6100IW

19. May 2013

MaxData Port-Replikator für 600 IW und 6100 IW

MaxData Port ReplikatorDer Port-Replikator (139 €) für die MaxData Notebooks 600 IW und 6100 IW bietet viele Anschlussmöglichkeiten. Unter anderem ist ein VGA-Ausgang vorhanden, den es am Notebook nicht gibt. Damit können theoretisch maximal drei Displays (intern, DVI und VGA) gleichzeitig angesteuert werden. Die interne Grafikkarte unterstützt jedoch nur zwei Ausgänge gleichzeitig. Leider schaltet der Port-Replikator den DVI-Ausgang des Notebooks ab, sobald er angeschlossen ist. Ich konnte keine Möglichkeit finden, dieses Verhalten zu verhindern und den DVI-Ausgang weiter zu nutzen. Damit ist der Port-Replikator für mich komplett unbrauchbar. MaxData hat ihn wieder zurückgenommen und den Kaufpreis gutgeschrieben. Wie sich die Dockingstation (239 €) für das Notebook 8100 IWS in diesem Punkt verhält, wird getestet, sobald diese lieferbar ist.

MaxData Notebooks mit Core 2 Duo

Ab sofort sind die Notebookserien 600 IW, 6100 IW und 8100 IWS bei MaxData auch mit einer Core 2 Duo CPU lieferbar. Im Vergleich zu einem Core Duo T2300E (1.66GHz, 2 MB Cache) beträgt der Aufpreis für die T5500 (1,66 GHz, 2 MB Cache) ca. 65 €, für die deutlich schnellere T7200 (2,0 GHz, 4 MB Cache) ca. 170 €. Damit sind die Core 2 Duo im Vergleich gleich getakteten zum Core Duo ca. 65 € teurer. Bei einem Leistungszuwachs von ca. 20-30% und ähnlichen thermischen Werten rechnet sich der Aufpreis in jedem Fall. Wir haben einen 8100 IWS mit maximaler Ausstattung bestellt und werden bei Verfügbarkeit einen ausführlichen Testbericht veröffentlichen.

Test und Konfiguration MaxData 6100 IW

MaxData Pro 6100 IW

MaxData hat sich mit seinem ersten Dual Core Notebook viel Zeit gelassen. Nach vielen Monaten ständiger Verzögerung des Auslieferungstermins habe ich jetzt die von mir bestellte Wunschkonfiguration geliefert bekommen.

Die Konfiguration ist weitgehend nach eigenen Wünschen möglich, so können CPU, Festplatte, optisches Laufwerk, internes Bluetooth-Modul, Software usw. beliebig gewählt werden. Enthalten ist eine 36 Monate Bring-in-Garantie inkl. 12 Monate Pick-up & Return-Service. Gegen Aufpreis (2 Jahre: 48 €, 3 Jahre: 98 €) wird ein 2-Day-Sprint-Service angeboten. In der Regel erhält man innerhalb von 48h (Werktags, ab Abholung gerechnet) das fertig reparierte Gerät zurück.

Das solide gebaute Notebook ist schlicht gestaltet – wer ein schickes Notebook braucht, sollte sich ehr bei Sonys VAIO Serie umschauen. Alle Anschlüsse befinden sich an den vorderen Seiten des Notebooks (links: Port-Replikator, LAN, DVI, S-Video, 2 x USB, vorn: 3 x Audio, FireWire, rechts: Schloss, USB, Modem, DVD, USB, CardExpress, Card-Reader). Das DVI-Kabel als auch der DVI-VGA-Adapter müssen extra bestellt werden. Das Notebook ist kaum größer (355 x 25,5-35,2 x 254,5) als das TFT im Deckel, damit passt gerade noch so in die gängigen Notebooktaschen. Das Gewicht von 2,7kg ist für diese Klasse normal, es wird ein Lithium-Ion-Akku mit 51 W / 4800 mAh verwendet, der etwa 2-3h hält.

