Fotografie

20. June 2013

Erfahrungsbericht Fotos aussortieren – Die Details

Während der erste Teil meiner Artikelserie zum Foto-Workflow den Auswahlprozess für eine große Anzahl von Fotos beschreibt, beschreibe ich in diesem Artikel meine Bewertungskriterien für die Endauswahl der Fotos.

In diesem, dem letzten Schritt der Bildauswahl sind die technischen Aspekte nicht mehr entscheidend. Alle Fotos sind technisch so gut, dass sie bedenkenlos gedruckt oder veröffentlicht werden könnten. Oder sie enthalten ein Motiv, welches alle technischen Aspekte bedeutungslos werden lässt. Meistens sind das UFOs während der Landung, nackte Celebrity in der Öffentlichkeit oder ähnliche Fotos mit hohem Nachrichtenwert.

Meine Auswahl findet nach fotojournalistischen Gesichtspunkten statt. Deshalb hat der Informationswert des Fotos im Zweifel Vorrang vor den künstlerischen Aspekten.

Das wird besonders bei mehreren Fotos seiner Szene deutlich: Da meist vorher nicht bekannt ist, in welchem Umfeld das Foto gedruckt wird, sollten alle sinnvollen Sichtweisen der Szene angeboten werden können. Ist eine Szene im Hoch- und Querformat vorhanden, werden beide Fotos angeboten. Gleiches gilt, wenn die Person einmal mit Blickrichtung nach links und nach rechts vorhanden ist. Bei Nachrichtenhintersetzern ist die Blickrichtung besonders entscheidend – die Personen sollten in das Bild hineinschauen, nicht direkt aus dem Fernseher heraus. Gruppenfotos sollten möglichst in verschiedenen Konstellationen der Protagonisten vorhanden sein. Ein Porträt pro Person rundet die Auswahl ab.

Die Bildaussage steht im Vordergrund. Das ist wörtlich zu nehmen, denn der entscheidende Bildteil sollte klar erkennbar sein. Der Hintergrund darf nicht ablenken. Etwas subtilere Bilder werden auch gedruckt, sind aber die Kür und nicht die Pflicht, stellen also nur eine Ergänzung dar. Beides lässt sich durch klassische fotografische Mittel wie spezielle Objektive, Wahl der Position und die Lichtführung mitunter kombinieren.

Bleiben genügend Fotos in der Auswahl, entscheiden künstlerische und subjektive Aspekte über die Bildauswahl. Bei einer Porträtserie werden insbesondere Fotos mit einer interessanten Gestik oder besonderen Blicken bevorzugt. Ein Foto originell und lebendig sein, Atmosphäre ausstrahlen oder eine besondere Perspektive haben. Die Lichtsetzung kann den Ausdruck des Fotos deutlich beeinflussen. Gerade bei prominenten Personen macht die Höhe des Blickpunktes, also eine leichte Frosch- oder Vogelperspektive einen Unterschied in der subjektiven Bildwirkung.

Jedes Fotothema bringt besondere Kriterien der Bildauswahl mit sich. Bei Fotos eines Fußballspiels sind die ist die Dynamik und Bewegung im Bild besonders wichtig. Auf ein ein gutes Fußballfoto gehört der Spieler und sein Ball. Ohne das Spielgerät ist es schwierig, in einem Foto die Geschichte zu erzählen. Ein Fußballspieler muss nicht immer komplett sichtbar sein. Die Füße machen zwar die meisten Aktionen, sind aber allein völlig unspannend auf dem Bild. Dafür sind die Gestick und Körperhaltung sehr sprechend. Bei einem Kopfball reicht es, Kopf und Schulter zu zeigen – gern zusammen mit dem Spielgegner, der gleichzeitig nach dem Ball hechtet.

Fußball wird meistens mit einer Festbrennweite fotografiert. Dementsprechend schwierig ist es, den richtigen Ausschnitt schon bei der Aufnahme optimal zu wählen. Ein zu groß gewählter Ausschnitt ist beim Aussortieren deshalb kein Ausschusskriterium, im Gegenteil: Oft ist von Bildreaktionen gewünscht, auf dem Foto noch „etwas Fleisch“ zum Abschneiden zu haben. Der entsprechende Ausschnitt anhand der Umgebung des Fotos angepasst. Dem Künstler gruselt es, wenn nachträglich ein Foto beschnitten – und damit die Bildgestaltung verändert wird. Der Fotojournalist muss damit leben und sich lieber darauf einstellen.

Wie bei allen Events sind dies Geschehen am Spielfeldrand und die Zeit vor und nach dem Spiel wichtig. Deshalb gehören auch Fotos vom Trainer, den Fans und die Totale vom Spielfeld in die Endauswahl. Wenn mehrere Fotos gedruckt werden sollen, werden ein Foto für die Einordnung der Szene und ein oder mehrere Fotos für die Details genutzt.
Pro Fußballspiel landen bei mir ca. 20-40 Fotos in der Endauswahl.

