2007 November

7. February 2012

Barcamp Mitteldeutschland (Jena) 8.-10.02.08

Es wird Zeit für eine UnkonferenzBarcamp, dachte sich Lars Zapf und uns beließ es nicht beim darüber nachdenken. Der Bedarf ist offensichtlich, denn innerhalb von weniger als einem Tag haben sich 75 Teilnehmer eingetragen.

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Selbstverständlich werde ich die Kamera mitbringen und den Event dokumentieren. Ich überlege, auch einen Vortrag zu halten. Zur Wahl steht eine aktualisierte Version des Vortrages „Rechte und Pflichten im Web: Abmahnungen oder warum ein Brötchen 6000 Euro wert ist?, den ich schon einmal zum WebMonday gehalten hab oder natürlich weitere Themen, wie Awanda. Gibt es weitere Vorschläge oder Wünsche aus den Bereichen Medien, Journalismus und Fotografie?

Der Preis der Werbung im StudiVZ

Viel bringt nicht immer viel. Auf die Werbung im StudiVZ bezogen heißt das: Beeindruckende 4 Milliarden Page Impressions (PI) bringen nicht automatisch eine beeindruckende Menge Geld – im Gegenteil. Der in der Werbewelt wichtige Tausenderkontaktpreis (TKP) ist bei StudiVZ im Keller.

Das soziale Netzwerke ein Problem mit klassischer Bannerwerbung haben, ist bekannt. Die Gründe und Konsequenzen lassen sich bei StudiVZ hervorragend beobachten:

Nutzung vs. Nutzer. Auf jeden der 4.471.332.528 Pis im Oktober 2007 (Zahlen der IVW) kommen bei StudiVZ nur 138.608.381 Visits, das sind ca. 32 PIs/Besuch bzw. über 1000 Klicks pro Nutzer/Monat. Die enorm hohe Zahl der PIs verteilt sich auf deutlich weniger Studenten, da diese sich oft mehrmals pro Tag einloggen. Es werden besonders häufig die immer gleichen Nutzer mit identischer Werbung zugeschüttet – eine für die Werbenden wenig gute Ausgangslage.

Kontaktpreise. StudiVZ muss seine Werbung gerechnet auf den TKP gerechnet quasi verschenken. Die Banner kosten zwischen 5 und 20 € TKP und liegen damit bei ca. 20% der gängigen Onlinepreise anderer Angebote wie z.B. Spiegel Online. Für die Textanzeigen schreibt StudiVZ nur 1.50 € TKP in ihre Preisliste. Kaum ein Werbekunde wird die Listenpreise zahlen. Ordentliche Abschläge sind üblich und bei der zu erwarteten Werbewirkung auf einem Community-Portal erwartet. StudiVZ kann das bis jetzt durch die extreme Menge an PIs noch ein Stück weit ausgleichen – die Inhalt stellen ja die Studenten bereit und die Server kosten nicht viel.

Abstumpfung. Speziell die eingebetteten Textanzeigen sind zwar nur auf dem zweiten Blick als Werbung zu erkennen, aber spätestens nach ein paar Seiten wird ein regelmäßiger Benutzer der Seite sie einfach komplett ignorieren. Da kaum eine Relevanz der Themen zu erkennen ist, dürfte die Motivation sich den Text durchzulesen kaum für eine ausreichende Klickzahl reichen.

Targeting. Die Zukunft heißt Targeting, auch für StudiVZ. Was bei diesem Thema nach den markigen Werbesprüchen übrig bleibt, wird sich in einigen Monaten zeigen. Ein Blick über den Teich zum Konkurrenten Facebook zeigt: es wird nicht einfach. Auf dem Blog Valleywag wird von Klickzahlen im Bereich von 0.04% berichtet. Das sind nur rund 400 Klicks auf eine Million PIs. Selbst mein Google AdSense Banner innerhalb der Happy Arts Fotogalerie hat eine um Faktor 10 höhere Klickrate.

Es wird schwer für die Facebooks und StudiVZs dieser Welt. Enorme Abrufzahlen und Reichweiten sind eine gute Basis – aber die bestehenden Werbekonzepte können nicht folgen. Kleinere Community-Portale, die zwar nur eine spezielle und deutlich kleinere Zielgruppe erreichen, könnten mit ausgefeilten Werbestrategien am Ende mehr Geld verdienen. Die Werbenden werden genauer definierte Zielgruppen bevorzugen und Gießkannenwerbung auf den großen Community-Portalen höchstens als Imagebildung zu einem niedrigen Preis zurückgreifen.

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Screenshot von http://www.studivz.net vom 27.11.07: Die Startseite ist aktuell komplett Werbefrei

Die Gießkanne des StudiVZ

Das krisengeschüttelte Studentenportal StudiVZ beeindruckt wieder mit Extremen: die enormen Nutzerzahlen und die Inkompetenz, damit Geld zu verdienen.

