2007 Januar

7. February 2012

Vortrag: Die Zukunft der Regionalzeitungen

Der folgende Hinweis auf einen Vortrag morgen Abend in Jena ist gerade eingetroffen. Das Thema ist sehr spannend. Katharina Borchert wird bei ihrer Aufgabe von vielen Seiten aufmerksam beobachtet und wird ein Stück weit den Weg weisen, wie traditionelle Verlage mit ihrem Online-Angebot in Zukunft umgehen werden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

Die Zukunft der Regionalzeitungen
Lothar Späth und Katharina Borchert am 31. Januar im Gespräch an der Universität Jena

Jena (30.01.07) Lothar Späth spricht am kommenden Mittwoch (31. Januar) an der Universität Jena zusammen mit Katharina Borchert, Online Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe über das Thema “Die Zukunft der Regionalzeitung im Online-Zeitalter”.

Mittlerweile ist die Nutzung von Online-Ausgaben von Zeitungen nicht mehr auf kleine Gruppen der Bevölkerung oder eine junge Elite beschränkt. Vielmehr nutzen gerade junge Menschen zunehmend fast nur noch die Online-Ausgaben von Zeitungen. Gleichwohl setzt die Nutzung dieser Ausgaben häufig ein reguläres Abonnement voraus. Die bevorzugte Zeitung weltweit zu jeder Zeit abzurufen, eröffnet immense Chancen: Ermöglicht wird der regionale Bezug in einer globalen Welt. Doch birgt der Online-Journalismus auch Risiken, etwa bei der journalistischen Qualität? Diese und andere Fragen diskutiert Lothar Späth mit seiner Gesprächspartnerin, die eine einflussreiche Mediengruppe in Deutschland vertritt.

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Hörsaal 6 des Uni-Campus (Carl-Zeiß-Straße 3). Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Bericht vom 3. WebMonday in Jena

Das Interesse am WebMonday lässt nicht nach: Auch gestern fanden sich wieder gut 50 Gäste ein, um drei spannende Vorträge zu hören. Das Publikum kommt nicht nur aus Jena, sondern z.B. auch aus Erfurt und Ilmenau und ist angenehm heterogen: Vom Freak bis zum Entscheider sind viele Interessengruppen vertreten. Das macht den WebMonday zu etwas besonderem, aber auch zu einer Herausforderung, was die Themenwahl betrifft.

Nico Orschel hielt den ersten Vortrag über ASP.NET. Innerhalb von wenigen Minuten erstellte er eine komplette Webseite mit Datenbankanbindung und dynamischer Aktualisierung mit AJAX. Die Möglichkeiten dieser Technik und vor allem die Geschwindigkeit der Entwicklung sind wichtige Komponenten für die Zukunft des Web 2.0 – allerdings wurde der Vortrag von vielen Gästen als zu technisch beschrieben und die Tragweite des Gezeigten vermutlich nicht ausreichend verstanden. Weitere technikorientierter Vorträge sollten noch mehr die Lösung und ihre Vorteile im Vergleich zu existierenden Technologien in den Vordergrund rücken. Der geplante Vortrag zum Windows Presentation Framework wird sich nach dieser Erfahrung richten.

Danach gab uns Harald Amelung einen Einblick in die Fon-Community. Das Thema war sehr interessant und wurde umfassend dargestellt. Die vielen offenen rechtlichen Fragen wurden in der folgenden Diskussion aufgegriffen.

Was wäre das Web 2.0 ohne die Blogs? Sven von der Thüringer Blogzentrale gab einen umfassenden Überblick und sprengte mit einer Redezeit von über 50 Minuten das gesetzte Zeitlimit von 10-15 Minuten. Zugegeben: Das Thema ist so vielschichtig, dass ein Vortrag nicht reicht, um einen Überblick zu verschaffen. Eine lange Diskussion zeigte, dass das Interesse groß ist und noch viele Fragen geklärt werden sollten.

Nach der Veranstaltung trafen sich noch ca. 15 Gäste im Markt 11 und diskutierten bis Mitternacht. Ich hatte die Gelegenheit, mit einigen Typo3-„Freaks“ zu sprechen und habe auch gefragt, welche Themen erwartet werden: „die neuen Sachen“ und „Visionen“, unter anderem um Geschäftsideen zu finden. Die Gelegenheit, ausführlich mit einem Podcaster zu schwatzen, habe ich leider wieder verpasst.

Die folgenden vier Bilder dürfen frei verwendet werden (extra große Version nach zweimaligem Anklicken).