Bei einem Konzert mache ich innerhalb der drei Lieder, in denen fotografiert werden, darf meist einige Hundert Fotos. Während dieser Zeit versuche ich, möglichst viele Blickwinkel des Konzerts auf die Speicherkarte zu bannen. Diese Vielfalt nach der Auswahl der Bilder sichtbar bleiben.

Die wichtigsten Bilder entstehen vom Künstler und der kompletten Bühne. Beides sollte aus mehreren Blickwinkeln und Kombinationen sichtbar sein. Weitere Fotos zeigen die Bühne mit und ohne Publikum, das Publikum einzeln sowie Porträt und Ganzkörperaufnahme der Künstler einzeln oder in verschiedenen Gruppen. Spielt der Hauptkünstler mehrere Instrumente, sollten diese nicht fehlen. Detail- und Ambientefotos reichern das Portfolio an und sind besonders für Bildstrecken im Internet wichtig.
Die Endauswahl sollte ca. 20-30 Fotos pro Band betragen. Mehr Fotos brauchen meist nur die lokalen Tageszeitungen, um mit Klickstrecken die Zugriffszahlen auf ihrer Homepage zu dopen.

Sind alle Fotos ausgewählt, werden diese kategorisiert und beschriftet. Darum wird es im dritten und letzten Teil der Serie gehen.

Welche Kamera passt zu mir?

Sehr häufig werde ich gefragt, welche Fotokamera ich empfehlen kann. Natürlich gibt es darauf keine einfache Antwort, denn diese hängt von den eigenen Wünschen, Ansprüchen und dem Geldbeutel ab. Aber es gibt ein paar Regeln, welche die Auswahl der Kameras enorm erleichtern, die Auswahl einschränken und eine Entscheidungshilfe für den Kauf der neuen Kamera sind.

Bei der Auswahl der Kamera sind folgende Punkte enorm wichtig: Funktionen, Flexibilität, Sensorgröße und Objektiv. Andere Kriterien treten hinter diesen Punkten in der Bedeutung zurück, da diese Details nur hilfreich sind, wenn die genannten ersten vier Punkte wirklich passen.

Wer keine speziellen Ansprüche an seine Kamera und die resultierenden Fotos hat und sich auch nicht mit dem Thema weiter beschäftigen möchte, hat es am einfachsten: einfach aus den rund 2000 verfügbaren Kompaktkameras bis 200 € diejenige aussuchen, die einem am besten gefällt. Wer in diesem Bereich mehr ausgibt, erhält meist mehr Funktionen und mit etwas Glück auch ein bisschen mehr Bildqualität. Kurztipps: möglichst nicht mehr als 10 Megapixel (der Rest ist nur hochauflösendes Rauschen) und nicht unbedingt das flachste Modell. Die bauartbedingten Kompromisse reduzieren ohnehin schlechte Bildqualität weiter. Wer sich jetzt nicht entscheiden kann, nimmt die Canon IXUS 300 HS (Test auf dpreview.com) und liegt mit ca. 270 € schon über dem Preislimit.

Wer Anspruch an die Bildqualität hat oder nicht mehr nur Knipsen möchte, benötigt zwingend eine Kamera, die auch manuelle Einstellungen ermöglicht. Die klassischen Oma-Programme (mit diesem Begriff lästern die Profi-Fotografen über die Automatikprogramme mit eingebauter Lächelautomatik und Motivfinder – trotz allem sind sie oft sehr hilfreich) reichen nicht aus. Deshalb fällt die Wahl auf eine anspruchsvolle Kompaktkamera. Diese ist noch so klein, das man sie immer bei sich tragen kann. Sie hat alle gängigen Automatikfunktionen und zusätzlich können alle Details von Hand kontrolliert und eingestellt werden. Eine gute Wahl ist hier die neue Canon PowerShot S95 (Test vom Vorgänger S90 auf dpreview.com). Mit dem riesigen 1/1.7″ CCD Sensor, den 10 Megapixel und einem ordentlichen Objektiv mit Blende f2 sowie 28mm Weitwinkel liefert sie im Vergleich zu den kleineren Kompakten eine deutlich bessere Bildqualität. Der Unterschied ist so groß, dass ihn auch ein Laie bei einem 10×15 Abzug sofort erkennt. Ab dieser Klasse macht fotografieren wirklich Spaß.

Die nächstbeste Kameraklasse beschreibt die Canon PowerShot G12. Mit dem gleichen Sensor der S95 verfügt sie über sehr gute Bildqualität. Im Vergleich zur kleineren Schwester kommen hauptsächlich der bessere Bildstabilisator, das 5fach Zoom (28-140mm) und ein robusteres Gehäuse hinzu. Diese Vorteile erkauft man sich mit dem fast doppelten Gewicht der S95. Wirklich lohnt die G12 im Vergleich zur S95 eigentlich nur, wenn man den externen Blitzanschluss nutzt. Gerade auf Partys möchte ich nicht immer meine Canon 1D mitschleppen und nehme lieber die Canon PowerShot G11 mit dem Blitz 580EX. Diese fällt weniger auf, ist halb so schwer und macht trotzdem hervorragende Bilder.

