2006 Juli

7. February 2012

Test und Konfiguration MaxData 6100 IW

MaxData Pro 6100 IW

MaxData hat sich mit seinem ersten Dual Core Notebook viel Zeit gelassen. Nach vielen Monaten ständiger Verzögerung des Auslieferungstermins habe ich jetzt die von mir bestellte Wunschkonfiguration geliefert bekommen.

Die Konfiguration ist weitgehend nach eigenen Wünschen möglich, so können CPU, Festplatte, optisches Laufwerk, internes Bluetooth-Modul, Software usw. beliebig gewählt werden. Enthalten ist eine 36 Monate Bring-in-Garantie inkl. 12 Monate Pick-up & Return-Service. Gegen Aufpreis (2 Jahre: 48 €, 3 Jahre: 98 €) wird ein 2-Day-Sprint-Service angeboten. In der Regel erhält man innerhalb von 48h (Werktags, ab Abholung gerechnet) das fertig reparierte Gerät zurück.

Das solide gebaute Notebook ist schlicht gestaltet – wer ein schickes Notebook braucht, sollte sich ehr bei Sonys VAIO Serie umschauen. Alle Anschlüsse befinden sich an den vorderen Seiten des Notebooks (links: Port-Replikator, LAN, DVI, S-Video, 2 x USB, vorn: 3 x Audio, FireWire, rechts: Schloss, USB, Modem, DVD, USB, CardExpress, Card-Reader). Das DVI-Kabel als auch der DVI-VGA-Adapter müssen extra bestellt werden. Das Notebook ist kaum größer (355 x 25,5-35,2 x 254,5) als das TFT im Deckel, damit passt gerade noch so in die gängigen Notebooktaschen. Das Gewicht von 2,7kg ist für diese Klasse normal, es wird ein Lithium-Ion-Akku mit 51 W / 4800 mAh verwendet, der etwa 2-3h hält.

Beim Display konnte MaxData der Versuchung widerstehen, eines dieser modernen ‚Glare’-Displays einzubauen. Diese haben so gut wie keine Entspiegelung, was zwar den Kontrast unter optimalen Beleuchtungsbedigungen erhöht, den Notebook aber gerade im Freien fast unbrauchbar macht. Das verwendete Display ist sehr hell, hat einen neutralen Weißpunkt und hat wie bei Notebooks üblich eine deutliche Blickwinkelabhängigkeit. Das TFT ist angenehm entspiegelt, so dass es auch bei direkter Sonnenbestrahlung lesbar bleibt.

Dass MaxData im Business-Segment arbeitet und zu einem guten Preis bessere Qualität liefert, als die gängigen Billig-Anbieter der Discounter merkt man spätestens dann, wenn das Notebook bei Volllast arbeitet und es immer noch kaum hörbar bleibt. Der Lüfter (links oben) ist temperaturgeregelt und springt erst recht spät an. Die Festplatte ist gut gedämpft und ebenso leise.

Bei der Installation fangen die Probleme an: Die komplette Festplatte des alten Notebooks hatte ich mit Acronis True Image auf eine externe USB/Firewire Festplatte gesichert. Die aktuelle Build 3641 der Acronis Boot-CD läuft auf dem neuen Notebook ohne Problem, da ich den ACPI-Modus für die S-ATA Platten noch nicht aktiviert hatte. Sollte die Boot-CD mit ACPI nicht laufen, einfach während die Anzeige „Acronis Loader wird gestartet…“ F11 drücken und „noapic acpi = off“ eingeben. Acronis weigerte sich jedoch, mein frisches Backup zurückzuspielen. An unterschiedlichen Stellen brach es immer mit der Meldung ab, dass das Archiv defekt ist. Auch das Erstellen eines neuen Archivs und den Anschluß der externen Festplatte wahlweise per USB oder FireWire brachten keine Lösung. Im Notfall steht man mit so einem defekten Acronis Backup ziemlich allein da … Die Lösung war dann die c’t PE Boot-CD, welche ich vor einiger Zeit erstellt hatte. Dort befindet sich das nur 192 kb große Programm Drive Snapshot, welches innerhalb kurzer Zeit eine Bytegenaue Kopie der alten Platte auf die neue Platte zauberte.

