2009 Mai

7. February 2012

Wir sind van der ECKe!

Live von der Pressekonferenz: Der neue ist der alte: René van Eck ist wieder Trainer des FC Carl Zeiss Jena.

Thomas Vogel ist jetzt im Präsidium und stärkt die Sportkompetenz. Bernd Schneider wird persönlicher Berater im sportlichen Bereich. Der neue Vizepräsident ist Michael Meier.

Podcast (Download) Pressekonferenz:

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Podcast (Download) Interview mit Peter Schreiber:

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Ausführliche Textmeldung auf Jenanews.de. Weitere Fotos der Pressekonferenz in der Happy Arts Galerie.

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Videobeitrag von JenaTV: “Trainerkarussel beim FC Carl Zeiss Jena: Der neue Trainer ist der alte Trainer”

Fotos: Finanzminister Peer Steinbrück in Jena

Am Montag, den 18. Mai 2009, war der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück (SPD) zu Gast in Jena. Er hielt im Jenaer Volksbad einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema “Sozialdemokratische Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise”. Außerdem sonnten sich Volker Blumentritt (MdB), Christoph Matschie (MdL) sowie Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter im Glanze des Finanzministers.

Steinbrück hielt einen professionellen Vortrag über die Finanzkriese und erklärte diese so anschaulich, dass auch ein Schüler auf Grundschulniveau diese verstehen könnte. Leider hob der Vortrag sich inhaltlich auch nicht höher, so das außer den tausendmal gehörten und gelesenen Fakten und Meinungen keine neuen Informationen zu erhalten waren. Da halfen auch gezielte Fragen aus dem Publikum nicht viel, da diese mit viel Eigenwerbung beantwortet wurden. Willkommen im Wahlkampf. Seinen Vortrag beendete Steinbrück mit dem festen Versprechen, nichts zu versprechen. Aber das sollen wir ihm ruhig glauben!

Weitere Fotos gibt es zum Kauf in den Bildportalen vom DJV und Photopool. Außerdem war JenaTV mit der Kamera dabei und auch noch mich mit selbiger erwischt (ab 0:43):


Video (c) JenaTV

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„Netzliteratur: Leben in Hypertext“ oder 3. Thüringer Bloglesung

Das Motto der dritten Thüringer Bloglesung lautet: „Netzliteratur: Leben in Hypertext“. Nach den erfolgen der ersten und zweiten Veranstaltung kann alles nur noch größer, schöner und besser werden. Persönlich wird man sich am Samstag, 6.6., ab 19 Uhr im Markt 11 davon überzeugen können. Für alle Daheimgebliebenen wird es vermutlich wieder einen Livestream geben und wenn alles klappt, sorge ich auch für die Foto- und Audioberichterstattung.

Der Chaosplanet berichtet von den Autoren Kolumnistenschwein, Pulsiv, Smikey, Rob, Sapere Aude, Cuentacuentos, Urbandesire und umfangreichen musikalischen Rahmenprogramm.

Weitere Einladungen und Diskussionen unter anderem hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

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Colorblind Live in Jena

Heute Abend gibt es einen musikalischen Leckerberbissen im Fiddlers Green in Jena: Die Band Colorblind zeigt auf ihrer Release Tour das Album „Stories from the inside“. Das mittlerweile vierte Album der Band zeigt, ist die logische Konsequenz in der 10jährigen Bandgeschichte. Die Zuhörer erwartet wieder mit viel Gefühl gespielter und handgemachter, melodischer Pop und die zarte und einzigartige Stimme der Sängerin Nicole. Fotos des Konzertes und eine Rezension des neuen Albums werden hier im Happy Arts Blog erscheinen.

Als musikalischer Vorgeschmack der Song „Save Me“, der sich auch auf dem aktuellen Album befindet. Weitere Stücke auf myspace.