Beim Display konnte MaxData der Versuchung widerstehen, eines dieser modernen ‚Glare’-Displays einzubauen. Diese haben so gut wie keine Entspiegelung, was zwar den Kontrast unter optimalen Beleuchtungsbedigungen erhöht, den Notebook aber gerade im Freien fast unbrauchbar macht. Das verwendete Display ist sehr hell, hat einen neutralen Weißpunkt und hat wie bei Notebooks üblich eine deutliche Blickwinkelabhängigkeit. Das TFT ist angenehm entspiegelt, so dass es auch bei direkter Sonnenbestrahlung lesbar bleibt.

Dass MaxData im Business-Segment arbeitet und zu einem guten Preis bessere Qualität liefert, als die gängigen Billig-Anbieter der Discounter merkt man spätestens dann, wenn das Notebook bei Volllast arbeitet und es immer noch kaum hörbar bleibt. Der Lüfter (links oben) ist temperaturgeregelt und springt erst recht spät an. Die Festplatte ist gut gedämpft und ebenso leise.

Bei der Installation fangen die Probleme an: Die komplette Festplatte des alten Notebooks hatte ich mit Acronis True Image auf eine externe USB/Firewire Festplatte gesichert. Die aktuelle Build 3641 der Acronis Boot-CD läuft auf dem neuen Notebook ohne Problem, da ich den ACPI-Modus für die S-ATA Platten noch nicht aktiviert hatte. Sollte die Boot-CD mit ACPI nicht laufen, einfach während die Anzeige „Acronis Loader wird gestartet…“ F11 drücken und „noapic acpi = off“ eingeben. Acronis weigerte sich jedoch, mein frisches Backup zurückzuspielen. An unterschiedlichen Stellen brach es immer mit der Meldung ab, dass das Archiv defekt ist. Auch das Erstellen eines neuen Archivs und den Anschluß der externen Festplatte wahlweise per USB oder FireWire brachten keine Lösung. Im Notfall steht man mit so einem defekten Acronis Backup ziemlich allein da … Die Lösung war dann die c’t PE Boot-CD, welche ich vor einiger Zeit erstellt hatte. Dort befindet sich das nur 192 kb große Programm Drive Snapshot, welches innerhalb kurzer Zeit eine Bytegenaue Kopie der alten Platte auf die neue Platte zauberte.

Das so erstellte Abbild der Festplatte lief im neuen Notebook ohne ein weiteres FIXMBR. Allerdings bootete Windows auf dem neuen Notebook nur bis zu den ersten Gerätetreibern und startete sofort den Rechner neu. Jetzt gibt es entweder die Möglichkeit, das Windows komplett neu zu installieren oder die alte Installation wieder zum Laufen zu bekommen. Dazu wird von der Original Windows CD gebootet und das alte Windows repariert. Dieser Modus ist nicht zu verwechseln mit der Reperaturkonsole („R“ kurz nach dem Start). Beim Start der Installation von Windows wird man gefragt, ob das gefundene Windows aktualisiert oder ein neues erstellt werden soll. Beim aktualisieren wird ein Teil der Registry gelöscht und alle Windows-Systemdateien überschrieben. Dadurch werden alle Geräte beim nächsten Start neu erkannt und man ist die alten Gerätetreiber gleich mit los. Bei einem Umstieg von einer Single Core CPU auf eine Dual Core CPU wird gleich die Multiprozessor HAL mit installiert („ACPI Multiprocessor PC“ im Zweig Computer des Gerätemanagers). Der Vorteil dieser Upgrademethode ist, das alle installieren Programme weiterhin lauffähig bleiben, da ‚nur’ das Windows-System ausgetauscht wird. Dabei gehen jedoch auch alle Sicherheitsupdates verloren, so das diese neu installiert werden müssen. Es ist deshalb sinnvoll, sich das aktuelle Service Pack 2 und die Sammelupdates von WinBoard vor dem Update aus dem Netz zu ziehen und bereitzulegen. Ein normales Windows Update ist nach der Installation dieser Pakete meist trotzdem noch nötig. Nach dem SP2 sind es immerhin über 50 als wichtig eingestufte Pakete die entweder schon im WinBoard-Paket enthalten sind oder sonst einzeln eingespielt werden.

