2008 Januar

7. February 2012

DFB Pokal: FC Carl Zeiss Jena – Arminia Bielefeld 2:1

Jena hat die Sensation perfekt gemacht und gewinnt in einem harten Spiel in der Verlängerung mit 2:1 gegen den Bundesligisten Arminia Bielefeld.

Podcast (Download) Pressekonferenz nach dem Spiel:

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Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Umrüstung Canon 70-200/2.8L

ef_70200_28l_usm.jpegWer viel Geld für Kamera-Objektive ausgibt, erwartet insbesondere scharfe Bilder. Mein Canon Objektiv 70-200/2.8L hat lange Zeit hervorragend scharfe Bilder geliefert. Die Anzahl der Bilder, welche nicht 100%ig scharf sind, hat jedoch zugenommen. Zuerst habe ich es auf das Autofocus-Problem der 1D Mark III geschoben, welches jedoch hier nicht schuld war. Eine Testreihe mit der AF-Microjustierung zeigte das Problem: das Objektiv hatte einen ausgeprägten Backfocus. Dabei wird nicht mehr der vom Autofocus erfasste Punkt scharf gestellt, sondern kurz dahinter (bzw. davor beim Frontfocus). Der Canon Service kann das Objektiv entsprechen justieren und somit den korrekten Focus wieder herstellen.

ef_70200_28lis_usm.jpegDer Umstieg auf das Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS USM mit Bildstabilisator war eine gute Gelegenheit, das alte Objektiv zum Service zu schicken. Der Check&Clean Service für Objektive ist bei Canon für Mitglieder des Canon Professional Service (CPS) bis auf die Versandkosten kostenlos. Ein paar Tage später rief mich ein Mitarbeiter des Canon Reparatur-Service an und stellte mich vor die Wahl: bei älteren Versionen des Objektives kann der Back-/Frontfocus nur über ein paar Lötbrücken auf der Hauptplatine für den gesamten Zoombereich definiert werden. Die Elektronik ist jedoch austauschbar und in neueren Versionen derselben wird der Focus direkt über die Software konfiguriert und kann für die verschiedenen Zoombereiche individuell justiert werden. Außerdem wird die Kompatibilität mit aktuellen Canon-Kameras verbessert. Der fein justierbare Focus dürfte sich direkt in einer optimalen Bildqualität widerspiegeln.

Die neue Elektronik habe ich für knapp 150 € in einbauen lassen und versteigere jetzt das Objektiv auf eBay.

Web 2.0 Kampagne für Notebookzubehör

Zwischen „3000 Euro Nebenverdienst“, „Vegas casino Bonus“ und der „Geilen 3 Loch Stute“ lag heute eine neue Art SPAM in meiner eMail:

„Hallo Markus,

Als regelmässige Leser Deines Blogs denken wir, dass der „Mobile Security Video Award 2007″ Dich interessieren könnte. […]“

screenshotvikuiti.jpgSogar eine Mitgliedschaft in der Jury wird mir angeboten. Spannend – oder einfach dreist? Hinter dem Award steht der „Der Film- und Fotowettbewerb für Profis und Amateure“ und ist eine Web 2.0 Kampagne für Notebookzubehör einer bekannten Firma. Es werden Amateurvideos und Fotos zum Thema Notebooksicherheit gesucht und mit 10 Preisen im Wert bis zu 3000 € Wert belohnt. Für die gerade knapp 30 Teilnehmer des Wettbewerbes mit etwas Glück ein guter Deal. Sonderlich erfolgreich kann die Kampagne jedoch kaum sein, denn 7 Tage vor Ablauf wurde das meistgeklickte Bild weniger als neunhundertmal angezeigt. Viel Geld für eine geringe Reichweite. Ob es die letze Web 2.0 Kampagne der Firma sein wird?

Meine Antwort auf die Anfrage: Nein, Danke, ich bin nicht käuflich.