Wer jetzt sagt: „für fast 500 € bekomme ich schon eine kleine System- oder sogar Spiegelreflex (SLR)-Kamera mit Wechselobjektiv“ (Beispiel Sony DSLR A290L)
hat zwar recht, übersieht aber einige weniger offensichtliche, aber bedeutende Unterschiede (Details im Artikel Suchertechnologien). Die billigeren Systemkameras (das sind meist etwas besser ausgestattete Kompaktkameras mit Wechselobjektiven) verbinden jedoch nur die Nachteile der Kompakten mit denen der SLRs. Während die guten Kompakten mit klar aufeinander abgestimmte Komponenten einen genau begrenzten Einsatzzweck haben, versuchen die kleinsten Systemkameras eine Flexibilität vorzutäuschen, die sie nicht in der erwarteten Qualität liefern können. Diese Kameras besitzen einen elektronischen Livesucher und das Systemprinzip wird EVIL – „Electronical Viewfinder Interchangeable Lenses“ genannt. Die mitgelieferten Kit-Objektive sind meist nur für einen Zweck gut: sie baldmöglichst auszutauschen. Selbst das preiswerteste gute Objektiv kostet mehr als Kamera+Kit-Objektiv zusammen. Die kleinen Systemkameras haben zwar einen größeren Sensor (meist APS-C), erreichen aber nicht annähernd die Qualität der erwachsenen Kameras.

Doch zwei Punkte wiegen noch schwerer: der fehlende optische Sucher und der gute Autofokus. Beides sind systembedingte Hauptvorteile des Spiegelreflex-Systems. Die elektronischen Sucher sind aktuell noch nicht soweit, dass sie ernsthaft einen optischen Sucher ersetzen könnten. Das kann sich die nächsten Jahre ändern.

Beim Autofokus wird prinzipbedingt auf den billigen Kontrastautofokus zurückgegriffen. Dieser arbeitet relativ langsam und benötigt viel Licht. Bei der dauerhaften Benutzung für das Livebild und den Autofokus erwärmt sich zusätzlich der Sensor, was das Rauschen weiter verstärkt. Die Spiegelreflex-Systeme haben einen dedizierten Phasenvergleichs-Autofokus, welcher deutlich schneller ist und auch bei schlechten Lichtverhältnissen arbeitet.

Sony hat mit der Alpha 33 und Alpha 55 (Artikel zum Funktionsprinzip) versucht, die Vorteile beider Kameratypen ein Stück weit zu vereinen: Diese beiden Kameramodelle verwenden einen teildurchlässigen Spiegel, um den Einbau eines Phasenvergleichs-Autofokus zu ermöglichen. Als Marketingbegriff wurde dafür SLT –„ single lens translucent“ eingeführt. Auf Kosten der Lichtstärke wird das Autofokusproblem entschärft. Die Abgrenzung zur Spiegelreflex-Kamera bleibt aber aufgrund des fehlenden optischen Suchers erhalten.

Deshalb mein Rat: Wer in die ambitionierte Fotografie einsteigen möchte, sollte beim Kamera-Kauf eine gewisse Mindesthürde überspringen und hat dafür dann richtig Spaß mit seinem Equipment. Umkehrt ist mehr auch nicht unbedingt nötig, denn alles Teurere in diesem Bereich hilft nur noch in den 5% der Spezialfälle (Sport, Konzerte und vergleichbare Situationen) oder bei den letzen Quäntchen der Bildqualität. Bessere Fotos macht das bessere Equipment dann nicht mehr von allein – im Gegensatz zu den besseren Kompakten im Vergleich zur Grabbeltischkamera.

Wer ernsthaft in dem Bereich der Spiegelreflex-Fotografie einsteigen möchte, kann mit einer Canon EOS 500D beginnen und durchaus Jahre damit verbringen, diese Kamera auszureizen. Ab dieser Klasse Technik ist nicht mehr die Kamera selbst der limitierende Faktor, sondern die Person hinter dem Auslöser. Da diese Kameras auch die gängigen Oma-Programme bieten, darf auch geknipst werden. Das hilft für den Einstieg und den Umstieg. Doch Spaß macht es erst, wenn man die vielen fotografischen Möglichkeiten selbst erprobt und eigene Erfahrungen sammelt.