Das so erstellte Abbild der Festplatte lief im neuen Notebook ohne ein weiteres FIXMBR. Allerdings bootete Windows auf dem neuen Notebook nur bis zu den ersten Gerätetreibern und startete sofort den Rechner neu. Jetzt gibt es entweder die Möglichkeit, das Windows komplett neu zu installieren oder die alte Installation wieder zum Laufen zu bekommen. Dazu wird von der Original Windows CD gebootet und das alte Windows repariert. Dieser Modus ist nicht zu verwechseln mit der Reperaturkonsole („R“ kurz nach dem Start). Beim Start der Installation von Windows wird man gefragt, ob das gefundene Windows aktualisiert oder ein neues erstellt werden soll. Beim aktualisieren wird ein Teil der Registry gelöscht und alle Windows-Systemdateien überschrieben. Dadurch werden alle Geräte beim nächsten Start neu erkannt und man ist die alten Gerätetreiber gleich mit los. Bei einem Umstieg von einer Single Core CPU auf eine Dual Core CPU wird gleich die Multiprozessor HAL mit installiert („ACPI Multiprocessor PC“ im Zweig Computer des Gerätemanagers). Der Vorteil dieser Upgrademethode ist, das alle installieren Programme weiterhin lauffähig bleiben, da ‚nur’ das Windows-System ausgetauscht wird. Dabei gehen jedoch auch alle Sicherheitsupdates verloren, so das diese neu installiert werden müssen. Es ist deshalb sinnvoll, sich das aktuelle Service Pack 2 und die Sammelupdates von WinBoard vor dem Update aus dem Netz zu ziehen und bereitzulegen. Ein normales Windows Update ist nach der Installation dieser Pakete meist trotzdem noch nötig. Nach dem SP2 sind es immerhin über 50 als wichtig eingestufte Pakete die entweder schon im WinBoard-Paket enthalten sind oder sonst einzeln eingespielt werden.

Im BIOS ist es möglich, die AHCI-Funktion für den S-ATA Controller aus- und einzuschalten. Ausgeliefert wird der Rechner mit ausgeschalteter AHCI-Funktion. Damit kann Windows die Festplatten ohne zusätzliche Treiber ansprechen. Der AHCI-Modus bietet jedoch unter anderem den Vorteil, das die S-ATA Funktion Native Command Queueing genutzt werden kann. Windows benötigt einen speziellen Treiber, um den ICH7-Controller im AHCI-Modus anzusprechen. Der Treiber muss beim Start der Windows CD mit F6 geladen werden. Intel bietet dazu ein Floppy Configuration Utility an, welches eine Diskette mit dem Treiber erstellt. Nachdem das Windows-System läuft, ist keine Umstellung mehr möglich, man sollte also vorher überlegen, welcher Modus genutzt werden soll. Wenn das System läuft sorgt der Intel Matrix Storage Manager für die Verwaltung. Mit diesem Treiber erkennt Acronis keine Festplatten mehr und meldet nach dem Start: „E00010F4 Acronis True Image hat keine Festplattenlaufwerke gefunden“. Die Lösung ist die Installation des Treiberupdates von Acronis.

Die Treiber für die im Notebook eingesetzt Grafikkarte NVIDIA GeForce Go 7400 befinden sich auf der MaxData CD. Erfahrungsgemäß aktualisieren die Hersteller den Treiber jedoch recht selten. NVIDIA stellt ebenso wie ATI leider keine generischen Treiber für Notebooks bereit. Die Seite LaptopVideo2Go stellt fast jede Treiberversion mit einer angepassten INF-Datei zur Verfügung. Ich konnte ich nur die 84er Serie zum laufen bekommen, die höheren Versionsnummern verabschiedeten sich mit einem Bluescreen in nv4_mini.sys. Die Webseite NGOHQ.com bietet aktualisierte Treiber basierend auf der Version 91.37 von NVIDIA an, die jetzt auch auf Laptops funktionieren. Dieser Treiber zeigt (gemessen mit Fraps) etwas höhere Geschwindigkeit bei Spellforce im Vergleich zum 84er Treiber.

Weitere Quellen für Treiber:

5. LandesFotoSchau Thüringen 2006

Bis jetzt habe ich erst bei wenigen Fotowettbewerben teilgenommen. Doch dem Aufruf der Gesellschaft für Fotografie e.V. bin ich gefolgt und habe fünf Bilder eingesendet. Die Jury hat eines davon jetzt für die Ausstellung ausgewählt. Das Bild zeigt den Sänger Tavern bei einem Auftritt in Schöngleina. Alle Bilder der Landesfotoschau werden jetzt voraussichtlich an folgenden Orten zu sehen sein:

  • Goethegalerie Jena (11.09. – 16.09.2006)
  • Regionalmuseum Bad Frankenhausen (07.10. – 19.11.2006)
  • Stadt- und Regionalbibliothek Gera (07.12.2006 – 09.01.2007)
  • egapark Erfurt (25.05. – 01.07.2007)
  • und voraussichtlich in Suhl oder Ilmenau

Tavern

Bilder Rosa Konzert zum zweiten Camsdorfer Brückenfest

Die Bilder des Rosa Konzerts anlässlich des zweiten Camsdorfer Brückenfests sind jetzt in der Happy Arts Galerie online.

