2006 April

7. February 2012

Eröffnung einer neuen Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Schleiz

Heute eröffnete Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit Dr. Klaus Zeh den Neubau einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Schleiz mit einem Grußwort. Träger der Einrichtung ist die Lebenshilfe Schleiz. Die Gesamtkosten für den Bau dieser Werkstatt betrugen rund 2,3 Mio. Euro, von denen die Landesregierung rund 790.000 € übernommen hat. Für 60 Menschen mit Behinderung wurden hier moderne Arbeitsbedingungen geschaffen.

Minister Klaus Zeh mit Mitarbeitern der Werkstatt

Impressionen vom 7. Kurzfilmfest cellu l’art

Ein Filmfest lässt sich nicht mit ein paar Fotos beschreiben, denn es lebt von den bewegten Bildern. Ein paar Impressionen konnte ich trotzdem einfangen.

Die Gewinner des 7. Kurzfilmfest:

1. Preis der Jury: “Dog”, Daniel Lang
2. Preis der Jury: “X”, Raphael Wahl
3. Preis der Jury: “Niemand liebt dich so wie ich”, Luca Zamai
Publikumspreis: “Hamlet”, Max Honert



Zuschauer Filmfest

Bilder der Schwarzbiernacht in Jena

Die Schwarzbiernacht brachte uns über 40 Bands und eine mit Menschen gefüllte Stadt. Sollte man es geschafft haben, sich durch die Bratwurst futternde Meute in der Wagnergasse zu schlagen, durfte man viel musikalisches Allerlei erleben. Neben musikalischen Perlen, wie z.B. der Köstritzer Jazzband (ältere Bilder hier) waren auch Musiker dabei, die hauptsächlich dafür sorgten, dass auf keinen Fall eine Kneipe der Wagnergasse ohne Musik ist.

Fotos der “Queen”-Band MerQury in der Goethegalerie und anderer Bands gibt es in der Happy Arts Galerie.

Schwarzbiernacht Jena

Luke Fabrice Henneberger ist da

Herzlichen Glückwunsch, Ilka und Claus.

Geburt

Der Frühling beginnt ROSA

Ich höre schon der ROSA-Fans Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Die Bilder vom Ostertanz gibt es hier.

Henning an der Gitarre

Canon EF 17-40mm 1:4L USM

Canon EF17-40LLange Zeit bin ich ohne mein altes Weitwinkel-Objektiv (EF 20-35mm) ausgekommen und habe für alle Weitwinkelaufnahmen mein Canon EF 28-70L (Nachfolger: EF 24-70L) genutzt. Bei den Konzerten funktioniert das sehr gut, denn dort sorgt ein extremes Weitwinkel meist nur für Eierköpfe und andere perspektivische Verzerrungen, die der Bildaussage selten helfen. Meine Kamera (Canon EOS 1D Mark II) hat einen Verlängerungsfaktor von ca. 1,3 was dazu führt, das ein 28-70er Objektiv am Weitwinkelende kaum noch als Weitwinkel bezeichnet werden kann Bei der Pressefotografie (unter anderem für das MDR Thüringen Journal) wird jedoch häufig ein Weitwinkel gebraucht (siehe hier, hier und hier), da man sich als Fotograf so nah wie möglich an die Protagonisten drängeln muss, um nicht zehn weiterer Fotografen vor sich, statt dem eigentlichen Motiv zu fotografieren. Da hilft nur noch ein Ultra-Weitwinkel und die Hoffnung, das die Nasen auf den nicht Bildern nicht zu lang werden. Da meine Fototasche die 10kg-Marke schon lange überschritten hat, versuchte ich standhaft mich dieser Tatsache zu verschließen, aber als ich mit Fotos für den Thüringer Plenarsaal beauftragt wurde, führte kein Weg mehr daran vorbei, weitere 550g in meine Fototasche zu stecken.

Zum Glück hat mein freundlicher Canon Händler City Foto Horn in Erfurt auch brauchbare L-Objektive auf Lager. Nach einem ausführlichen Plausch bin sind wir zu dem Ergebnis gekommen, das nur das Canon EF 17-40L für 759 € in Frage kommt. Die alternativen z.B. von Sigma sind nur unwesentlich preiswerter, haben kein USM und sind optisch nicht mit dem sehr guten Canon vergleichbar. Leider hat das 17-40L nur eine durchgehende Blende von 4.0, was zwar für die Pressefotografie völlig ausreicht, die Verwendung bei Konzerten jedoch deutlich einschränkt. Erfahrungsgemäß reicht aber für ein Weitwinkel etwas weniger Licht, als für ein Tele-Objektiv. Eine Alternative wäre nur das Canon EF 16-35mm 1:2.8L USM, welches ca. 1000 € mehr kostet und zusätzlich einige hundert Gramm in der Fototasche versenkt. Nach zwei Wochen ausführlichem Test des neuen 17-40 bin ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Ich konnte einige Motive nutzen, auf die ich vorher verzichten musste und so eine noch größere Fotografische Bandbreite abdecken. Ein solches Ultra-Weitwinkel erfordert jedoch sehr viel fotografische Disziplin und Erfahrung, denn was im Sucher vermeintlich gut aussieht, ist nicht immer wirklich gut. Mit der extremen Verzerrung der Perspektive muss man sehr bewusst umgehen, sonst verliert sich schnell die Hauptaussage des Motivs in technischen und optischen Spielereien.