Die meisten Spiegelreflexkameras werden mit einem oder zwei Kit-Objektiven geliefert. Selbst das bei den meisten Canon Kameras preiswert mitgelieferte Canon EF-S 18-55mm 3,5-5,6 IS (Testbericht bei slrgear.com) ist besser, als der allgemeine Ruf der Kit-Objektive vermuten lässt. Natürlich kommt es nicht an die oft 10fach teureren L-Objektive heran, aber die meisten werden mit einem solchen Objektiv glücklich werden. Ich empfehle, nur ein Kit-Objektiv zukaufen und von Bundles wie dem EF-S 18-55mm IS+ EF-S 55-250mm beim Erstkauf abzusehen. Die eigenen Ansprüche kann jeder nur mit hinreichend Erfahrung kennenlernen. Zum Sammeln dieser Erfahrungen reicht das 18-55mm. Danach wird jeder individuell entscheiden, ob und welche Objektive noch nötig und sinnvoll sind. Ein Superzoom wie das Canon EF-S 18-200mm (Test auf slrgear.com) gehört nicht in die Tasche eines ambitionierten Fotografen. Da ist selbst die Alternative Kit-Bundle EF-S 18-55mm IS+ EF-S 55-250mm besser und billiger. In einem eigenen Artikel werde ich dazu noch ein paar Tipps geben.

Noch ein paar Worte zum Nachfolger der 500D, der Canon EOS 550D (Vergleich der Spezifikation bei dpreview.com). Ob es sich lohnt, den Aufpreis von rund 150 € hinzulegen, sollte sich jeder gut überlegen. Der Unterschied zwischen beiden Kameras liebt hauptsächlich im Video-Bereich und bei ISO-Zahlen ab 1600 im verbesserten Rauschverhalten (Vergleich in Beispielfotos). Nicht umsonst bietet Canon beide Kameras parallel an. Bei der 550D kauft man hauptsächlich das Gefühl, das aktuelle Model zu besitzen. Das Geld ist auf dem Konto oder in einem Objektiv besser aufgehoben. Während sich die Kameratechnik aller paar Monate ändert, ist ein gutes Objektiv ein bleibender Wert und eine Wertanlage, die auch bei dem nächsten Kameramodell noch einen Vorteil bringt. Aus diesem Grund ist es überlegenswert, das Gehäuse auf dem Gebrauchtmarkt zu erwerben. Die ‚alten‘ Gehäuse werden nach kurzer Zeit so preiswert, dass fast nichts schief gehen kann. Wer sich Sorgen um die Investitionssicherheit macht, kauft ein gebrauchtes Gehäuse etwas teuerer beim lokalen Händler und hat dafür mindestens 12 Monate Gewährleistung und einen Ansprechpartner, mit dem man sich auch persönlich unterhalten kann. Bei Problemfällen ist das oft ein großer Vorteil für beide Seiten.

Jede der genannten Kameras benötigt eine Speicherkarte. Die kurze Empfehlung lautet: jede Speicherkarte eines bekannten Markenherstellers mit mindestens 15 MB/Sekunde ist hervorragend geeignet. Unter 8 GB Größe lohnt sich nicht mehr, sie zu kaufen. Beispiele sind SanDisk SDHC Ultra 8GB SD für ca. 17 € und die doppelt so große 16 GB Version für rund den doppelten Preis. Aus Sicherheitsgründen habe ich immer mindestens zwei Karten einstecken. Ein deutlicher Aufpreis für eine schnellere Karte wie die SanDisk SDHC Extreme 8 GB lohnt nur bei der großen Spiegelreflexkamera, da hier ausreichende Datenmengen (bis 15 MB/Foto) in entsprechender Geschwindigkeit anfallen (3,7 Bilder/Sekunde). Bei allen anderen Kameras reicht der kamerainterne Puffer fast immer aus. Details in meinem älteren Artikel „Empfehlung SD-Speicherkarte für Digitalkameras“

Hinweis: Alle Links auf Kameras in diesem Artikel sind Amazon Affiliate Links. Während der Käufer den gleichen Preis bezahlt, erhalte ich eine kleine Provision. Dass ich hier nur Canon-Kameras empfehlen werde, liegt an dem kompletten Sortiment, welches kaum ein anderer Anbieter vorweisen kann. Zusätzlich besitze ich nur bei Canon ausreichend eigene Erfahrungen, um Empfehlungen geben zu können. Wer vergleichbare Kameras von anderen Herstellern kennt, kann diese gern in den Kommentaren ergänzen.

Linktipps: must-have: Kamera bei Licht(in)former

Der Artikel wurde am 3.11.2010 nach Hinweis in den Kommentaren in einigen Absätzen komplett überarbeitet.

Erfahrungsbericht Fotos aussortieren

Das Fußballspiel ist fotografiert, das Konzert zu Ende und doch für die Fotojournalisten ist die Arbeit längst nicht geschafft: Hunderte, meist Tausende der soeben geschossenen Fotos müssen aussortiert, katalogisiert, beschriftet und in die Datenbanken und zu den Auftraggebern hochgeladen werden. Jeder Fotograf, der diese Tätigkeiten häufiger machen muss, hat sich dafür einen eigenen Workflow bereitgelegt, um Zeit zu sparen. Über meinen Workflow und meine Erfahrungen werde ich in einer mehrteiligen Artikelserie hier im Blog berichten.

