogs genutzt. Das hat auch den Vorteil, das man beim “tabbed browsen” sofort sieht, was auf der Seite steht.
  • Den HTML Code der Seiten möglichst fehlerfrei halten. Das Tool Tidy hilft bei der Kontrolle.
  • Für Formatierungen wenn möglich CSS verwenden und Überschriften z.B. in h1-Tags einbinden.
  • Aussagekräftige Meta-Tags verwenden, speziell die Keywords sollten nur das wichtigste und keine Wiederholungen enthalten.
  • Die relativ neue Funktion Google Sitemaps verwenden. Dabei wird auf dem Server eine Datei hinterlegt, welche die Links alle Seiten der Homepage, dazugehörige Updateintervalle und Prioritäten enthält. Das erleichtert Google, die relevanten Seiten zu indizieren. Für WordPress gibt es ein entsprechendes Plugin, welches das automatisch erledigt.

Benefizkonzert in Jena

jenaer-bands2006.jpgAm Mittwoch den 01. Februar versammeln sich zum zweiten Mal alle wichtigen Jenar Rockbands im F-Haus zu einem Benefizkonzert. Mit dabei sind die Bands ROSA, Biba & die Butzemänner, Swagger, Cliff und Babayaga. Dieses Jahr geht die Spende an einen Jenaer Kindergarten für Behinderte Kinder. Letztes Jahr wurden über 4000 € für die Organisation “Ärtze ohne Grenzen” gespendet. Der Einlaß ist 20.00 Uhr und ich hoffe, das zahlreiche Gäste erscheinen. Wie immer bin ich mit der Kamera dabei.

Update (30.01.06): Die Spenden gehen zu Gunsten folgender Einrichtungen:

  • Kastanienschule Jena Neulobeda-West (Betreuungseinrichtung für behinderte und schwerstbehinderte Kinder)
  • Integrativer Kindergarten Tausendfüßler Jena Neulobeda-West

Fehler bei der Installation von Nero 7.0.1.4b

Es ist gar nicht so leicht, die neue Nero Version zu installieren, denn ich erhalte immer folgender Fehler:

“Installation cannot create necessary temporary files in folder ‘C:\DOCUME~1\Small\LOCALS~1\Temp\Nero7.tmp\Cab\Tmp’. Please check if you have write permission for this folder”.

Nach einigem Suchen bin ich auf die Lösung gekommen: der Temp-Ordner darf nicht komprimiert sein. Interessanterweise ging es bei dem Setup von Nero 7.0.1.2 noch einwandfrei. Ich möchte nicht wissen, was das Nero-Setup mit dem System anstellt, dass es über solche Probleme stolpert – sollte doch die NTFS-Folder-Komprimierung transparent sein.

Wie die Telekom die alternativen Festnetzanbieter "abhängt"

Nur vier Tage, nachdem die letzte technische Hürde für meinen DSL-Anschluß genommen wurde, erhielt ich ein Anruf aus dem Telekom-Callcenter. Der Mitarbeiter sagte mir, das ich ab sofort im T-Punkt einen DSL-Anschluß bestellen könne, das wäre doch eine “gute Nachricht, oder?”. Die Information war nicht neu, deshalb stand ich schon mit Jetz in Verbindung und hatte den DSL-Anschluß bereits beantragt. Eine telefonische Nachfrage am Montag ergab, dass der Anschluß am 2. März gelegt werden solle. Auf die Frage, warum es nicht schneller geht, erklärte mir der Mitarbeiter, das Jetz mit der Telekom einen Rahmenvertrag über eine Abnahme eines bestimmten Kontingentes an Leitungen hat, die dank vieler Anmeldungen erreicht wurde und somit Wartezeiten entstehen. Am heutigen Freitag erhielt ich von Jetz einen Anruf, das man meinem Wunsch nach einem DSL-Anschluß leider nicht nachkommen könne. Sofort musste ich mich an das Zitat, “die alternativen Anbieter dürfen mit erheblichen Problemen rechnen” erinnern. Den Grund hatte ich schon im Artikel “Hintergrund: DSL-Versorgung in Jena” beschrieben: Die Telekom hat auf ein mordernes Breitband Opal Glasfasernetz von Siemens umgerüstet. Erst ab dem letzten Verteiler vor dem Haus (Ooutdoor-DSLAM) wird Kupferkabel genutzt. In dem Verteiler werden die Anschlüsse auf Glasfaser multiplext. Mit dieser Technik ist selbst ADSL2+ und VDSL ohne größeren Aufwand möglich.