Netzkrümel vom 25. Januar 2008

• Telepolis sagt: „Macht’s gut und danke für den Blog!“ und schickt uns in „Die mittlerweile unendlichen Weiten der deutschen Blogger-Welt“

„Die neue Kommunikationsfreiheit“ beschreibt Dr. Gunnar Bender auf dem media coffee blog.

• Um eine IP-Adresse des eigenen Rechners zu ermitteln gibt der Administrator ipconfig auf der Konsole ein oder ruft alternativ die Seite http://www.stoehn-meine-ip.de/ auf. Vorsicht: nicht mit eingeschaltetem Lautsprecher für das Büro geeignet.

• „Mühelos kann heute jeder seine Meinung ins Netz posaunen. Davon fühlt sich mancher Profi auf den Schlips getreten – doch das spricht für einen merkwürdigen Minderwertigkeitskomplex.“ schreibt Stefan Niggemeier in seinem taz-Artikel „Die Arroganz der Papierverfechter“

• Im Artikel „Wiener Blut“ schreibt der Sportjournalist Jens Weinreich über die ARD Dopingberichterstattung und über die Notwendigkeit von Qualität im Journalismus. Ein Plädoyer für die Recherche.

• Ein Gerichtsurteil aus Hamburg sorgt für eine weitreichende Haftung für Kommentare in Blogs, wie Stefan Niggemeier bei der Berichterstattung über Callactive erfahren musste. Don Dahlmann berichtet über den „Irrsinn Kommentarhaftung“

• Special Link: Das Medienlese-Blog veröffentlicht jedem Tag um „6 vor 9“ sechs ausgewählte Links, die fast immer den Status der Pflichtlektüre haben.

• Meine Links auf del.icio.us

StudiVZ-Kritik wird zum Selbstläufer

Die Diskussion um den Datenschutz in StudiVZ bleibt lebendig und StudiVZ’s offensichtlich nicht vorhandene Kriesen-PR sorgt dafür, dass es so bleibt.

Auf YouTube erschien gestern dieses Video, in welchem ein maskierter Rapper „Stasido MC“ mit einem „StasiVZ“ T-Shirt bewaffnet über den Datenschutz bei StudiVZ rappt. Er und sein Begleiter werben ausführlich die Wettbewerber Kaioo.

Das Video wurde in der ersten Woche ca. 9000 mal angeschaut. Das Branchenmagazin Werben & Verkaufen http://www.wuv.de/ (w&v) entdeckte das Video und fragte bei StudiVZ und Kaioo nach. Kaioos Geschäftsführer Thomas Kreye dementiert eine Beteiligung an diesem Video und StudiVZ lässt sich entlocken, dass juristische Schritte geprüft werden.

Statt die Kritik anzunehmen oder wenigstens zu ignorieren werden allein mit der Androhung eines Verfahrens Nutzer und Medien auf das Video aufmerksam gemacht und könnten zu einem weiteren PR-Gau führen. Die in diesem Bereich gefühlte Professionalisierung von StudiVZ hat es hier nicht bis in die Praxis geschafft: der Beißreflex war schneller als das Überdenken der möglichen Konsequenzen dauert. StudiVZ führt damit seine eingefahre Linie der Provokation weiter, wo eine Deeskalation sinnvoller wäre. Das Video wurde auf verschiedenen Plattformen wie MyVideo, sevenload und bubaTV hochgeladen und die Verbreitung wird auf juristischen Weg kaum dauerhaft zu verhindern sein. Der Imageschaden, insbesondere wenn die Aufmerksamkeit für dieses Video weiter steigt, wird nicht ausbleiben.

Die Anfrage für eine detailliertere Stellungnahme von StudiVZ ist bis zum aktuellen Zeitpunkt unbeantwortet.