Eine alte Fotografenweisheit erzählt: Was ist der Unterschied zwischen einem Amateur- und einem Profifotografen? Ganz einfach: der Profi wählt aus, welche Fotos er zeigt.

Um genau diesen Auswahlprozess soll es im ersten Artikel der Serie gehen.

Bei Shootings mit schlechten Lichtsituationen (z. B. Konzerte) oder viel Bewegung (z. B. Fußball) entsteht deutlich mehr Ausschuss, als bei gestellten Fotosituationen oder wenn das fotografierte Objekt, wie eine Landschaft, nicht wegrennt. Bei einem Fußballspiel entstehen meist um die 1200 Fotos. Selbst bei einem Konzert, bei dem meist nur die ersten drei Lieder fotografiert werden dürfen, sind es zwischen 200 und 500 Fotos. Nur die 20-50 besten Fotos sind es wert, aufgehoben zu werden.

Um den Workflow zu optimieren, arbeite ich mit Adobe Lightroom. Zuerst kopiere ich die Daten von der Speicherkarte auf die Festplatte. Oft sind das Datenmengen von über 10 GB. Das geht von Hand, z. B. mit dem Total Commander, oder noch besser direkt von der Speicherkarte mit der Import-Funktion von Lightroom. Durch die Presets beim Import können regelmäßig nötige Arbeitsschritte gleich beim Import mit erledigt werden. Für Konzerte, die ich meist mit 1600 ISO fotografiere, wird der stärkere Rauschfilter, für Tageslichtevents der normale Rauschfilter eingestellt. Zusätzlich werden die Copyright-Felder im IPTC-Header ausgefüllt und auf Wunsch die CR2-RAW-Dateien in das DNG-Format umgewandelt.

Jetzt sind alle Fotos im Lightroom verfügbar. Doch selbst mit aktueller und optimaler Hardware (Core i7, 8 GB RAM und SSD-Festplatte) ist das Blättern durch die Fotos mit Lightroom nicht flüssig genug, um ohne Zeitverlust über 1000 Fotos anzusehen. Um die erste Vorauswahl zu treffen, exportiere ich alle Fotos in das JPEG-Format mit einer Auflösung von 1600×1200 Pixel. Die Auflösung des JPEG-Bildes entspricht der meines Monitors. Das Foto wird nun im Vollbildmodus (meist Taste F oder F11) ohne Skalierung und damit ohne Qualitätsverlust durch den Bildbetrachter dargestellt. Wenn der Bildbetrachter keine Skalierung vornimmt, ist insbesondere die Schärfe des Fotos genau zu erkennen.

Früher bin ich die Fotos durchgegangen und habe alle gelöscht, die ich für nicht gut genug befunden habe. Da meist nur 5% der Fotos übrigbleiben, muss ich bei 95% der Fotos ein oder mehrere Tastendrücke ausführen. Das ist nicht effektiv. Deshalb nutze ich jetzt nur noch eine Positiv-Auswahl: Nur ein gutes Foto wird angeklickt und aufgehoben. Alle anderen fallen automatisch durch das Raster. Als optimale Software hat sich dafür FastPictureViewer Professional herausgestellt. Das Programm macht seinem Namen alle Ehre und ist wirklich schnell: Es gibt keine merkliche Verzögerung bei der Anzeige der Fotos. Selbst wenn ich mit dem Mausrad durch Hunderte Fotos blättere, ist das Programm schnell. Zusätzlich zeigt es auf Wunsch wichtige Parameter wie Zeit, Blende, ISO sowie ein Histogramm des Fotos an. Der FastPictureViewer hat eine passende Funktion für die Positivauswahl der Fotos. Mit einem Klick auf die mittlere Maustaste wird das Foto in ein anderes Verzeichnis kopiert und mit einem halbtransparenten Stempel versehen. Jetzt kann ich beim Durchblättern sofort erkennen, welches der Fotos ich schon ausgewählt habe.

Ziel ist es, in dem ersten Auswahldurchlauf so wenig wie möglich Fotos übrig zu haben, die in den nächsten Auswahldurchlauf kommen. Meist bewerte ich nur 10-15% der Fotos als ausreichend gut für die zweite Auswahl. Hauptauswahlkriterium sind die technischen und eindeutig erkennbaren Merkmale wie ein korrekt sitzender Schärfepunkt. Besonders bei langen Brennweiten und großer Offenblende (z. B. mit meinem Canon 200/2L IS) entsteht viel Ausschuss, aber auch hervorragende Fotos, wenn der Schärfepunkt optimal sitzt. Bei Actionsituationen erstelle ich mit der Serienbildfunktion der Kamera sehr viele Aufnahmen hintereinander, wo meist nur die eine, beste Aufnahme übrigbleibt. Ein Beispiel hierfür sind Kopfballsituationen in einem Fußballspiel.