Empfehlung für digitale Kompaktkamera

In der letzten Zeit werde ich regelmäßig gefragt, welche Kompaktkamera für den täglichen Bedarf ich empfehle. Gerade in diesem Segment ist die Auswahl sehr groß und die einzig perfekte Kamera für jeden Bedarf gibt es nicht. Für die meisten ist jedoch eine Kamera geeignet, die man immer dabei hat und die normalen Aufnahmesituationen schnell und unkompliziert ist. Wer mehr will, sollte zu einer Spiegelreflex-Kamera oder zu den großen Kompakten, wie der Sony DSC-R1 greifen. Und immer daran denken: Es ist besser, mit einer kleinen Kamera ein Bild zu haben, als das die große Kamera zu Hause liegt, wenn sie gebraucht wird.

Bei der Auswahl der Kamera schauen die meisten auf die Zahl der Megapixel. Die Bedeutung dieses Wertes wird jedoch häufig überschätzt. Für den Standard-Papierabzug werden nur 2,2 Megapixel (102x152mm bei 300 dpi = 1240×1818 Bildpunkte auf einem Fuji Minilab) benötigt. Selbst ein 13×19 Abzug erfordert 3,5 Megapixel (127x192mm bei 300 dpi = 1536×2304). Mehr Pixel werden nur für größere Abzüge benötigt, die relativ selten bestellt werden. Aber gerade die Optik und die Größe des Sensors limitieren die Bildqualität mehr, als die reine Zahl der Pixel. Die meisten Optiken der kleinen Kameras können physikalisch nicht so hoch auflösen, wie die Sensoren dahinter. Die gängigen Sensoren (1/2,5″ CCD = 5,76×4,3 mm) sind gut 20mal kleiner als der Sensor einer professionellen Spiegelreflexkamera wie der Canon 1D Mark II. Entsprechend wenig Licht trifft auf den Sensor auf, was das Bildrauschen selbst bei ISO 400 deutlich sichtbar erscheinen lässt. Sind noch mehr Pixel auf der gleichen Sensorfläche untergebracht, wird die Fläche pro Pixel noch kleiner und die Probleme weiter verschärft. Außerdem werden die Bilddateien immer größer, was die Geschwindigkeit der Kamera verringert und größere Speicherkarten erfordert. Deshalb lautet meine Empfehlung, eine Kamera mit nicht mehr als 5 Megapixeln zu kaufen.

Die nächste Entscheidung betrifft die Größe der Kamera. Die kleinsten Kameras haben etwa Scheckkartenformat und sind sehr klein und leicht (IXUS 55: ca. 86 x 54 x 22 mm, 140g) und passen damit ohne Probleme in die Hemd- oder Hosentasche. Der nächstgrößere Formfaktor entspricht etwa der Größe einer gängigen einfachen Analog-Kamera (A610: 105 x 66 x 49 mm, 235 g). Damit passt die Kamera zwar nur noch in die Handtasche, ist allerdings deutlich leichter zu halten und zu bedienen.


PIXACO

Nach meiner Erfahrung und den Tests auf http://www.dpreview.com kommen zwei Kameras in die engere Auswahl: Canon Digital IXUS 55 und Canon PowerShot A610. Die IXUS ist kleiner, leichter und hat ein sehr großes Display (2,5“ TFT). Die A610 bietet jedoch mehr Funktionen und die bei gleicher Auflösung bessere Bildqualität (unter anderem durch den 1 1/8″ großen Sensor) sowie den größeren Zoombereich (IXUS: 3fach, 35 – 105 mm äquivalent Kleinbild; A610: 4fach, 35 – 140 mm äquivalent Kleinbild). Der Preis beider Kameras ist fast identisch. Amazon liefert versandkostenfrei zu einem Preis, den ich bei meinem Großhändler nicht annähernd erreiche.