Weiterführende Links:

Fotos von ROSA in der Stadthalle Eisenberg

Ein ROSA Konzert in Eisenberg hat immer ein wenig das Flair eines klassischen Dorfkonzertes, obwohl sowohl die Stadt, wie auch die Stadthalle für ein Dorf deutlich zu groß sind. Vielleicht sind beide einfach über ihre Bewohner hinausgewachsen. Es hat trotzdem oder vielleicht gerade deshalb Spaß gemacht. Die Bandbreite der Bewegungsformen war groß – es wurde getanzt, geschüttelt und die Headbanger durften sogar auf die Bühne. Die Grenzen zwischen Tanzen, Show und Selbstdarstellung verflossen in meist weiblicher Form. Bei den anderen floss immerhin das Bier.

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Benno mit seiner neuen Gitarre

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Einer macht es vor, alle machen mit

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Ohne Worte. Mit Bild.

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Spannend ist meist das, was man nicht sieht

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Claus und Hubaz

StudiVZ: Die Gier nach Daten

Die Datenkrake StudiVZ hat ein unstillbares Verlangen nach neuen und frischen Daten. Kurz vor Weihnachten wurden neue AGB vorgestellt, welche die Nutzung persönlicher Daten der eingetragenen Nutzer erleichtern. Um den Dienst weiternutzen zu können, wurde jeder Nutzer gezwungen, den neuen AGB bis 9. Januar zuzustimmen. Der Termin wurde jetzt kurzfristig auf den 31. Januar verlängert.

Der Aufschrei der Medien war groß, StudiVZ musste eine neue Version der AGB erstellen und innerhalb StudiVZ regte sich Protest in verschiedenen Gruppen mit zeitweise über 10.000 Nutzern. Gemessen an der Reichweite ist sind StudiVZ ein paar zehntausend Nutzer egal, denn das Wachstum wird dadurch kaum beeinflusst. Um die Datenschützer zu beruhigen, wurde eine Opt-Out-Option eingeführt (wie man sie findet steht am Ende des Artikels), die allerdings nach dem Abnicken der neuen AGB erreicht werden kann. Dies stellt vermutlich ein unzulässiges Koppelgeschäft dar und ist nicht zulässig. Ein wenig beruhigen sollte die Kündigung der nicht genannten Rechtsanwälte, welche die erste Fassung der AGB erstellt hatten. Die zweite Version ist jedoch kaum besser und vermutlich lebten diese Rechtsanwälte auch nur eine Pressemitteilung lang, wie schon zuvor der Datenschutzbeauftragte.

studivznoname.gifLängerfristige Folgen für StudiVZ hat der Trend, nur mit verstümmeltem Namen im StudiVZ aufzutreten. Die Nutzung der Daten wird ohne korrekten Namen deutlich schwieriger, die eigenen Kontakte zu erweitern. Doch gerade das Netzwerk ist das eigentliche Kapital von StudiVZ. Ohne ein großes Netzwerk ist ein Wechsel des Portals für die Nutzer ohne größeren Aufwand möglich und kratzt damit an der Marktbeherrschenden Stellung von StudiVZ.

Die neuen AGB sollen die Nutzung der Daten erleichtern und konnten nur gegen massiven Protest der Nutzer durchgesetzt werden. StudiVZ stellt eine Opt-Out-Option zur Verfügung, mit der die Nutzung der persönlichen Daten verweigern kann. Diese ist jedoch so gut versteckt, das es einiger Screenshots oder des Direktlinks http://www.studivz.net/optout.php braucht, um sich zu schützen.

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Auf fast jeder Seite befindet sich der Link auf den “Datenschutz”

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Hier soll man sich zuerst die Datenschutzerklärung durchlesen…

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…um dann ganz am Ende einer langen Seite einen kleinen Hinweis zu finden.

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Alle Punkte werden nocheinmal ausführlich erklärt.

Weiterführende Links: “Genervte Mitglieder sabotieren StudiVZ” auf welt.de, “Die Angst von StudiVZ” auf blogbar.de