Nach dem der erste Auswahldurchlauf erfolgreich war, startet der zweite Durchlauf mit einem anderen Fokus. Die Perlen müssen gefunden werden. Deshalb wird bei ähnlichen Motivsituationen wird nur das jeweils beste Foto aufgehoben. Dabei hilft, dass ich nun alle gemachten Fotos des Events schon einmal gesehen habe. Dadurch kann ich besser einschätzen ob von der der jeweiligen Motivsituationen noch ein anderes, evtl. besseres Foto vorhanden ist oder nicht. In diesem Durchlauf wird gründlicher geschaut, sind doch alle Fotos zumindest schon technisch so gut, dass sie es auch in die Endauswahl schaffen könnten. Deshalb dauert dieser Auswahlprozess trotz der deutlich geringen Bildmenge genauso lang wie der erste Durchlauf. Übrig bleibt jetzt eine maximal zweistellige Zahl der besten Fotos. Aber es sind immer noch zu viele. Deshalb kommt wieder Lightroom zum Einsatz.

Um die Dateiauswahl effektiv im Lightroom abzubilden, wende ich einen Trick an: Die ausgewählten JPG-Dateien werden in *.CR2 bzw. *.DNG-Dateien umbenannt und dann mit der Funktion „Verzeichnisse vergleichen (Umschalt-F2)“ des Total Commander mit den Dateien im Lightroom-Verzeichnis verglichen. Jetzt lassen sich mit F8 alle überflüssigen RAW-Dateien löschen. In Lightroom wird das betreffende Verzeichnis neu synchronisiert und schon ist nur noch die Essenz übrig.

Diese Essenz muss jetzt allen kritischen Blicken standhalten. Gerade bei schwierigen Fotomotiven, insbesondere Porträts, ist es ideal, noch ein geübtes Auge mit entscheiden zu lassen. Hier zeigt die Erfahrung, dass Frauen die Fotos meist anders betrachten als Männer und eine andere Auswahl treffen. Während die Männer mehr auf die technischen Qualitäten des Fotos gewichten, besitzen die Frauen ein feines Gespür für die Emotionen, die ein Foto ausstrahlt und welche Wirkung es auf den Betrachter hat. Auf dieser Ebene der Bildbetrachtung gibt kein falsch oder richtig mehr, hier entscheiden das Gefühl und das Ziel des Shootings. Herausragende Fotos erhalten in Lightroom ein passendes Rating von 1-5.

Für den letzten Auswahlschritt nutze ich Lightroom, um alle technischen Möglichkeiten der Bildbewertung und Korrektur zur Verfügung zu haben. Ich kann zwei Fotos markieren und sie zum Vergleich nebeneinanderlegen (Kurztaste „C“). Oder bis auf Maßstab 1:1 hineinzoomen (linke Maustaste auf dem Bildausschnitt) oder bestimmte Helligkeitswerte im Foto korrigieren (insbesondere mit den Reglern Recovery, Fill Light und Blacks). Abhängig vom Thema und der Bedeutung der Fotos kann dieser letzte Schritt der Bildauswahl beliebig aufwendig gestaltet werden …

… wer jetzt denkt: „So viel Aufwand, darauf habe ich keine Lust!“ der macht einfach weniger Fotos. Oder realistischer: Er versucht weniger Fotos zu machen, ohne an Qualität zu verlieren. Das geht am besten mit viel Übung und zunehmender Erfahrung. Manchmal helfen auch kleine Kniffs: Ich nutze bei meiner Kamera die Serienbildfunktion nicht in der höchsten Geschwindigkeitsstufe mit 10 Bildern pro Sekunde, sondern schalte auf 6-7 Fotos pro Sekunde herunter. Die nacheinander geschossenen Fotos haben dann zwar mehr Unterschiede zum Vorgängerfoto, es bleibt aber noch genügend Auswahlmöglichkeit. Gerade beim Sport ist das eine gute Möglichkeit, Auslösungen zu sparen. Bei Konzerten nutze ich die Serienbildfunktion jedoch nur äußerst selten. Hier mache ich mir vor jedem einzelnen Foto Gedanken, ob ich abdrücke.

Wie sind Eure Erfahrungen mit der Auswahl von Fotos? Wie kann dieser Prozess weiter vereinfacht und optimiert werden? Ich freue mich auf die Kommentare hier im Blog.

Teil 2: Erfahrungsbericht Fotos aussortieren – Die Details

Fotos FC Carl Zeiss Jena – Kickers Offenbach

Vielleicht hat René van Eck mit seinen Spielern zu viel Kickboxen statt Fußball trainiert. Vielleicht ist auch der überforderte Schiedsrichter Malte Dittrich (Bremen) schuld, dass der FC Carl Zeiss Jena am Mittwoch gegen die Kickers Offenbach (Lifeticker bei Jenanews.de) nicht über ein 0:0 hinausgekommen ist. Die These, das beide Mannschaften einfach guten Fußball gespielt haben ist trotz aller Verschwörungstheorien am Ende doch die Wahrscheinlichste. So war es bis zur 89. Minute ein ansehnliches Spiel mit reichlich Chancen beiden Seiten. Den Hütern der Tore ist zur Schuld zu lege, dass wir keine Tore sehen durften. Nur das Handgemenge kurz vor Spielende kam völlig unerwartet und war ebenso unnötig, nachdem vorher fair und bei hervorragender Stimmung im Stadion gespielt wurde. Auch das Wetter spielte mit: das Jenear Paradies zeigte sich mit den von der Abendsonne beleuchteten Kernbergen und einem Regenbogen von seiner natürlich schönen Seite, die kein modernes Stadion je zeigen könnte.