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Weitere Berichte vom WebMonday bei Subnetmask, Gonzo’s Weblog und der Thüringer Blogzentrale

Ringe verbinden: Saftblog bedankt sich bei den Bloggern

Das Saftblog ist eines der wenigen deutschen Corporate Blogs. Im Februar 2006 berichtete das Blog auch über die Olympischen Winterspiele in Turin und verwendete ein Bild der olympischen Ringe. Das gefiel dem Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nicht und er schickte seine Anwälte. Das macht 150.000 Euro Streitwert und Abmahnkosten von ca. 2500 Euro. Ein Aufruhr ging durch die Blogsphäre und zeigte Wirkung: die zu zahlenden Anwaltskosten wurden von dem DOSB deutlich reduziert.

Die olympischen Ringe werden von einem eigens dafür geschaffenen Gesetz, dem „Gesetz zum Schutz des olympischen Emblems und der olympischen Ringe (OlymSchG)“ geschützt. Eine Online-Petition fordert die komplette Abschaffung dieses Gesetztes.

Die Kelterei Walter, der Betreiber des Saftblogs hat sich jetzt mit einer einmaligen Aktion bei den Bloggern bedankt: http://www.ringe-verbinden.de.

Saftblog bedankt sich bei den Bloggern
Bild von www.saftblog.de

via Basic Thinking, siehe auch Bericht in ZDF Heute und Chronik der Ereignisse

Ist Pressefreiheit in Deutschland die Freiheit der Anwälte?

Das Weblog „Mein Parteibuch“ schließt und zeigt exemplarisch, dass in Deutschland Meinungsfreiheit hauptsächlich von der Möglichkeit, einen Anwalt (bzw. den passenden ‚Gegen’anwalt) zu finanzieren abhängt. Das Weblog des SPD-Mitgliedes Marcel Bartels hat allein diese Woche vier Abmahnungen erhalten. Mit der letzten Abmahnung soll vermutlich die weitere Berichterstattung über die vorausgegangene Abmahnung seines Weblogs komplett unterbunden werden. Da bekanntermaßen eine inhaltliche Prüfung einer Abmahnung erst vor Gericht stattfindet, kann es lange dauern und sehr teuer sein, für das eigene Recht zu kämpfen. Da scheint auch das neue ‚Abmahngesetz‘ nicht zu helfen.
Bartes wird seine Arbeit auf neuen, im Ausland gehosteten Webseiten weiterführen und hofft, dort der „deutschen Zensur“ zu entkommen.

Ist StudiVZ sein Geld wert?

Dieser Beitrag sollte eigentlich schon vor Wochen erscheinen und deutlich ausführlicher werden, doch es gab zu viel wichtigeres zu tun. Bevor das Thema verjährt, poste ich wenigstens den schon geschriebenen Teil:

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck hat die Studenten-Community StudiVZ gekauft. Der Holtzbrinck-Verlag war bereits Minderheitseigner bei StudiVZ. Der Verkaufspreis wurde zuerst von Spiegel Online auf über 100 Millionen Euro angegeben. Diese Zahl wurde nicht bestätigt und es ist von einem Preis zwischen 50 und 85 Mill. € auszugehen. Die Summe wurde nicht komplett überwiesen, sondern weitere Zahlungen sind an den zukünftigen Erfolg geknüpft. Das Geld dürfte jedenfalls reichen, ein paar fähige Leute einzustellen und die Serverkapazitäten entsprechend zu erweitern.

Don Alphonso hat viel Zeit investiert, die Kaufsumme zu drücken. Vermutlich hat er es sogar geschafft. Neue Gerüchte sagen, das sogar nur 12 Millionen Euro geflossen sind.

Um einen Eindruck von der Summe zu bekommen, bietet es sich an, den Preis je aktivem Nutzer zu berechnen. StudiVZ selbst spricht von mehr als einer Millionen Nutzern, laut der inoffiziellen Statistik sind jedoch 500.000 aktive Besucher realistisch. Bei einem geschätzten Kaufpreis von 50 Mill. € hätte Holtzbrinck ca. 100 € pro aktivem Nutzer bezahlt. Eine solche Summe wird kaum von den Studenten zu holen sein. Neben klassischer, zielgruppenorientierter Bannerwerbung sind besondere Produktangebote für die StudiVZ-Mitglieder denkbar, die einen deutlich höheren Gewinn abwerfen könnten. Die Kaufsumme relativiert sich erst, wenn die Nutzerzahlen in den nächsten Jahren deutlich steigen. In Deutschland sind knapp 2 Millionen Studenten eingetragen. Hier ist bald die Wachstumsgrenze erreicht und StudiVZ muss in weitere Länder expandieren. Ob die Erfolgsstory dort zu wiederholen ist, wird sich zeigen.