Die alternativen Anbieter benötigen jedoch ein Kupferkabel bis direkt in die Vermittlungsstelle, wo die eigene Technik steht. Da dies bei den Breitband Opal Anschlüssen nicht mehr der Fall ist, sind automatisch alle alternativen Anbieter ausgesperrt, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. Mir bleibt jetzt nichts anderes übrig, als zurück zur Telekom zu wechseln. Nachdem ich den Versuch mit Opera die Homepage von T-Com zu besuchen aufgegeben hatte, durfte ich feststellen, das die Telekom für eine vergleichbare Leistung (55,90 €/Monat für gigafon premium 6000 von Jetz vs. 78,84 €/Monat für T-ISDN/XXL Fulltime + T-DSL 6000 + T-Online dsl flat bei T-Com) fast 23 €/Monat (entspricht 41 Prozent Aufpreis) mehr verlangt. Den Plan, die Flatrate bei einem der zahlreichen alternativen Anbieter kostengünstiger zu bestellen, musste ich auch aufgeben, da die Telekom 99 € Anschlußpreis für DSL verlangt, sollte man die Flatrate nicht mitbestellen. Mit viel guten Willen könnte man das als “Kundenbindungsprogramm” bezeichnen. Leider ist es nicht möglich, den Anschluß gleich im Web zu bestellen, denn für die Telekom gibt es entweder Bestandskunden oder Neukunden, jedoch keinen Wechsel von einem anderen Anbieter. Deshalb blieb mir der Gang zum T-Punkt nicht erspart. Dort angekommen warteten die nächsten Überraschungen auf mich: es ist nicht möglich, gleichzeitig einen Wechsel (Portierung von Jetz zu Telekom) und DSL zu beantragen. Zuerst wird jetzt mein Anschluß auf T-ISDN umgestellt und dann darf mit einem Aufschlag von weiteren 10 Tagen auf T-DSL warten. Da eine Kündigung des alten Anschlusses im günstigsten Fall erst 14 Tage im Voraus zum Monatsende möglich ist, wird es nach aktuellem Stand bis mindestens Mitte März dauern, bis der DSL Anschluß läuft. Vielleicht.

“wp-shortstat” Plugin, die dritte…

… Version des Statistik-Plugin für WordPress ist jetzt zum download freigegeben. 4null4.de hat sich auch Gedanken über Verbesserungsmöglichkeiten des Plugins gemacht. Er hat den Zähler der Hits pro Tag gefixt und in den Kommentaren hat Sven noch ergänzt, wie man eingeloggte User in dieser Statistik nicht mehr mitzählt. Folgende Verbesserungen sind jetzt in der aktuellsten Version enthalten:

  • Neue Routine zur Erkennung des Ländercode (thx to wordpress.de)
  • Fehler bei der Zeitberechnung in wp_shortstat_display_stats behoben
  • Die Suchstrings der Suchmaschinene werden case insensitiv gespeichert
  • Die Hits pro Tag funktionieren jetzt korrekt
  • Eingeloggte User und die Admin-Seite werden nicht mehr als Hit gezählt

Update: Die neueste Version befindet sich unter http://blog.happyarts.de/wp-shortstat/

BlueChip erweitert Firmengelände

Hubert Wolf und Jürgen Aretz durchneiden das BandDie Computer-Firma bluechip aus Meuselwitz feierte heute die Einweihung des Erweiterungsbaus des Produktions- und Logistikzentrums an ihrem Firmensitz. In nur vier Monaten Bauzeit wurde das Werksgelände für 2.5 Millionen Euro um 3800qm² Fläche erweitert. Die Halle wird für die Produktion und Lagerung großformatiger Güter benötigt. Hier findet auch die Fertigung des neuen Fotokiosk-Systems statt, welches von bluechip entwickelt wurde. Zur Einweihung sprachen Hubert Wolf, Vorsitzender des Vorstandes der bluechip Computer AG, der Thüringer Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Jürgen Aretz in Vertretung für den erkrankten Thüringer Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz sowie Sieghardt Frydzewski, Landrat des Landkreises Altenburger Land und Barbara Golder, Bürgermeisterin der Stadt Meuselwitz.