Weitere Fotos in der Happy Arts Flickr Galerie.

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Ein menschliches Portrait

Portraits von Menschen sind immer wieder eine der größten Herausforderungen in der Fotografie. Jede Portraitsession ist immer wieder etwas Neues und auf ihre eigene Art spannend. Diesmal war die Aufgabe, Frau Trölenberg-Buchholz, Prokuristin der ALEA GmbH zu portraitieren. Das Foto sollte für alle Business-Portrait verwendbar sein und sich von den Standard Ausweis-Portraits der Fotografen abheben. Als Location wählten wir eine natürlichere Umgebung als ein Studio und nutzen den Konferenzraum des Scala Restaurant in der 27. Etage des Jentowers. Der angedeutete Blick auf die Stadt im Hintergrund bringt etwas Abwechslung in das Bild.

Disclaimer: Ich arbeite als technischer Projektleiter und Entwickler im Bereich Data-Warehouse für ALEA.

Adobe Lightroom: sRGB vs. ProPhoto RGB

Ein RAW-Foto, wie es aus der Kamera kommt, besitzt nur den kameraspezifischen Farbraum, der bei der Entwicklung des RAW-Bildes in einen Standardfarbraum gewandelt wird. Dies ist in den meisten Fällen sRGB, denn dieser Farbraum wird von den fast allen Monitoren, im Web und den preiswerten Druckern genutzt. Er stellt den kleinsten gemeinsamen Nenner dieser völlig verschiedenen Ausgabegeräte dar. Es sind nur Farben enthalten, welche alle dieser Geräte auch darstellen können.

Neulich habe ich mit dem Fotografen Thomas Lorbeer das Thema Farbraum diskutiert und überlegt, ob eine Konvertierung der RAW-Dateien in einen anderen Farbraum als sRGB Vorteile bei der Weiterverarbeitung bringt. Das Ergebnis war eindeutig:

Bei einer Ausgabe auf einen Drucker oder ein Medium, welches mehr als den kleinen sRGB Farbraum nutzt, lohnt es sich, einen größeren Farbraum zu nutzen. Würde das RAW in sRGB konvertiert und dann ausgegeben, wird nicht der komplette mögliche Farbumfang des Druckers genutzt, denn dieser kann mehr Farben darstellen, als es typische Monitore können.

Spannend ist, wie sich der verwendete Farbraum auswirkt, wenn das Foto nur auf dem Monitor im sRGB Farbraum ausgegeben wird. Hierzu habe ich ein RAW-Foto mit Adobe Lightroom sowohl als sRGB Bild als auch in das ProPhoto RGB in das 16 Bit TIFF Format exportiert. Beide Bilder durchliefen meinen normalen Workflow, den ich zur Bildnachbearbeitung anwende. Zuerst wird das Rauschen entfernt, dann das Bild entsprechend der Auflösung der Digitalkamera vorgeschärft (Preshapring-Prozess nach Bruce Frasers Buch „Real World Image Sharpening“), verkleinert und erst jetzt in den Zielfarbraum sRGB gewandelt. Erst im letzen Schritt wird das 16 Bit Foto auf 8 Bit heruntergerechnet und als JPG gespeichert.

Eigentlich wäre kein deutlicher Qualitätszuwachs im Bild zu erwarten, da der Farbraum des Endproduktes in diesem Fall nach wie vor sRGB ist, nur die Konvertierung auf den kleinen Farbraum nach der Rauschentfernung und Schärfung des Bildes verlagert wird. Doch in der Praxis ist der Unterschied sichtbar: verlaufende Farbflächen fransen weniger aus und sind gleichmäßiger. Das resultierende JPG ist bei gleichen Einstellungen ca. 5-10% kleiner, da sich die weichen Verläufe besser komprimieren lassen.

Untenstehendes Beispiel soll den Unterschied verdeutlichen: Das erste Foto wurde sofort beim RAW Export von Lightroom in ein 16 Bit sRGB gewandelt. Das zweite Foto wurde als ProPhoto RGB exportiert und erst vor dem Speichern des JPEG in sRGB konvertiert. Sehr gut lässt sich der Unterschied am hellblauen Streifen über dem Kopf des Tänzers beobachten: Bei der ProPhoto-Variante des Bildes ist der Verlauf deutlich gleichmäßiger. Insgesamt hat das Bild in den Flächen ein geringeres Rauschen.

