2008 April

7. February 2012

ega-Knut

Es zu glauben, fällt schwer: es gibt noch weitere Tiere außer KnutFlocke in den Ställen dieser Erde. Zu sehen ist der Nachwuchs im Streicheltierzoo auf dem egapark-Gelände in Erfurt.

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Die Magie des kurzen Augenblickes

Zum neunten Mal wurde heute das Jenaer Kurzfilmfestival cellu l’art eröffnet. Der Titel ist Programm: Die Magie des kurzen Augenblicks beschreibt die Essenz des kurzen Films, von denen 37 Stück in insgesamt 6 Blöcken am 19. und 20. April gezeigt werden. Wie schon die letzten Jahre lohnt es sich, zu entdecken, was Film abseits des Mainstreamkinos noch bedeuten kann.

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Plakat des 9. cellu l’art
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Open Air auf dem Ernst-Abbe-Platz

Das Programm (Programmheft als PDF oder bei den Veranstaltungen)

Donnerstag, 17. April 2008

  • 20:00 – 21:00 Uhr Eröffnung des Filmfests durch den Verein und Vertreter der Stadt Ricarda-Huch-Haus | Jena
  • 21:00 – 24:00 Uhr Eröffnung des Filmfests 2008 mit Open-Air-Kino und Live-Musik Ernst-Abbe-Campus | Jena
  • Freitag, 18. April 2008

  • 18:00 – 20:00 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 1 Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • 20:30 – 21:30 Uhr Filmfest: Länderschwerpunkt Polen – Block 1 Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • 22:00 – 23:00 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 2 Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • anschließend Filmfestlounge Café Central | Jena

    Samstag, 19. April 2008

  • 14:30 – 16:30 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 3 Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • 17:00 – 18:00 Uhr Filmfest: Länderschwerpunkt Polen – Block 2 Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • 18:30 – 20:30 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 4 Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • 21:00 – 22:00 Uhr feierliche Preisverleihung Capitol Kino Grietgasse | Jena
  • anschließend Filmfestlounge Café Central | Jena

    Sonntag, 20. April 2008

  • ab 8 Uhr Uhr Filmfrühstück im Vanity (Wagnergasse) | Jena
  • Ein magisches Frühstück zum Ausklingen des Festivalwochenendes mit filmischer Untermalung (das genaue Programm wird noch bekannt gegeben).

    Windows Terminal Server 2008 Erfahrungen?

    Manchmal fällt die Entscheidung für ein bestimmtes System nicht leicht, wenn die persönliche Erfahrung fehlt. Für einen Kunden sollen wir jedoch eine Entscheidung treffen und möchten uns gern auf schon gemachte Erfahrung stützen.

    Ziel ist es, eine Java-Anwendung (32 Bit JVM) auf einem Windows Terminal Server über Remote Desktop laufen zu lassen. Es werden maximal 30 Clients gleichzeitig genutzt. Als Konfiguration ist eine VMware Maschine mit 4 Cores und 8 GB RAM vorgesehen. Jetzt stehen zur Auswahl:

    • Windows Server 2003 mit Terminal Server Lizenzen
    • Windows Server 2008 mit Terminal Server Lizenzen
    • Windows Server 2003 mit Citrix Access Essentials

    Unter Windows Server 2003 laufen zur Zeit ca. 10 Clients ohne Fehler und in ausreichender Geschwindigkeit. Für den Server 2008 würde der geringere Ressourcenverbrauch und Features wie Remote Drucken, Load-Balancing usw. sprechen. Ähnliche Features bietet auch die Citrix-Variante, allerdings zu einem höheren Preis.

    Gibt es unter unseren Lesern schon Erfahrungen mit dem Einsatz des Windows Server 2008 als Terminal Server?

    Foto: Thomas Neye ist Geschäftsführer von Ifolor

    Vorige Woche hatte ich die Gelegenheit, Thomas Neye, den Geschäftsführer der Ifolor zu portraitieren. Deshalb gibt es heute das Foto mitsamt der Pressemitteilung im Blog:

    Fotodienst-Pionier Thomas Neye ist Geschäftsführer von Ifolor

    Europäischer Fotodienst holt Branchenexperten

    Jena / Kreuzlingen (CH), 08.04.2008 – Der Europäische Fotoservice Ifolor hat sich für seine Expansion nach Deutschland mit Thomas Neye einen Top-Manager der Foto-Branche ins Boot geholt. Neye gründete 1998 Bilderservice.de, einen der ersten deutschen Online-Fotodienste. Im Laufe seiner Karriere hielt er Managementposten bei großen europäischen Fotoanbietern inne. Seine Branchenerfahrung soll Ifolor einen signifikanten Anteil am deutschen Markt verschaffen.

