2010 Juli

7. February 2012

Shibusa Shirazu Orchestra in der Kulturarena

Das Shibusa Shirazu Orchestra lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Und auch nicht mit Bildern oder Tönen. Man muss es selbst erleben und selbst das ist schwierig: ein ganzes Orchester war auf der Kulturarena zwei Stunden lang beschäftigt, ohne eine einzige Pause die Besucher mit immer neuen Eindrücken zu fordern. Auf dem ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang nicht, doch nach und nach wird man fähig, als Besucher die Dimensionen der Unterhaltung zu verinnerlichen. Barabara Salesch Schauende Couch-Potatos mal ausgenommen – die bekommen wohl nur einen Informationsschock. Doch diese unerhörte Vielseitigkeit macht es aus: jeder Künstler trägt etwas zum Gesamtwerk bei, technisch auf höchstem Niveau und immer zum Finale treibend. Dabei beginnt das Orchester schon mit einer Dynamik, welche viele andere nie an ihrem Ende erreichen und steigert dieses unaufhörlich – als ob sie den Spruch von Henri-Nannen “Mit einem Erdbeben anfangen! Und dann langsam steigern” auf die Kunst und Musik umsetzen wöllten. Das zu Beginn sichtlich erschrockene und überrannte Kulturarena-Publikum taute nach wenigen Minuten auf und konnte nur noch eines: mitmachen. Kein Wunder, das Orchester selbst sagt: “It’s not a show, it’s a party!”. Und so wurde die Party eine der besten, die ich bei knapp 50 Konzerten in der Kulturarena erlebt habe.

Musizierender Mangaclip auf der Kulturarena

„Eigentlich braucht man für diese Show vier Augen, oder besser sechs, denn zwei reichen einfach nicht aus“, sagt Tourmanager Julien Bahuau über das Shibusa Shirazu Orchester, die Kulturarena-Künstler des Samstags. Der junge Franzose begleitet das japanische 30-Personen-Kollektiv auf ihrer Tournee durch Europa, und nach Norwegen, der Schweiz, Frankreich und Spanien hieß der Halt an diesem Wochenende: Jena.
Für die Saalestadt haben sich Künstler und Veranstalter einen besonderen musikalischen (und optischen!) Leckerbissen überlegt: Spontan brachen fast alle Musiker des knapp 30-köpfigen Orchesters am Samstag Vormittag zu einer musikalischen Parade durch die Jenaer Innenstadt auf. Vorbei am Flohmarkt am Teichgraben ging es durch die Löbderstraße und von dort zum Markt. Mit zahlreichen Instrumenten, blau perückten Tanz-Performerinnen und einigen Butoh-Tänzern verwandeln sie die Jenaer Fußgängerzone in eine fernöstliche Klangkunst-Revue, und machen bei vielen Passanten Lust auf mehr am Abend.
Den Abend entwickelte sich gleich zu Beginn zu einem Gesamtkunstwerk. Musiker, Sänger, Maler auf der Bühne, Performerinnen auf Leitern und Podesten und Butoh-Tänzer im Publikum bilden der Rahmen für eine zweistündige Arena-Feier, die, so der Sänger „kein Konzert ist, sondern eine Party für alle.“ 1.300 Menschen feiern diese Party und lassen sich ganz auf die verrückte Multimedia-Revue ein, lernen sogar einige Brocken Japanisch zum Mitsingen, und tanzen ausgelassen zu der Shibusa-Mischung aus Freestyle-Jazz, Ska-Elementen, Triphop-Anklängen und Balkan-Beat-Bausteinen. Halb zehn schließlich lassen die Künstler einen silbernen, mehrere Meter langen Drachen minutenlang über dem Publikum schweben. Frenetischer Applaus belohnt die 24 Künstler, die an diesem Abend wirklich alles gegeben haben.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Shibusa Shirazu Orchestra im Netz: Kulturarena, www.myspace.com/shibusashirazuorchestra

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Fotos von Keimzeit

Zum Jenaer Frühlingsfest gab die Band Keimzeit auf dem Jenaer Marktplatz ein Konzert. Für viele der ehemaligen DDR-Bürger hat die 1980 gegründete Band Kultstatus. Auf dem Marktplatz war deutlich zu hören, wer mit der Musik von Keimzeit groß geworden ist: viele konnten die Lieder im kompletten Wortlaut mitsingen. Die Kenner waren begeistert, der Rest des Publikums schaute verhalten zu. Hier im Blog gibt es ein paar Fotos des Konzerts zu sehen:

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Fred Wesley & The New JBs

Wer bei schönem Wetter einen kleinen Samstag-Abend-Wein genießen wollte, war bei Fred Wesley in der Kulturarena genau richtig. Immer schön groovig, nie anstrengend, manchmal plätschernd und manchmal etwas kräftiger. Jazz Musik, die auch für nicht Jazz-Fans zum genießen geeignet ist.