Egal wieviel letztendlich gezahlt wurde: es ist eine Menge Geld für ein Unternehmen, dessen Produktidee kopiert ist, deren Produkt nicht stabil läuft und noch keinen Umsatz gemacht hat. Deshalb von einer Web 2.0 Blase zu sprechen ist zu früh, aber die Tendenzen sind erkennbar. Immerhin investieren jetzt auch deutsche Firmen und wir überlassen die Pre-Blase nicht nur den Amerikanern.

Siehe auch Artikel Wo Spaß und Leichtsinn herrschen in der Telepolis.

Urlaubsfotos Goslar/Harz

Die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr haben meine Freundin und ich für einen Kurzurlaub in Goslar/Harz genutzt. Die ersten Winterbilder des Jahres gibt es in der Happy Arts Galerie.

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Fotos der Swingtanznacht im Kassablanca

In der Happy Arts Galerie befinden sich die Fotos der Swingtanznacht im Kassablanca. Die beiden Bigbands der Musikschule Jena sorgten für gute Stimmung und ein Tanzkurs von Tanz Näder half, die passenden Bewegungen zu erlernen.

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Fotos von Rosa in Eisenberg

Letzten Freitag, am 20. Januar 2007 spielte die Rockband Rosa in Eisenberg. Seit langem war ich wieder mit der Kamera dabei und habe einige Fotos gemacht, die in der Happy Arts Galerie betrachtet werden können. Auf der Homepage von Rosa sind noch mehr Fotos zu sehen.

Rosa in Eisenberg

MaxData Notebook 8100 IWS: Lüfter endlich leise!

MaxData Notebook PRO 8100 IWSNach knapp 4 Monaten Leidens unter der Lautstärke meines MaxData Pro 8100 IWS hatte ich heute mal wieder ein kurzes Telefonat mit dem MaxData Support, ob es zum Abstellen des Lärms etwas neues gibt. Der durchweg mit mindestens mittlerer Lüfterdrehzahl laufende Rechner ließ sich mit keinerlei Treibern oder Tools leise machen. Ich hatte mir angewöhnt, regelmäßig einmal im Monat bei MaxData anzurufen. Jedesmal erhielt ich eine andere Erklärung zu diesem Problem. Einmal hieß es – ja, das Problem ist bekannt und ist designbedingt nicht lösbar – schließlich ist ja ein High-End Prozessor und eine High-End Graphikkarte (ATI X1600 mobile) drin. Ein anderes Mal meinte ein anderer Supportmitarbeiter, dass man auf eine Lösung hofft – vielleicht ein BIOS Update…

Heute hat mir MaxData etwas konkretes in die Hand gegeben, womit sich das Problem tatsächlich lösen lässt. Der Support schickte ein BIOS-Update (Nero CD Bootimage) mit dem neuen BIOS PRO8100IWS_EC_V108. Der Clou – sofort nach dem Einspielen des BIOS, noch vor dem Rebooten ist der Notebook flüsterleise und bleibt es seitdem.

Das hätte man sich schon vom ersten Tag an gewünscht! Bis jetzt ist das BIOS noch nicht auf der Webseite verfügbar. Deshalb habe ich es zum Download auf unseren ftp-Server gestellt: 8100IWSBIOSUpdate

Zum Flashen des BIOS folgende Hinweise beachten:

1) Das beigefügte Image auf CD (am besten CD-RW, damit man das später löschen kann) mit Nero Software brennen,
2) Beim Booten von PRO 8100 IWS F11 drücken
3) Booten von CD auswählen,
4) Das EC-Bios Update mit einer Taste bestätigen,
5) Notebook neu booten

Wir können für die korrekte Funktion des Flashtools sowie des BIOS keine Haftung übernehmen.
In dem ZDNet.de Artikel “Schnelles Notebook mit zu hoher Lautstärke: Maxdata Pro 8100 IWS Select” wurde das Problem des zu laufen Lüfters ebenfalls bemängelt.

Fotos FC Carl Zeiss Jena – Kickers Offenbach

Ein paar Eindrücke vom Spiel geben die Bilder in der Happy Arts Fotogalerie.

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