Im BIOS ist es möglich, die AHCI-Funktion für den S-ATA Controller aus- und einzuschalten. Ausgeliefert wird der Rechner mit ausgeschalteter AHCI-Funktion. Damit kann Windows die Festplatten ohne zusätzliche Treiber ansprechen. Der AHCI-Modus bietet jedoch unter anderem den Vorteil, das die S-ATA Funktion Native Command Queueing genutzt werden kann. Windows benötigt einen speziellen Treiber, um den ICH7-Controller im AHCI-Modus anzusprechen. Der Treiber muss beim Start der Windows CD mit F6 geladen werden. Intel bietet dazu ein Floppy Configuration Utility an, welches eine Diskette mit dem Treiber erstellt. Nachdem das Windows-System läuft, ist keine Umstellung mehr möglich, man sollte also vorher überlegen, welcher Modus genutzt werden soll. Wenn das System läuft sorgt der Intel Matrix Storage Manager für die Verwaltung. Mit diesem Treiber erkennt Acronis keine Festplatten mehr und meldet nach dem Start: „E00010F4 Acronis True Image hat keine Festplattenlaufwerke gefunden“. Die Lösung ist die Installation des Treiberupdates von Acronis.

Die Treiber für die im Notebook eingesetzt Grafikkarte NVIDIA GeForce Go 7400 befinden sich auf der MaxData CD. Erfahrungsgemäß aktualisieren die Hersteller den Treiber jedoch recht selten. NVIDIA stellt ebenso wie ATI leider keine generischen Treiber für Notebooks bereit. Die Seite LaptopVideo2Go stellt fast jede Treiberversion mit einer angepassten INF-Datei zur Verfügung. Ich konnte ich nur die 84er Serie zum laufen bekommen, die höheren Versionsnummern verabschiedeten sich mit einem Bluescreen in nv4_mini.sys. Die Webseite NGOHQ.com bietet aktualisierte Treiber basierend auf der Version 91.37 von NVIDIA an, die jetzt auch auf Laptops funktionieren. Dieser Treiber zeigt (gemessen mit Fraps) etwas höhere Geschwindigkeit bei Spellforce im Vergleich zum 84er Treiber.

Weitere Quellen für Treiber:

MaxData Core Duo Notebook 6100 IW

MaxData 6100 IWSeit Monaten wird es immer wieder verschoben, das MaxData Notebook 6100IW mit Dual Core CPU. Endlich konnte ich das Gerät bestellen. Die Produktion soll am 19. Juli beginnen. Folgende Ausstattung habe ich geordert:

MaxData PRO 6100 IW
Display: 15,4″ mit 1280 x 800 Bildpunkten (WXGA)
CPU: Intel Core Duo T2500 (2 GHz)
Speicher: 2 x 1 GB DDR2 RAM mit 667 MHz
Grafikkarte: NVIDIA GeForce Go 7400 mit 128 MB
Festplatte: 80 GB, 5400 rpm, SATA
Laufwerk: DVD RW DL Slim Samsung TSST SN-S082D
Chipsatz: Intel 945 PM, ICH7-M
WLAN: Intel Modul 3945 ABG
LAN: 10/100/1000 MBit
Schnittstellen: Express Card, 4xUSB 2.0, FireWire, DVI,
S-Video out, Line-Out, SPDIF,
Akku: 51 W, 4800 mAh, Lithium-Ion
Garantie: 3 Jahre mit 2 Jahre PickUp & Return Service
Optional: Bluetooth, Port-Replikator uvm.

für 1659 € inkl. MwSt. (kann auch bei uns bestellt werden). Wie bei MaxData üblich, kann jedes Notebook nach Kundenwünschen konfiguriert werden. In einigen Monaten wird ein weiteres Core Duo Modell PRO 8100 IWS erscheinen, welches dann eine schnellere Grafikkarte und besseres Display hat (WSXGA, ATI X1600) Sobald der Notebook da ist, werde ich einen ausführlichen Testbericht veröffentlichen.