Funk-Party mit Fred Wesley und den “New JBs”

Wer seit den 70ern die Hüften locker-flockig auf den Bühnen der Welt schwingt und mit seiner druckvollen Posaune Tonkunst vom Feinsten fabriziert, darf zu Recht Fürst des Soulfunk genannt werden. Fred Wesley, der gemeinte Künstler, spielte mit seinen sechs Musikern, den „New JBs“ am Samstag zur Kulturarena auf.

Mit dem Godfather des Soul, James Brown, verband Wesley eine jahrzehntelange Partnerschaft, vom Mitglied der messerscharfen Brown-Rhythmusgruppe bis hin zum waschechten Leader der Brown-Band The JBs. Diese Jahre begründeten auch Wesleys Ruf als umtriebigster Sideman der Musikgeschichte, einer, der samt seiner Posaune auf Tausenden Platten zu hören ist, aber als Sideman, Mitspieler und Partner im Unsichtbaren bleibt. So spielte er sich mit seinen schneidenden Bläserrhythmen in die Herzen und Tanzbeine seiner Zuschauer wie auch Kollegen. Ob Ike und Tina Turner oder Ray Charles, ob George Clinton, Count Basie, Lionel Hampton, Randy Crawford, Bootsy Collins oder Van Morrison – mit allen stand Fred Wesley auf der Bühne und allen drückte er seinen unverwechselbaren Stempel auf.

Seinen eigenen Stempel präsentierte der US-Amerikaner auch in Jena, wo sich auf dem Theatervorplatz eine wahre Jazz-Funk-Explosion entzündete, an der sich 1.300 Zuschauer zwei Stunden lang groovender Weise erfreuten.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Fred Wesley – Posaune
Bruce Cox – Drums
Dwayne Dolphin – Bass
Peter Madsen – Piano und Keyboard
Reggie Ward – Gitarre
Chris Andrews – Saxophon
Gary Winters – Trompete
Barney McAll – Piano und Keyboard
Joel Johnson – Gitarre

Fred Wesley & The New JBs im Netz: Kulturarena, www.funkyfredwesley.com, www.myspace.com/fredwesley

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

The Hooters in der Kulturarena

The Hooters rocken die Kulturarena
Geburtstagsständchen für Sänger Eric Bazilian

Es gibt Lieder, da kann jeder mitsingen, ohne dass man wirklich sagen kann, wer genau eigentlich hinter dem Song steckt. Solch ein Song ist „Johnny B.“, der nicht nur zur 80er Jahre Party für Fetenstimmung und Tanzbeinaktion auf der Fläche vor dem DJ-Pult sorgt. Die Urheber dieses eingängigen Rock-Pop-Songs waren am 21. Juli zur Kulturarena zu Gast.
Seit 30 Jahren stehen sie auf der Bühne, und man merkte The Hooters kein bisschen an, dass man jenseits der 50 vielleicht irgendwann über einen musikalischen Ruhestand nachdenkt. Prall gefüllt war das ausverkaufte Arenarund, und 3.000 begeisterte Zuhörer röhrten, grölten und tanzten, was Lunge und Beine hergaben.
Ihr musikalisches Grundprinzip haben sie im Jahr 2010 wieder neu erfunden: politisch engagierter, melodischer Folk-Rock. So gab es in Jena Klassiker wie „All you zombies“ ebenso wie Lagerfeuerballaden á la „500 miles“ und Partykracher wie „Johnny B.“.
Spätestens ab „Private Emotion“, bei dem es die erste (aber nicht die letzte) deutsche Strophe des Abends gab, hatten die sechs Rock-Alt-Stars sämtliche Publikums-Sympathien auf ihrer Seite.
Als „völlig geil“ beschrieb Sänger Eric Bazilian höchstselbst die Stimmung, als sich ihm 6.000 Hände im ausverkauften Arenarund entgegenstreckten. Der US-Amerikaner feierte am Konzertabend seinen 57. Geburtstag, wofür ihm seine Bandkollegen plus 3.000 Arena-Besucher ein Happy Birthday-Ständchen sangen. Und quasi als Dessert für ein wunderbares Kulturarena-Konzert-Menü standen die sechs Künstler nach dem Ende der Show noch für eine Autogrammstunde zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Eric Bazilian – Gesang
Robert Hyman – Keyboard/ Gesang
John Lilley – Gitarre/ Gesang
Fran Smith Jr. – Bass/ Gesang
David Uosikkinen – Schlagzeug
Tommy Williams – Gitarre

The Hooters im Netz: Kulturarena, hootersmusic.com, www.myspace.com/thehooters

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

Ich kann nur hoffen, das sich der folgende Stil im Fotograben nicht durchsetzt, sonst kann der Rest der Fotografen ohne Stativ nur drei Lieder lang Fotokameras fotografieren.