StudiVZ ist der Traum jedes Werbenden: Über 90% der gut 4 Millionen Mitglieder sind in dem für Werbende besonders interessanten Alter zwischen 18 und 30 und haben ein ausführliches Profil mit persönlichen Informationen, welches jede Volkszählung und Orwell blass aussehen lässt.

Was daraus gemacht wird, freut weder Nutzer noch Inhaber des Portals: StudiVZ packt die werbende Gießkanne aus und benetzt jeden Weißraum des StudiVZ-Portals mit Werbung.

Besser kann StudiVZ seine Möglichkeiten nicht ignorieren und verschenkt nicht nur bares Geld, sondern wirbt an seinen Nutzern vorbei. Dass sich daran vorerst wenig ändern wird, hat Annette Müller (StudiVZ Head of Business Development, XING Kontakt), in einer Diskussionsrunde auf der Konferenz Insight eCommerce Anfang November unfreiwillig zugegeben. Nach ihrer Vorstellung der aktuellen StudiVZ Marketingzahlen konnte sie den Fragen des anwesenden Fachpublikums inhaltlich kaum folgen und hinterließ ein Duzend unverständlich grübelnde Gesichter.

Vielleicht ist alles jedoch nur eine Ente und StudiVZ zaubert demnächst ein Micro-Targeting aus dem Hut? Nicht, solange Begriffe wie Zielgruppen, Targeting und Datenschutz Fremdwörter für StudiVZ bleiben. Am Abend der Konferenz hatten wir noch Gelegenheit, Frau Müller mit den Profis der Szene bekanntzumachen.

studivz_einstieg_271107.png Screenshot http://www.studivz.net vom 27.11.2007: Der Werdende Bereich „Einstieg“ hat jeweils 4 Banner vor- und nach dem Eingabefeld für die Jobsuche.


Siehe auch Artikel: Der Preis der Werbung im StudiVZ

Fotografische Details

Zu viele und vor allem unwichtige Bildelemente auf einem einzigen Bild sind bekannter Anfängerfehler und ein Problem bei der Weitwinkelfotografie. In der Kurzfassung sagt der Profi „näher ran“ und benutzt meistens seinen Fußzoom oder auch den Objektivzoom.
Details zeigten eine andere, als die gewöhnliche Sicht und sind das Salz in der Suppe der Fotografie. In der Makrofotografie wird das Prinzip zum Extremen verfolgt: mit dem normalen Auge kaum sichtbare Details werden formatfüllend abgebildet und gewinnen eine neue Bedeutung.
Die folgenden Bilder sind bei der ROSA Oldienacht entstanden und zeigen im weiten Sinne Details. Bei einem der nächsten Konzerte werde ich mein Makroobjektiv mitnehmen und versuchen, dem Konzert fotografisch noch näher zu kommen.

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Fotos Helene Fischer

Fotos von auf der MDR 1 Radio Thüringen Schlagerstarparade in der Messehalle Erfurt. Weitere Bilder der 12 Künstler der Schlagerstarparade befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Alle Fotos befinden sich auch im Bildportal und sind Honorarpflichtig.

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Fotos Claudia Jung

Fotos von Claudia Jung auf der MDR 1 Radio Thüringen Schlagerstarparade in der Messehalle Erfurt. Weitere Bilder der 12 Künstler der Schlagerstarparade befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Alle Fotos befinden sich auch im Bildportal und sind Honorarpflichtig.

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Fotos Brunner & Brunner

Fotos von Brunner & Brunner auf der MDR 1 Radio Thüringen Schlagerstarparade in der Messehalle Erfurt. Weitere Bilder der 12 Künstler der Schlagerstarparade befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Alle Fotos befinden sich auch im Bildportal und sind Honorarpflichtig.

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Fotos Bernhard Brink

Fotos von Bernhard Brink auf der MDR 1 Radio Thüringen Schlagerstarparade in der Messehalle Erfurt. Weitere Bilder der 12 Künstler der Schlagerstarparade befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Alle Fotos befinden sich auch im Bildportal und sind Honorarpflichtig.

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Fotos Andrea Berg

Fotos von Andrea Berg auf der MDR 1 Radio Thüringen Schlagerstarparade in der Messehalle Erfurt. Weitere Bilder der 12 Künstler der Schlagerstarparade befinden sich in der Happy Arts Galerie.


Alle Fotos befinden sich auch im Bildportal und sind Honorarpflichtig.

Fotos Semino Rossi

Fotos von Semino Rossi auf der MDR 1 Radio Thüringen Schlagerstarparade in der Messehalle Erfurt. Weitere Bilder der 12 Künstler der Schlagerstarparade befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Alle Fotos befinden sich auch im Bildportal und sind Honorarpflichtig.

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