Als Speicherkarte kommt bei diesen Kameras SD-Karten zum Einsatz. Bei den aktuellen Preisen lohnt es nicht mehr, weniger als 1 GB (bei guter Auflösung 400 Bilder) zu kaufen. Diese reichen sogar aus, alle Bilder eines Urlaubs unterzubringen. Die schnelleren Karten sind nur wenige Euro teurer, als die langsamen Typen. Der Aufpreis lohnt sich, da das Herunterladen der Bilder bei einer großen Karte sonst zum Geduldsspiel werden kann.

  • Canon PowerShot A610
    Canon PowerShot A610
  • Canon Digital IXUS 55
    Canon Digital IXUS 55
  • Extrememory Secure Digital (SD)
    1GB (1024MB) 133x Highspeed Speicherkarte
    Extrememory Secure Digital (SD) 1GB
  • Wahl des Oberbürgermeisters in Jena

    Am 7. Mai 2006 sind die Bürger von Jena aufgerufen, einen neuen Oberbürgermeister für ihre Stadt zu wählen. Seit gut 16 Jahren ist Peter Röhlinger der Oberbürgermeister unserer Stadt und wird das Amt nicht mehr weiterführen. Wir haben die Auswahl zwischen 7 Kandidaten:

  • Jürgen Haschke (Bürger für Jena)
  • Dr. Gudrun Lukin (Die Linke.PDS)
  • Dr. Milutin Michael Nickl (Die Grauen)
  • Dr. Albrecht Schröter (SPD)
  • Marco Schrul (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Christoph Schwind (CDU)
  • Heike Seise (parteilos)
  • Update: Ergebnisse der Wahl vom 7. Mai 2006 hier im Weblog.

    Schröter und Schwind

    7. Jenaer Kurzfilmfest cellu l’art

    Der Vorhang öffnet sich, die Stimmen werden leiser, die Spannung steigt. Auch dieses Jahr wird nicht nur die weiße Leinwand des Kinos, sondern auch das Publikum wieder Filme der ‘etwa anderen Art’ sehen können. Die Veranstalter des cellu l’art, dem Jenaer Kurzfilmfest, laden vom 21. bis 23. April ihre Gäste zu einer Reise in die Welt der Kurzfilme ein. Gezeigt werden 41 Wettbewerbsfilme, die aus 230 eingesendeten Werken ausgewählt wurden. Eine fünfköpfige Jury bewertet die Filme und vergibt an die ersten drei Plätze Preise im Gesamtwert von 1500 Euro.

    Das Jenaer Kurzfilmfest ist vor 6 Jahren entstanden. Studenten der Medienwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität in Jena zeigten filmische Seminararbeiten und Kurzfilmbeiträge aus der Region. In den späteren Jahren wurde das Team größer und konnte trotz vieler Probleme, die es zu bewältigen gab, jedes Jahr erneut ein Fest auf die Beine stellen. Das Rahmenprogramm wurde erweitert und ein jährlich wechselnder Themenschwerpunkt hinzugefügt. Die Resonanz sowohl von Filmschaffenden als auch Filmliebhabern beweist, dass das Filmfest eine wichtige Veranstaltung in Thüringen geworden ist. Dieses Jahr wird das Filmfest von einer fast komplett neuen ca. 15köpfigen Crew organisiert, da viele der Mitstreiter nicht mehr in Jena wohnen. Auch der Austragungsort ist neu: Die letzten Jahre wurden die Filme im Saal 1 des Cinestar gezeigt, der jedoch nur bis 20 Uhr genutzt werden konnte. Dieses Jahr werden die Filme im Hörsaal 2 am Ernst-Abbe-Campus gezeigt. Die Preisgestaltung ist dieses Jahr für die Zuschauer besonders flexibel: Ein Filmblock kostet 4 Euro, das ganze Wochenende mit 4 Blöcken kostet 14 Euro, der Eintritt zum Länderschwerpunkt Frankreich ist frei.

    Plakat cellulart

    Programmablauf (Ausführlich unter http://www.cellulart.de/)

    [Read more...]

    Clamav 0.88.1 RPMs für SuSE 9.0

    Der Virenscanner ClamAV hat mal wieder ein paar Securityfixes eingebaut bekommen. Siehe auch die entsprechende Heise Security Meldung. Um Admins die Compilierarbeit zu sparen habe ich für SuSE 9.0 die Arbeit mal erledigt.
    Die aktuellen RPMs für SuSE 9.0 gibts jetzt auf unserem FTP-Server zum Download.

    Siehe auch das ClamAV release info.

    Hier ein Link zu unserem FTP-Server:
    http://ftp.happyarts.de/suse/9.0/

    ClamAV 0.88.1
    http://ftp.happyarts.de/suse/9.0/clamav-db-0.88.1-1.i586.rpm
    http://ftp.happyarts.de/suse/9.0/clamav-0.88.1-1.i586.rpm