Rosa Brückenfest Rosa BrückenfestRosa BrückenfestRosa BrückenfestRosa BrückenfestRosa Brückenfest

Thüringentag: Ministerpräsident Althaus: Danke Jena!

Text von Jens Mende, jenakompakt.de

Thüringentag JenaÜber 300.000 Besucher machten den 10. Thüringentag in Jena zum wahrhaft größten Volksfest im Freistaat. Bei strahlendem Sonnenschein säumten allein beim Festumzug der “Thüringer Geister” am Samstagnachmittag 40.000 Menschen die Straßen in Jenas Innenstadt.
2.800 Mitwirkende, darunter 250 dargestellte Persönlichkeiten aus Thüringen und Jena von Barbarossa bis Zeiss, von Schiller bis Zuse, machten diesen Umzug zu einem wahrhaften Höhepunkt des Thüringentages, den Hunderttausende auch im MDR-Fernsehen verfolgt haben.

Inmitten der Gäste aus nah und fern weilten auch Vertreter der neun französischen Partnerstädte in der Saale-Metropole, die begeistert waren vom “Rendezvous in Jena” und versprachen, im Oktober die Stadt erneut zu besuchen.
Ebenso begeistert zeigte sich auch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. Er dankte der Ausrichterstadt Jena, die drei Tage lang ein hervorragender Gastgeber gewesen sei und ein großartiges Jubiläumsfest organisiert habe, von dem man noch lange im Freistaat sprechen werde.

Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter zeigte sich hocherfreut über das Lob des Ministerpräsidenten und gab das Dankeschön an all die Helfer sowie die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt weiter. Dass Jena als freundliche und zuvorkommende Gastgeberstadt empfunden wurde, läge daran, dass Jenas Einwohner freundlich und zuvorkommend ihre Gäste empfangen hätten. Der OB sagte während einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag, er wünsche sich “dass wir alle den Schwung dieses großen Festes in die nächsten Monate mitnehmen und uns dieses Wir-Gefühl erhalten. Was Jena alles leisten kann, hat es an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt.” Den Erfolg des Thüringentages wertete er als großen Imagezugewinn für unsere Stadt. Einmal mehr outete sich der neue OB dabei als großer Jena-Fan: Er denke darüber nach, einmal jährlich einen “Jena-Tag” zu veranstalten und werde dazu geeignete Partner suchen. Es gäbe große Lust auf Events dieser Art.

Michael Meinung, Leitender Ministerialrat in der Thüringer Staatskanzlei, überbrachte noch einmal die Grüße und den Dank des Ministerpräsidenten. Der Freistaat sei stolz auf Jena. Die Stadt habe ein Rendezvous voller Herzlichkeit und Freundschaft ausgerichtet. Dem schloss sich JenaKultur-Chefin Frau Dr. Franz, Mitorganisatorin des Thüringentages, an: “Jena hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Wir sind der Wissenschaftsstandort Nummer 1 in Thüringen. Hier gibt es funktionierende Netzwerke zwischen Sport und Wirtschaft, zwischen Kultur und Wissenschaft und diese Netzwerke sind noch engmaschiger geworden.”

Seitens der Polizeidirektion Jena – die für ihre hervorragende Arbeit ausdrücklich gelobt wurde – gab es keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. Thüringen und die Gäste aus dem Ausland seien “zu Gast bei Freunden in Jena” gewesen – dies in Anlehnung an das Motto der Fußballweltmeisterschaft. Die Ordnungs- und Sicherheitskräfte wollten als Ansprechpartner für die Gäste und Besucher der Stadt wirken und dies sei inhaltlich voll gelungen.

Über 300.000 zufriedene Besucher, strahlender Sonnenschein, die Stadt zeigte sich von ihrer schönsten Seite und machte einmal mehr weit über die Grenzen des Freistaates positiv auf sich aufmerksam – das Fazit fällt leicht: Der Thüringentag 2006 in Jena war ein großartiges Fest und ein voller Erfolg.