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Impressionen vom Konzert am 24. Mai 2008 im Fiddlers Green (weitere Fotos auf der Bandhomepage):

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Weitere Auftritte:

22.05.09 > Wertheim (Bistro Ionis)
23.05.09 > Sonneberg (KM- CD-Release Bad Punchline)
20.06.09 > Erfurt (Café Nerly)
27.06.09 > Gotha (The Londoner)

Einblick in den Jagdbergtunnel

295.000.000,00 € wird Jenas neues Loch kosten. Dafür dürfen wir im Jahr 2012 sogar mit dem Auto durchfahren. Im Rahmen einer Veranstaltung (“Bewegen statt reden”) der Wirtschaftsjunioren Jena konnte ich schon einen tieferen Blick in dieses Loch, genauer gesagt den Autbahn-Straßentunnel werfen. Der 3.1km lange Tunnel ist Teil der Leutratal-Umfahrung der Bundesautobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Magdala und Jena-Göschwitz.

Der Vortrieb des Tunnels erfolgt in Spritzbetonbauweise und nach einem immer gleichen Vorgehen: Halbkreisförmig (Kalotte) wird in Vortriebsrichtung der Berg gesprengt, die Gebirgsmasse abgekratzt und aus Sicherheitsgründen eine dünne Spritzbetonschicht aufgebracht. An die Tunnelwand wird ein Stahlgerüst gestellt und mit Spritzbeton die Wand gesichert. Die Dicke der Wand beträgt dabei je nach Felszusammensetzung zwischen 10 und 25cm. Der Beton bindet innerhalb weniger Minuten und in eigens errichteten Silos an den Tunnelenden hergestellt. Bei einer Sprengung werden zwischen 80 und 120cm gesprengt und so innerhalb von 24h ein Vortrieb von 6 bis 8m erreicht. Die Sprenglöcher werden optimiert angeordnet und die Sprengung verzögert (bis zu 6s Sprengdauer) ausgeführt, um Gebirgsschonend zu arbeiten. Es wird in vier Schichten rund um die Uhr inkl. Wochenende in beiden Röhren von beiden Seiten aus gearbeitet. Alle 500m ist eine Pannenbucht installiert. Später wird der Tunnel dreispurig mit maximal 80km/h befahrbar sein. In der Mitte des Tunnels befindet sich ein Schacht, in dem die Abgase an der Oberfläche des Berges abgegeben werden.

Wer sich den Tunnelbau persönlich anschauen möchte, kann den “Tag der offenen Tür” am 9. Mai 2009 dafür nutzen.

Links

Die Fotos zeigen den Tunnel in ca. 950m Länge vom Ostportal aus. Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Gedenkstätte Buchenwald

Etwas über den Besuch der Gedenkstätte Buchenwald zu schreiben ist sehr schwer. Die Geschichte des Ortes ist so bedrückend, das auch 64 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald jeder Besucher merkt, das an diesem Ort undenkbar viel Leid geschehen ist.

Wir waren am Karfreitag etwa 30 Personen, welche mit kostenlose Führung des „Verein zur Förderung der Erinnerung an das KZ Buchenwald“ durch die Gedenkstätte geführt wurden. Die Fakten strömten auf uns ein und schon nach wenigen Minuten scheint die mentale Aufnahmekapazität zu verstopfen. So viele misshandelte Menschen, so viel Leid, so viele Tote. Das Stakkato der Fakten ist selbst emotionslos erzählt unerträglich. „Blutstraße“, „Appellplatz“, „Krematorium“, „Carachoweg“ und immer Tausende und Zehntausende. Die Kamera lege ich weg – selbst ein Foto ist zu schwach, um das gesehene zu dokumentieren.

Die Gedanken schweifen und immer wieder die Frage „Wie ist das Unfassbare möglich?“ Der erste Antwortversuch: Scheinbar kann alles, was Menschen denken können geschehen. Aber: Wie können Menschen so etwas überhaupt erdenken? Und die Angst: Könnte sich die Geschichte wiederholen?
Ein Besuch der Gedenkstätte Buchenwald relativiert das eigene Leben, die eigenen Probleme und setzt neue Prioritäten. Jeder sollte regelmäßig ein Stück Geschichte erleben und etwas daraus mitnehmen, sich dieses Stück Geschichte nie wiederholen wird.

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