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    Thomas Neye, Foto: Markus Kämmerer/Happy Arts

    Mit Ifolor kommt einer der Europäischen Top 3 Online-Foto-Anbieter nach Deutschland. Ifolor ist bereits Marktführer in der Schweiz und Finnland und zählt in weiteren Ländern mittlerweile zu den wichtigsten Anbietern. Als Deutschland-Geschäftsführer agiert ab sofort Thomas Neye.

    Der Branchenexperte wird das erfahrene Management-Team von Ifolor unterstützen, um den Dienst in kurzer Zeit in Deutschland zu etablieren. Neye hatte bereits 1998 Deutschlands ersten Online-Fotoservice Bilderservice.de und im Jahr 2002 Pixaco gegründet. Beide gehören heute zu Hewlett-Packard (HP). Zudem war er mehrere Jahre bei Europas größtem Fotolabor CEWE Color in internationalen Aufgabenfeldern tätig. Zuletzt war Neye bei HP- Snapfish für das starke Wachstum in Zentraleuropa verantwortlich.

    Vom Erfolg des neuen Services in Deutschland ist Neye überzeugt: “Wir sind in einem wachsenden Markt und Ifolor ist als einer führenden Fotodienste Europas in der Lage, auch in Deutschland einen signifikanten Anteil davon zu gewinnen. Ifolor ist ein gestandenes und erfahrenes Unternehmen. Die fast 50-jährige Geschichte zeigt, dass sich Schweizer Qualität durchzusetzen weiß. Das gilt für Uhren und Schokolade genauso wie für Fotoqualität.”

    Bei Ifolor werden die Bilder ausschließlich in eigenen Fotolaboren entwickelt, um 100 Prozent Qualität und Datensicherheit zu garantieren.

    Die jetzige Ifolor AG wurde Anfang der 60er Jahre als Photocolor Kreuzlingen AG gegründet. Als eines der ersten Fotolabors hatte Photocolor schon damals die Idee vom “Foto-Service direkt ins Haus” und betreibt seit 1968 erfolgreich den Fotoversand per Post. Seit Gründung stand die Sicherstellung höchster Qualität und bestem Kundenservice im Vordergrund.

    Über Ifolor:

    Ifolor ist 2007 aus einem Zusammenschluss der Photocolor Kreuzlingen AG und ihren Schwestergesellschaften Fotolabo Club SA und Ifi Oy hervorgetreten. Die Firmengruppe ist in der Schweiz, in Deutschland, Finnland, Norwegen und Schweden auf dem Markt für Fotoentwicklung und -versand sowie im Foto-Online-Geschäft tätig. Die Ursprungsfirma Photocolor wurde 1961 als Fotolabor für Großverteiler und als Fotohändler von Peter Schwarz in Kreuzlingen gegründet. Ifolor ist einer der ältesten Fotodienste in Europa und befindet sich bis heute in Familienbesitz. 2006 übernahm das Familienunternehmen die Fotolabo Club SA in der Schweiz und die Ifi Oy in Finnland. 2007 wurde zusätzlich der Kundenstamm der deutschen Fotolabo Club GmbH übernommen. Infos: www.ifolor.de

    Programmierte Kunst oder Chaos?

    Die Grenzen zwischen Kunst und Chaos verfließen, insbesondere bei zeitgenössischen Arbeiten. Das folgende Bild ist nicht etwa moderne Kunst, sondern ein Screenshot einer mit Kettle erstellten Transformation. Die Linien zwischen den Icons beschreiben den Weg der Daten von der Quelle (Links die beiden XML Steps bis zu den Insert/Update-Steps). Im Beispiel werden Lieferkonditionen und Zahlungsarten für Kundenaufträge angelegt. Der Screenshot ist auch hervorragend als Hintergrundbild geeignet.

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    Bitte Screenshot anklicken zum Vergrößern

    Das zweite Beispiel zeigt die Transformation für die Artikeldaten. Sie ist schon im moderneren Kettle 3 Design gehalten und hat eine andere Formsprache.