Thüringentag: Festumzug “Thüringer Geister”

Der große Festumzug „Thüringer Geister“ war unumstritten ein Highlight der Thüringentage in Jena. Gezeigt wurde Jenaer und Thüringer Geschichte mit vielen Persönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Fast 3000 Darsteller zeigten in dem 2½-stündigen Umzug viel Liebe zum Detail und verrieten Interessantes über die Geschichte unserer Stadt. Der MDR wird eine DVD vom Festumzug produzieren. Bestellungen werden für 15 € (zzgl. 3 € Versandkosten) unter 0180 / 5007218 entgegen genommen.

Über hundert Bilder des Umzugs gibt es in der Happy Arts Galerie. Ein ausführlicher Bericht von Jens Mende befindet sich auf jenakompakt.de

Thüringentag: Festumzug Thüringentag: Festumzug Thüringentag: Festumzug Thüringentag: Festumzug Thüringentag: Festumzug

Thüringentag: Multimedia- und Lasershow

Angekündigt wurde die multimediale Laser-Show zum Thüringentag 2006 „Rendezvous in Jena“ mit dem JENOPTIK White-Light-Laser, der über 16 Millionen Farben darstellen kann. Doch das war nicht das wirkliche Highlight der Show, die den Ernst-Abbe-Platz in Jena in neues Licht gehüllt hat.
Der gesamte Platz wurde von unzähligen Lichtquellen, mehreren Beamern und zwei Hochleistungslasern zur Videoleinwand umfunktioniert. Die Häuserfassaden entwickelten sich durch die Beleuchtung mit Mustern und Strukturen eine völlig neue und sich ständig ändernde Kulisse. Die Laser projizierten zusätzlich Motive aus Thüringen und passend zum Motto des Thüringentages „Rendezvous in Jena“. Dabei wurden auch die sieben Wunder von Jena gezeigt. Die Show wurde abwechlsungsreich und passend von französischen Elektro-Beates untermalt. Für weitere Abwechslung sorgten zwei Tänzerinnen, welche auf einem starken Ventilator standen und leichte, metallbeschichtete Tücher im Takt der Musik und des Tanzes fliegen ließen.

Weitere Bilder in der Happy Arts Galerie.

Multimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und Lasershow

Thüringentag: Höhenfeuerwerk

Tausende Gäste auf und um die Camsdorfer Brücke sahen das diesjährige Höhenfeuerwerk aus Anlass des Brückenfestes. Das Feuerwerk war dieses Jahr etwas kürzer als sonst, aber dafür von der Dramaturgie der Bilder sehr gut gemacht, was mit entsprechendem Beifall belohnt wurde.

Weitere Bilder in der Happy Arts Galerie.

Höhenfeuerwerk Brückenfest Camsdorfer Brücke Jena

Thüringentag: Roseland

Nachwuchsbands gibt es wie Sand am Meer. Meistens klingen sie, als hätten die Musiker die Wahl der Instrumente gewürfelt und gute Sänger zu finden stellt die jungen Bands meist vor eine unlösbare Aufgabe. Doch bei Roseland ist es anders: die 4 Musikerinnen (Frida, Melanie, Julia und Nadin) und 2 Musiker (Philipp und Jack) spielen selbstkomponierten, melodischen Rock/Pop, der einfach Spaß macht. Die junge Band hat nicht nur eine gute Sängerin, sondern gleich drei, welche mit ihrem Satzgesang den Stücken ihre besondere Note geben. Die Lieder haben eine ausgeprägte Dynamik und ausgefeilte Arrangements.
Die Band belegte beim Thüringer Bandwettbewerb im Rahmen des Altstadtfestes im Mai diesen Jahres den zweiten Platz. Das Debüt-Album „Sweet And Salty“ erschien Ende 2005. Wir werden sie in bestimmt auf vielen Thüringer Bühnen live erleben können.

Weitere Bilder befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Band RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand Roseland

Thüringentag: Subay To Sally live

Am Freitagabend spielte im Rahmen des CampusOpenAIR auch die Mittelalterrock Band Subway To Sally. Der Ernst-Abbe-Platz in Jena war gut gefüllt mit zahlreichen schwarz gekleideten Fans, die jedes Wort mitsingen konnten. Die Band zeigte ihre bekannten Live-Qualitäten in einem gut 1½ stündigen Konzert. Die Lieder wurden mit einer gefühlvoll gestalteten Lichtshow und viel Pyrotechnik untermahlt.

Weitere Bilder befinden sich in der Happy Arts Galerie. Ein ausführlicher Konzertbericht von Kerstin Lucklum befindet sich auf Jenakompakt.de

Subway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To Sally

Thüringentag: Frank Schöbel und Band

… spielten auf der Camsdorfer Brücke:
Frank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und Band

Weitere Bilder in der Galerie.