Aloe Ferox

Als naturwissenschaftlich orientierter Mensch bin ich neuen Dingen sehr offen, betrachte Sie aber auch erst ausführlich unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Das gilt besonders dem Bereich Gesundheit, in dem die Zahl der alternativen Heilmethoden, welche jetzt wieder an die Oberfläche des Bewusstseins gelangen, geradezu inflationär ist und regelmäßig Wunder verspricht, die zweifelsohne nur in den seltesten Fällen in Erfüllung gehen. Mittlerweile beginnen die Menschen zu merken, das Gesundheit zu erhalten und zu bekommen ein Prozess ist, der nicht von ein paar Pillen übernommen werden kann. Das aktuelle Gesundheitssystem wird sicherlich einen Beitrag zu diesem Erkentnissprozess leisten. Das Gesundheitssystem leistet zweifelsohne großartiges, ist aber speziell im Bereich der chronischen Krankheiten noch ganz am Anfang. Hier sehe ich das größte Potential in der Verbindung von klassischer Schulmedizin und natürlicher sowie alternativer Medizin. Meiner tiefen Überzeugung nach ist die Zusammenarbeit beider Bereiche das absolut entscheidende. Eine bedingungslose Missionarisierung der einen oder anderen Seite ist ebenso falsch wie fatal.

Durch mein persönliches Umfeld bin ich bei der Behandlung von chronischen Krankheiten auf die Aloe Vera Pflanze gestoßen. Diese ist in den letzten Jahren sehr bekannt geworden, was sicherlich seine Berechtigung hat, aber auch zu viel Missbrauch führt. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest in einem Artikel aus Juli 2003 Produkte wie Duschgels, in denen Aloe in geringen Mengen enthalten ist, aber in den wenigen Sekunden Berührung mit der Haupt allenfalls eine mentale Wirkung erzeugen kann.

Eine komplett andere Herangehensweise ist es, die Bestandteile der Aloe Vera zu trinken. Mittlerweile gibt es viele Aloe Vera Säfte auf dem Markt, leider werden dabei viele grundlende Fehler gemacht, die bei keinem Nahrungsmittel gemacht werden sollten. Gesunde Nahrung wird im Optimalfall wild ‘geerntet’, nur kurz gelagert, nicht weit transportiert, weder chemisch verarbeitet noch konserviert, nicht erhitzt, nicht gemischt und auch nicht in Flaschen aus PET (welche Weichmacher enthalten) abgefüllt. Aloe Vera wird üblicherweise in großen Farmen in Südafrika und bei etwas besserer Qualität in Amerika angebaut und oft wie oben genannt verarbeitet. Da mich das nicht überzeugen konnte, bin ich auf der weiteren Suche auf die Aloe Ferox gestoßen, die Wildwachsende ‘Version’ der Aloe. Diese enthält mehr Inhaltsstoffe und ist bei schonender Verarbeitung eine Möglichkeit wirklich etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Leider bin ich auf der Suche nach Informationen über “Aloe Ferox” auf viele Floskeln, aber wenige Fakten gestoßen. Mit meiner Seite über Aloe Ferox möchte ich versuchen, so objektiv wie möglich umfassende Informationen zu sammeln und kompakt zu präsentieren. Dabei würde ich mich über die Mithilfe meiner Leser sehr freuen, damit alle Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt werden können.

Die regelmäßige Einnahme von Aloe Vera und insbesondere Aloe Ferox ist leider sehr teuer. Das hängt natürlich mit der aufwendigen Produktion, aber auch den langen Transportwegen zusammen. Eine gute Qualität ist nur erreichbar, wenn der Saft nicht aus Konzentrat rückgewonnen wird, wie das bei normalen Säften üblich ist. Hinzu kommt, das Aloe Ferox nahezu ausschließlich über den Naturkostläden zu erhalten ist und dort meist ca. 30 €/Liter kostet. Auf der Suche nach einer Quelle, die den Eigenbedarf von mir und meinen Bekannten in einer ordentlichen Qualität und günstigem Preis abdeckt, konnte ich einen Hersteller finden, der beide Kriterien erfüllt. Es gibt etliche weitere Distributoren, die aber alle mindestens einen der geforderten Qualitätsmerkmale nicht erfüllen konnten (insbesondere die Ganzblatt-Verarbeitung, welche nur ganz wenige Hersteller beherrschen und durchführen). Um den Aufwand und damit den Preis gering zu halten, verschicke ich ausschließlich Verpackungseinheiten, das heißt Kartons mit 12 Flaschen á 0,5 Liter für 126 €/Karton (das sind 21 €/Liter, inkl. Versandkosten). Näheres auf der Aloe Ferox Seite.

