2006 Februar

7. February 2012

Update: MaxData Notebooks mit Intel Core Duo

Wie im Januar berichtet, wird MaxData zwei neue Notebooks mit der neuen NAPA Platform und dem Intel Core Duo herausbringen. Beide Notebooks besitzen ein Widescreen-Display. Der Nachfolger des Pro 6100 heißt 6100IW und besitzt ein 15,4″ Display mit WXGA-Auflösung, nutzt eine Intel Core Duo CPU, arbeitet mit DDR2-RAM und als Grafikkarte wird eine nVidia GeForce Go 7400 mit 128 MB eingesetzt. Sicher werden die üblichen Anbindungen wie WLAN, Bluetooth, Netzwerk und Anschlüsse wie FireWire, USB und wegen des verwendeten Chipsatz Express Card Slots vorhanden sein. Leider hat sich nach Aussagen der Hotline die Einführung auf April verzögert. Leider gibt es noch keine Information, ob ein DVI Anschluß vorhanden ist. Die Grafikkarte ist für einen Rechner dieser Ausstattungsklasse klein ausgefallen (die GeFoce Go 7600 besitzt einen 128 Bit Bus und die doppelte Füllrate). Da die Notebooks für den Business-Einsatz vorgesehen sind, ist diese Entscheidung verständlich. Es ist zu erwarten, dass der Notebook ohne aufwendige Kühlung auskommt.

Update vom 28.02.06: Es ist ein DVI-Anschluß vorhanden und als CPU kommt die T2500 (2.0 GHz) oder T2600 (2.16 GHz) zum Einsatz.
Update vom 03.05.06: Die Rechner sollen ab 8. Mai verfügbar sein.
Update vom 08.05.06: Der Termin wurde auf KW 23, also Anfang Juni verschoben :-( .
Update vom 06.06.06: Mitte Juni heißt es auf meine aktuelle Anfrage bei MaxData
Update vom 05.07.06: Die Rechner werden ab 11.07.06 gebaut, eine Bestellung ist (auch über mich) jetzt möglich.
Update vom 11.07.06: Jetzt sind die Barebones noch nicht da, die Produktion soll am 19.07.06 beginnen.
Update vom 19.07.06: Mein Rechner hat tatsächlich das Werk verlassen, die Produktion läuft also.

Harz IV: Erweiterung der Bedarfsgemeinschaft auf Personen unter 25 Jahren erst ab 01. April 2006

Der Gesetzgeber ist schnell, wenn es ihm darauf ankommt. Das Erwerbslosen Forum Deutschland (PDF-Version des Artikels) weißt in einer Pressemitteilung vom 16.02.2006 auf folgende Gesetzesänderung hin: Die “Bedarfsgemeinschaft” wird grundsätzlich auf alle Personen erweitert, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weiterhin erhalten die Jugendlichen bis zu diesem Alter kein Wohngeld und nur noch 80% des ALG II, wenn sie ohne Zustimmung des Amtes aus der Wohnung ausziehen. Da die Jugendlichen ohne eigene Finanzierung kaum noch eine Möglichkeit haben, vor dem vollendeten 25. Lebensjahr zu Hause auszuziehen, stellt das neue Gesetz einen extremen Einschnitt in das Selbstbestimmungsrecht dieser Jugendlichen dar.

Am 17. Februar 2006 wurde der Gesetzentwurf mit den Stimmen der SPD und CDU/CSU bei Gegenstimmen von Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion Die Linke und Enthaltung der FDP angenommen (nachzulesen im Protokoll der Sitzung vom 17. Februar 2006, Seite 1505). In der Drucksache 16/688 ist der genaue Wortlaut zu finden.

Das Arbeitsamt Jena informierte seine Kunden zum heutigen Tag, das die Einschränkungen des Erstbezugs von unter 25jährigen mit Wirkung zum 17. Februar in Kraft tritt. Diese Gesetzesänderung tritt jedoch erst zum 01. April 2006 in Kraft. Bis dahin besteht noch die Möglichkeit, sich eine eigene Wohnung zu suchen und dafür Wohngeld zu beantragen. Nach § 22 Abs. 2 ist jedoch der Mietvertrag vor dem Abschluss dem kommunalen Träger vorzulegen. Durch diese geziehlte Fehlinformation des Arbeitsamt werden die Jugendlichen gehindert, sich noch bis April eine eigene Wohnung zu suchen und das Wohngeld in Anspruch zu nehmen. Ist der unter 25jährige bis April nicht ausgezogen, muss er im Extremfall bis zu sieben weitere Jahre im Elternhaus (seiner Bedarfsgemeinschaft) zubringen. Diese Entscheidung beeinflusst das politische Klima in unserem Land negativ.