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2Raumwohnung in der Kulturarena

2Raumwohnung war für mich der Schock des Abends: Bei einem ausverkauften Konzert habe ich eine gewisse Erwartungshaltung entwickelt, was die musikalische Qualität des Abends betrifft. Aber wie schon bei Bela B habe ich mich geirrt: Wo der Hype um 2Raumwohnung herkommt, ist nicht zu ergründen. Die musikalischen Qualitäten können es jedenfalls nicht gewesen sein. Die Frontfrau Inga Humpe präsentierte Singsang, bei dem man den Beginn eines neuen Liedes allenfalls am Text erkennen kann. Das musikalische Niveau pendelt dabei munter zwischen dem einer Schülerband und der Demomusik eines Keyboards aus den 90ern. Nennt man das ganze Elektro-Pop fällt es wenigstens nicht so auf. Dabei übt sich das Duo nicht mit der Reduktion auf das Wesentliche, sondern um das wesentliche Drumherum. Vielleicht ist es auch nur die aktuelle Volksmusik für alle, die Schlager spießig finden, aber sich damit ausreichend musikalisch beplätschert fühlen. Bei 36° fühlen sich Liebe und Herzschmerz auch am wohlsten.

Das Publikum schien mindestens einen Grund zu finden, die maximal 16 Euro für das Konzert bezahlen zu wollen: die Texte. Es findet sich bestimmt ein gutes Cover, welches diese Texte mit Musik versieht und von einer Sängerin präsentiert.

Feinsten deutschen Elektro-Pop erlebten am 15. Juli die 3.000 Besucher zum ausverkauften Konzert von 2raumwohnung. Klassiker der Band wie „Wir trafen uns in einem Garten“, „Nimm mich mit“ oder „Ich und Elaine“ gab es dabei ebenso wie die Songs des neuen Albums „Lasso“. Die Heroen der Neuen Deutschen Welle Inga Humpe und Tommi Eckart holten in Jena auch Zuschauer zum Mittanzen auf die Bühne, was die Stimmung noch ausgelassener machte.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

2Raumwohnung im Netz: Kulturarena, www.2raumwohnung.de, www.myspace.com/2raumwohnung, Konzertkritik auf Jenanews.de

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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James Carter in der Kulturarena

Meister des Saxofons zur Kulturarena

James Carter hatte am 16. Juli bei seinem Konzert viel zu bieten: lässige Saxofon-Soli, sanfte Klarinetten-Improvisationen und lockere Querflöte-Einlagen verzauberten rund 1.000 Jazz-Fans der Kulturarena. Der „Mozart des Saxofons“ und seine vier Musiker sind eine feste Größe im internationalen Musikgeschehen, und fühlten sich mit ihrem virtuosen Instrumentaljazz intuitiv in das Jenaer Publikum ein.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

James Carter – Saxofon
Corey Wilkes – Trompete
Gerard Gibbs – Piano
Leonard King – Schlagzeug
Ralphe Armstrong – Bass

James Cater im Netz: Kulturarena, www.jamescarterlive.com, www.myspace.com/thejamescarter

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Deutschland einig Trauerland

Der deutsche Fußball hat ein Spiel verloren, doch Deutschland hat Identität gewonnen. Deutschland hat gelernt, „wir“ zu sagen und das „wir“-Gefühl auch zu zeigen.

Dieser Prozess begann vor vier Jahren, zur letzten Weltmeisterschaft. Während der vier Wochen fieberten immer mehr Menschen von Spiel zu Spiel beim Public Viewing zusammen vor den Leinwänden. Vom Erfolg der Spieler getragen hielten immer mehr Fans eine deutsche Fahne in der Hand und drückten ihren Stolz auf die Mannschaft und auf die eigene Nation aus. Plötzlich schien es möglich, patriotisch zu sein, die deutsche Fahne zu schwenken und nicht gleich als Nazi verschrien zu werden. Durch diese Symbolik hat sich Deutschland ein Stück weit von seiner schrecklichen Geschichte emanzipiert und ausgerechnet der Fußball im eigenen Land hat dabei geholfen.

Pünktlich zum Start dieser Fußball-Weltmeisterschaft verwandelte sich Deutschland wieder in ein Schwarz-Rot-Goldenes Flaggenmeer. Häuser und Frauen wurden in farbige Fahnen gewickelt und die durch die Sonne rotgebrannten Wangen dreifarbig geschminkt. Schwarz-Rot-Sexy ist das neue Motto der Republik. Fast jeder macht mit und hat Spaß dabei.