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    Bitte Link anklicken, Screenshot wird als extra Bild geladen

    TLZ und OTZ fusionieren und gründen derosten.de

    Die folgende Satire ist ein Aprilscherz. Alle Informationen sind rein fiktiv und eine Übereinstimmungen mit Personen des realen Lebens mehr oder weniger zufällig.

    Holzmedien adé: Kostendruck und sinkende Abo-Zahlen treiben die Verleger ins Netz. Wie die WAZ Mediengruppe, zu der auch die beiden großen Thüringer Tageszeitungen Thüringische Landeszeitung (TLZ) und Ostthüringer Zeitung (OTZ) gehören heute mitteilte, fusionieren beide Zeitungen und gehen gemeinsam mit einem neuen Online-Portal ins Internet.

    Eine Fusion macht aus Verlegersicht Sinn: die beiden (noch) miteinander konkurrierenden Zeitungen belegen über 99% des regionalen Zeitungsmarktes und werden mit dem Stichtag 1. Mai 2008 zur Mittelthüringischen Landeszeitung (MLZ) zusammengelegt. Die Redaktionen sitzen in den meisten Städten in einem gemeinsamen Pressehaus und lassen sich daher mit geringen Investitionen zusammenlegen. Bodo Hombach, der Chef der WAZ Mediengruppe betonte heute in einem Pressegespräch, das “trotz der umfangreichen Neuorientierung nur ca. 20-30% der Redakteure entlassen werden”. Für die Einhaltung des selbst gestellten WAZ Kodex wird “natürlich gesorgt”. Die damit “indirekt vergrößerte” Mannschaft soll eine “weiter verbessere Qualität der Redaktion” sicherstellen. Weitere Kosteneinsparungen werden im Druckhaus in Gera erwartet, in dem jetzt deutlich weniger Lokalausgaben gedruckt werden müssen. Durch den weiter nach hinten verlegten Redaktionsschluss ist sogar eine noch größere Aktualität bei abends stattfindenden Ereignissen möglich, freut sich Bodo Hombach.

    Die WAZ-Gruppe wartet mit einer weiteren Innovation auf: nach dem erfolgreichen Start des Online Portals derwesten.de folgt der nächste Streich: derosten.de wird in wenigen Wochen online gehen und gleich den kompletten Thüringer Raum mit Nachrichten versorgen: Die Redaktion der MLZ mit regionaler Unterstützung durch die Thüringer Allgemeine (TA) werden ihre Artikel dort kostenlos präsentieren. Wie schon bei derwesten.de wird sich Katrin Borchert für die Umsetzung verantwortlich zeigen und arbeitet gerade an der Umschulung Schulung der Redakteure auf das Onlineredaktionssystem LIRPA. Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, haben jedoch besonders die älteren Jahrgänge starke Vorbehalte zum neuen Portal, lassen sie sich doch für gewöhnlich das Netz nur ausdrucken.

    Einzelstimmen aus den Redaktionen: Prutz Lager, Redakteur der OTZ: “Als Marktführer bei den Thüringer Tageszeitungen haben wir die beste Ausgangssituation um ein großes Medienportal auch in Thüringen einzuführen. Die Erfahrungen mit derwesten.de können wir nutzen und Klickmarktführer werden. Dazu beauftragen wir mehrere freie Fotojournalisten und Leserreporter, die unsere geplanten, umfangreiche Bildgalerien füllen werden.”. Doch nicht alle sind so begeistert über die neuen Möglichkeiten im Netz: Eine Redakteurin der TLZ (Name der Redaktion bekannt): “Wie soll ich meine Artikel online bringen, wenn ich das nächste mal mit Herrn Schröder auf Chinareise bin?” fragte sie und griff zum Telefon, um den Sachverhalt anwaltlich klären zu lassen.

    Der Deutsche Journalistenverband DJV startet nach Bekanntwerden der Umstrukturierung umgehend Proteste: “DJV prangert Entstehung von Einzeitungskreisen an”. Ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit in Thüringen sieht der DJV und verlangt umgehende Rücknahme der Beschlüsse. “Weite Teile von Thüringen würden nur noch eine einzige Zeitung und ein Onlineportal wählen können, sollte die WAZ Gruppe ihre Fusion wahr machen.”, sagte der Vorsitzender des DJV Landesverbandes Thüringen, Wolfgang Marr, gegenüber den Medien. Weiterhin forderte er die Rückkehr der WAZ Gruppe in den Tarifverbund, eine Kündigungsschutz für Redakteure und eine Lohnerhöhung um 9%.