Hintergrund der eilig beschlossenen Änderung dürfte die Finanzierung eines anderen Versprechens sein: Es war schon länger geplant und im Koalitionsvertrag verankert, das Arbeitslosengeld II (Harz IV) in den neuen Ländern an das Niveau der alten Länder anzugleichen (siehe Deutscher Bundestag, Drucksache 16/120). Die Regelleistung beträgt damit einheitlich in Ost und West 345 €/Monat. Diese Änderung ist zum 1. Juli 2006 beschlossen und wird in diesem Jahr ca. 120 Millionen, im nächsten Jahr ca. 230 Millionen Euro kosten. Damit wurde der Koalitionsvertrag erfüllt, aber auch gleich eine neue Hintertür geöffnet: Alle Personen der Bedarfsgemeinschaft und alle ohne Zustimmung ausgezogenen Personen bekommen nur noch maximal 80% vom Regelsatz, damit 276 € statt 345 €.

Aloe Ferox für 21€/Liter, Aloe Vera für 12,25€/Liter inkl. Versand

Aloe Ferox FlascheNach längerer Suche konnte ich einen Anbieter für Aloe Ferox und Aloe Vera finden, der meine Qualitätsansprüche erfüllen kann. Auf der neu erstellten Seite http://aloeferox.happyarts.de/ befinden sich alle Informationen über Aloe Vera und die wildwachsende Art Aloe Ferox, sowie die Möglichkeit, beide Produkte preisgünstig zu bestellen.

4742,10 € beim Benefizkonzert im F-Haus eingespielt

Beim Benefizkonzert Anfang Februar in Jena wurden 4742,10 € eingespielt, das ist deutlich mehr als letztes Jahr. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an die integrative Kindereinrichtung “Tausendfüßler” und an die Kastanienschule.
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More updates for the wp-shortstat plugin

After upgrading to WordPress 2.01 the wp-shortstat plugin doesn’t work anymore. A google session later I found the reason for this problem in http://wordpress.org/support/topic/34905/page/2. The Goolge Sitemap plugin includes some WordPress admin functions and now wp-shortstat always thinks, you are admin and does not count any page. The suggested solution was to fix the sitemap plugin, but I think this plugin behaves correctly. So I fixed wp-shortstat the way that it does not test for admin functions anymore.

Meanwhile there are a couple of changes made to the plugin. Please send me your patches, if you want them included.

I created a special page for wp-shortstat now. Please move to http://blog.happyarts.de/wp-shortstat/. The old german article is here.

Religion, Toleranz, Weltfrieden?

Die aktuellen Reaktionen auf Karikaturen des Propheten Mohammed scheinen sich meiner Meinung nach als Ventil angestautem Hasses auf die westliche Welt zu entladen. Ich bin froh, in der Mitte Europas zu leben, das auf dem Geist der Aufklärer ein tolerantes demokratisches Miteinander aufgebaut hat. Dies ging wohl auch nicht in ein paar Monaten, sondern hat ein paar Jahrhunderte gedauert und jede Menge Menschenleben gekostet. Welcher Europäer oder US-Amerikaner möchte da nicht gern diese Freiheit in die islamische Welt tragen, wo Unterdrückung und für europäische Maßstäbe gegen die Menschenrechte verstoßende Rechtsansichten an der Tagesordnung sind. Ich glaube, wir müssen uns noch einige Jahrzehnte oder Jahrhunderte gedulden, bis der Einfluß des in Europa geborenen religiös toleranten Freiheitsgedanken vielleicht auch in den Gläubigen der islamischen Religion ankommt. Der Prophet Mohammed war sicher kein Fundamentalist und hätte meines Erachtens mit Sicherheit Übergriffe wie die oben erwähnten nicht geduldet. Das Waffenrasseln der Amerikaner ist in meinen Augen sicher eher kontraproduktiv, wenn es darum gehen soll, den Demokratisierungs- und Friedensprozess im Nahen Osten weiterzubringen. Ich kann nur hoffen, daß sich die Nato und der Sicherheitsrat mit Kriegsdrohungen in die arabische Welt zurückhalten.

Bilder vom Benefizkonzert im F-Haus Jena

Die PR-Version: Am Mittwoch den 1. Februar 2006 trafen sich zum zweiten Mal die wichtigsten Jenaer Rockbands zu einem Benefizkonzert zu Gunsten Jenaer Einrichtungen für Kinder. Mit dabei waren die Bands Babayaga, ROSA, Biba & die Butzemänner, Swagger, Cliff und Der Philipp. Die mehr als 700 Gäste spendeten über 4700 €. Die besten Fotos der Musiker und Fans sind auf der Happy Arts Homepage verfügbar.