Die Männerdomäne Fußball wird von den Frauen entdeckt, die vorzugsweise die ersten Reihen beim Public Viewing füllen. Gekleidet in Wäsche, die gerade so groß ist, dass die drei Identitätsfarben darauf gedruckt werden können, machen die jungen Frauen den Männersport auch endlich für Männer interessant. Währenddessen spielen die großen Jungs Fußball-Buzzword-Bullshit-Bingo mit den Worten aus den Spielberichten von Günter Netzer („Die Räume enger machen!“, „Basta!“). Auch das schafft ein „wir“-Gefühl.
Alles nur Show? Natürlich! Und doch bleibt das Gefühl, etwas gemeinsam erreicht zu haben. Die Republik kuschelt zusammen, nicht nur beim Public Viewing. Dabei hilft der geniale Manager Joachim „Jogi“ Löw, denn er ist der Erneuerer des deutschen Fußballs und zeigt der Republik, wie weit man – wie weit „wir“ – mit Strategie und Zuversicht kommen können. Dabei tritt Löw als bedachter und angenehm zielführender Trainer auf, der immer wieder die Gemeinschaftsleistung und die Mannschaft in den Vordergrund rückt. Er regiert die deutsche Elf, so wie Merkel Deutschland regieren sollte. Immer konzentriert und mit dem Erfolg statt der eigenen Person im Fokus.

Frau Merkel hat ihm zugeschaut – ob sie Impulse mit in die deutsche Politik zurücknimmt? Wir können es nur hoffen – für Deutschland, für uns, für das „wir“.

Übrigens: Es ist auch die Zeit der Fotojournalisten. Statt zum Ablichten der Politiker extra das Weitwinkel-Objektiv auszupacken, reicht es auf die Straße zu gehen: Motive überall. Während des Spiels ist der Blick direkt ins Public Viewing Publikum gerichtet. Das Spiel beobachten wir direkt in den Gesichtern:

Weitere Fan-Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Fanfotos WM Deutschland – Argentinien

Mein Wunsch nach mehr Toren aus dem Artikel WM Rudelgucken wurde erhört: Es gab Argentinisches Schnitzel gesalzen mit vier Toren und als Bonus die wohl beste WM Stimmung der letzten Jahre in unserem kleinen Städtchen Jena. Fans, Freude, Fahnen – überall! So viel gute Stimmung brachte sogar eine Spontandemonstration (selbstverständlich komplett friedlich) durch die Innenstadt hervor.

Weitere Fan-Fotos in der Happy Arts Galerie.

Vielleicht gibt heute Abend noch mehr Stimmung, wenn die Paella verschlungen wurde.

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Wohnhausbrand in Rutha

Am Freitag Gegen 20 Uhr brach ein Brand an einem Holzhaufen auf einem Hof einer Fleischerei in Rutha (bei Jena) aus. Das Feuer griff schnell auf eine Scheine über und zerstörte einen Großteil des Vierseitenhofs. Das Haus ist einsturzgefährdet. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden und es waren Feuerwehren aus dem gesamten Umkreis beteiligt. Durch die enorme Rauchentwicklung mehrere Gruppen mit Beatmungsgeräten eingesetzt.

Wie Anwohner berichteten gab es Verzögerungen bei den Löscharbeiten, da keine ausreichend dimensionierter Wasseranschluss in der Nähe gefunden wurde. Die Anwohner haben noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit dem Löschen begonnen und konnten das Vieh retten.

Die Pressemitteilung der Polizei:

Brandfall mit einer verletzten Person und erheblichem Sachschaden

In den Abendstunden des 02.07.2010 kam es in Rutha (Saale-Holzland-Kreis) zum Brand eines Wohnhauses. Durch Hausbewohner wurde ein Knallen und Zischen vom Hof wahrgenommen. Bei der Nachschau wurde festgestellt, dass ein unter einem Schleppdach gelagerter Brennholzstapel in Flammen steht.
Während der eingeleiteten Löschmaßnahmen griff das Feuer auf eine dahinter liegende Scheune und in der weiteren Folge auch auf das angrenzende Wohnhaus über.
Dabei wurde ein Helfer leicht verletzt. Der 22-jährige Nachbar wurde wegen Verdacht auf Rauchgasintoxikation im Klinikum Jena behandelt. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 300.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache gibt es bisher keine Erkenntnisse. Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen aufgenommen.

Update vom 06.07.2010: Auf JenaTV ist ein Beitrag zum Brand in Rutha erschienen:


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