OpenVPN 2.0.5 RPM für SuSE 9.0

Es gibt mal wieder ein Update mit einigen Security fixes für OpenVPN. Ich habe das RPM für SuSE 9.0 auf unseren FTP-Server gelegt. Siehe auch die Homepage von OpenVPN.

Hier ein Link zu unserem FTP-Server:
http://ftp.happyarts.de/suse/9.0/

OpenVPN 2.0.5
http://ftp.happyarts.de/suse/9.0/openvpn-2.0.5-1.i586.rpm

Hintergrund: DSL-Versorgung in Jena

Die Versorgung mit DSL-Anschlüssen in Jena ist wie in vielen anderen Städten in den neuen Ländern leider noch nicht optimal. Aufgrund meiner Presseanfrage an die T-Com wurde mir mitgeteilt, das 65 Prozent der Festnetzanschlüsse in Jena T-DSL fähig sind, jedoch nur 16 Prozent tatsächlich genutzt werden. “Unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit wird der Überbau zu einem Teil mit Kupfer und zum anderen Teil mit neuer Breitband – Glasfasertechnik durchgeführt.”, sagte Diana Saupe von der Pressestelle der T-Com. “Die Bauarbeiten in Jena sind zur Erweiterung der bisherigen T-DSL Versorgung geplant, die voraussichtlich bis 2007 abgeschlossen werden.” In großen Teilen von Jena, insbesondere in der Altstadt und im Damenviertel wird die ab 1990 eingeführte OPAL Glasfasertechnik genutzt. Damals wurden Glasfasern bis in den Keller gelegt (FTTB, Fibre To The Basement). Das System ist jedoch bis heute nur äußerst kostspielig für DSL nutzbar zu machen. Auch für alternative Anbieter ist das alte OPAL Netz ein Nachteil, da in der Vermittlungsstelle entsprechende kostspielige Umsetzer installiert werden müssen.

In der Jenaer Altstadt, insbesondere in der Saalstraße werden seit einigen Wochen Kupferkabel in jeden Keller der angrenzenden Häuser gelegt. Dies Kupferkabel führt jedoch nur in die lokalen Vermittlungsstellen, die meist in kleineren, grauen Kästen am Straßenrand stehen. Die Kabellänge beträgt im Normalfall weniger als 300m, was für ADSL2+ ein großer Vorteil ist. Diese keinen Vermittlungsstellen werden in Jena mit Siemens Vermittlungsstellentechnik realisiert und über eine Glasfaser Doppelader angeschlossen. Sie sind Teil des virtuellen Netzes. Das schalten eines DSL Anschlusses hierdurch komplett per Software möglich. Alle vorhandenen T-Com Anschlüsse der umgestellten Häuser werden transparent auf das neue Netz geschaltet, die Anschlüsse der alternativen Anbieter bleiben auf de alten Netz. Ein DSL-Anschluß ist bei T-Com in den neu versorgten Gebieten “sofort” schaltbar. Die alternativen Anbieter jedoch “dürfen mit erheblichen Problemen” rechnen, was die Beantragung und Umsetzung von DSL-Anschlüssen angeht. Ob und wie sich diese konkret äußern, werde ich sicherlich in den nächsten Wochen erfahren.

Meine Anfrage zur DSL-Versorgung enthielt auch die Frage nach Alternativen der T-Com. Eine Versorgung mit WiMAX wird zurzeit im Großraum Bonn unter realen Bedingungen ihm Rahmen eines Pilpotprojektes bis zum 31. März 2006 getestet. Die Frage, warum es keine ISDN-Flatrate gibt (welche von Arcor und Jetz! angeboten wird) wurde leider nicht beantwortet. Den Kunden bleibt in den Gebieten ohne DSL-Versorgung dadurch keine Alternative, als den Anbieter zu wechseln. Als Alternative wurde “T-DSL via Satellit” empfohlen, Informationen gibt unter der Seite http://www.t-com.de/t-dslsat, welche mich gleich an der Pforte wieder aussperrt:

T-Com: Bitte draußen bleiben!

Eine Alternative ist T-DSL via Satellit leider nicht. Neben dem enormen technischen Aufwand sind die kosten von 39,90 €/Monat so hoch wie bei einer E-Plus UMTS Flatrate. Bei T-DSL via Satellit kommen jedoch die Online-Kosten für den Provider noch hinzu und da die T-Com keine ISDN-Flatrate bietet, fällt das ganze schon quasi komplett aus.

Wenn jemand weitere Informationen hat, wäre ich über eine eMail, welche selbstverständlich vertraulich behandelt wird, an mk@happyarts.de dankbar.