Das Kleingedruckte: Es ist selten, dass an einem Abend so viele lokale Bands spielen und die Halle wirklich zum Kochen bringen. Um ca. 20.45 Uhr startete “Der Philipp”, ein Ein-Mann-Musik-Unternehmen mit Minidisc-Playback-Unterstützung das Programm. Er hatte sich kurzfristig als Moderator für diesen Abend bereit erklärt und kündigte in seinem bekannten “Deutscher Hoppelrock”-Stil die Bands lautstark und nahezu fehlerfrei an. Drei mit viel Selbstbewusstsein vorgetragene Lieder stimmten das Publikum auf das Niveau der Biba & die Butzemänner ein, die in der Mitte des Abends ihre Runde spielten. Philipp ist der Ex-Drummer und Gründer der Bibas und auch nach vielen Jahren sind die Parallelen bei der musikalischen Orientierung noch deutlich zu erkennen.

Nach erfreulich kurzen Umbaupausen ging die Reise durch die musikalischen Genres in Richtung Ska und Reggae. Die Jenaer Band Babayaga hat sehr positiv überrascht. Die musikalische Qualität der Band war auch im letzen Jahr zum Benefiz-Konzert schon sehr gut, aber an diesem Abend hat die Band bewiesen, das sie endgültig den Aufstieg in die Oberklasse der lokalen Bands geschafft habt. Die Musik war nicht nur zwischen den Liedern, sondern auch innerhalb der Stücke äußerst abwechslungs-, spaß- und temporeich. Das Publikum wurde innerhalb weniger Takte förmlich mitgerissen von einer Band, die scheinbar wie auf Knopfdruck gute Laune produziert.

Die beiden Bands Cliff und Swagger sind an diesem Abend nicht besonders aufgefallen. Aber das ist wohl auch ihre Stärke, denn sie spielten routiniert gut ihr Programm und begeisterten nicht nur ihre mitgebrachten Fans, sondern konnten bestimmt auch neue gewinnen. Cliff ging mit einem Ersatz-Sänger an den Start, da ihr Sänger im Urlaub war.

Biba & die Butzemänner plustern sich für ihre laut kreischendenzahlreich anwesenden Fans ziemlich auf. Wie gewohnt wurden bekannte Songs mit neuen Texten “interpretiert” und mit dem der Garderobe entsprechenden musikalischen Niveau ins Publikum geworfen. An diesem Abend wurde der Keyborder “Rocco” verabschiedet, der seit über neun Jahren dabei ist. Es war der Band deutlich anzumerken, dass ihnen der Abschied sehr schwer fällt.

Doch es waren nicht nur junge Leute auf der Bühne, auch die Jenaer Klassiker Rosa durften nicht fehlen. Die Band feiert dieses Jahr ihr 20jähriges Bestehen in nahezu unveränderter Besetzung. Claus kündigte an, dass wir uns auf ein dreitägiges Party-Event Anfang September am Schleichersee in Jena freuen können. Es auch die anderen lokalen Bands und ein noch nicht genannter Special-Guest dabei sein. Das Alter der Band merkt man aber bei Rosa nicht nur in den Gesichtern der Musiker, sondern an einem professionellen Zusammenspiel wie es an diesem Abend einzigartig war. Ein Trumpf von Rosa waren Lieder aus der aktuell im Programm laufenden AC/DC-Runde. Henning (im Bild links) spielte wieder die Gitarre von Angus Young und zeigt, das er eine sich an der Bühnenpräsenz der anderen Bandmitglieder einiges abgeschaut hat.

Den Abschluss des Abends bildete eine Session, bei der die Musiker des Abends gemeinsam auf der Bühne standen. Traditionell werden die alten Klassiker herausgekramt. Die Session hat nicht nur gezeigt, das es hinter der Bühne viele gute Getränke für die Musiker gab, sondern das es für die Bands auch ein sozialer Abend ist, an dem die die Freundschaften untereinander zu gepflegt und ausgebaut werden können. Einzig die Fans waren traurig, dass sie ihre Musiker nicht so oft Hautnah erleben konnten.

Die Foto-Story: Wie auch schon beim ersten Benefizkonzert ich mit der Kamera dabei. Letztes Jahr hatte ich die Bilder für die anwesenden Bands aufbereitet und angeboten, dass diese auf deren Homepage veröffentlicht werden dürfen. Einige Bands haben diese Möglichkeit genutzt aber wohl ganz vergessen, einen Copyright-Hinweis anzubringen oder wenigstens eine kurze eMail-Antwort an mich zu senden. Deshalb befindet sich ab sofort in jedem Bild ein entsprechender Hinweis.

Das persönliche: Der Abend zeigte, das Live-Musik in Jena einfach Spaß machen kann. Über die Band Babayaga habe ich mich sehr gefreut und auf jeden Fall ein Konzert besuchen, wenn sie wieder in der Nähe spielen. Neben dieser Band gelten für mich Colorblind und Roseland als lokaler Geheimtipp unter den kleineren, lokalen Bands. Sie zeigen, das es neben den klassischen Cover-Bands Live-Musik gibt, die Spaß macht, auch wenn sie nur geringen kommerziellen Erfolg haben dürfte.

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