Fotos: Tanzpaar Eugen Khod & Ksenia Yuzhakova-Khod beim MDR Sommernachtsball, (c) Markus Kämmerer/Happy Arts.
Technische Daten: Canon 1D Mark III, ISO 3200, 1/300s bei f/4, Canon 70-200/2.8L bei 144mm

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Das Foto als sRGB. Deutlich sind die unruhigen Flächen erkennbar.
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Das gleiche Foto im ProPhoto RGB Farbraum exportiert und erst später in sRGB konvertiert.

Rosa zum Grottenfest in Magdala

Größe ist im Leben bekanntlich nicht immer das Wichtigste. So überrascht es nicht, dass das ROSA Konzert am Freitag zum Grottenfest in Magdala zwar klein, aber sehr schön war. Die Band war gerade sichtlich gut gelaunt aus Südfrankreich wiedergekommen und hat eine kurze Zwischenstation in Jena eingelegt, um noch in der Nacht nach Kamp an der Ostsee und weiter nach Dänemark zu fahren. An einem solchen Abend gibt es keine wichtigen Bilder und so ergab sich für mich die Gelegenheit, ein wenig zu experimentieren. Diesmal war das Weitwinkelobjektiv dran und sorgte für den typischen Bildstil.

Weitere Fotos des Konzerts in der Happy Arts Galerie.

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Claus musste für die Junggesellin ein Brusthaar abgeben

Blogs zum Thema Konzert-, Presse- und Eventfotografie

Es gibt sehr viele Blogs über Fotografie und ebenso echte Fotoblogs, wie das sehr gute Blog von tageausglas. Leider gibt wenige Themen-Blogs, welche sich mit Konzertfotografie, Fotojournalismus und dem Bildmarkt beschäftigen. Die folgenden Blogs lese ich schon länger. Weitere thematisch passende Blogs, insbesondere zum Thema Konzertfotografie dürfen gern in den Kommentaren ergänzt werden.

Photopoolblog

Thomas Geiger u.a. über Photopool.de, Bildjournalisten, Fotografen, Bildredakteure und die Fotoszene als Solche. Leider wurde das Blog jetzt länger nicht aktualisiert.

Bildjournalisten

Das Blog wird von Michael Hirschler vom Deutschen Journalisten-Verband betrieben und richtet sich an alle Bildjournalisten.

Die Welt in meinem Sucher

In diesem Blog schreibt der Pressefotografen Horst Welke über „Bildjournalismus und Fotografie aus Leidenschaft“. Es gibt viele klassische Pressebilder mit Hintergrundinformationen zu sehen.

ISO 800

Das Blog von Fabian Mohr berichtet hauptsächlich aus Bereichen der Foto-Reportage und zeigt regelmäßig sehr gute Bilder.

Journal Of A Photographer

Das englischsprachige Blog widmet sich mehr den künstlerischen Aspekten der Fotografie, aber auch dem klassischen Fotojournalismus.

Der Bildredakteur

Der Bildredakteur ist ein Gemeinschaftsblog dreier Schweizer Autoren. Der gut gemachte Themenmix betrifft den Bildermarkt allgemein.

Dysternis „the blog of harm and appletrees?

Der Fotograf Thomas Mellenthin fotografiert eine fast unendliche Menge von Metal-Konzerten und setzt dabei sein 50er Objektiv scheinbar genauso gern ein wie ich.

Vor ein paar Jahren sind im Rosenkeller in Jena bei einem Konzert von Disillusion, Cryptic Wintermoon und Disbelief auch ein paar ähnliche Bilder entstanden. Damals noch auf echtem Film. Hier mein persönliches Highlight und mehr in der Happy Arts Galerie.

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Die Macht der Bilder

Bilder erzählen eine Geschichte. Sie erzählen manchmal mehr, als Worten sagen können. Und gute Bilder schwatzen nicht.

Die Reportage von Renée C. Byer über den langsamen Krebs-Tod eines Kindes ist der ergreifende Beweis für die Macht der Bilder und eine der besten Reportagen, die ich gesehen habe. via iso800

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Das msnbc Feature „2006 Year in Pictures“ zeigt die guten und schlechten Seiten des vergangene Jahres in vielen Bildern mit einer erfrischenden Sichtweise.

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Update: Nicht ganz so beeindruckend, aber trotzdem interessant: “Die dpa-Bilder des Jahres 2006″

8. Jenaer Kurzfilmfest cellu l’art in Jena

cellulart2007.jpgDieses Jahr freut sich das Jenaer Kurzfilmfest cellu l’art auf Kängurus, Koalas und natürlich gute Kurzfilme. Das Filmfest läuft vom 20. bis 22. April 2007 in Jena und hat dieses Jahr als Länderschwerpunkt Australien ausgewählt. Gezeigt werden knapp 50 Kurzfilmproduktionen aller Genre – vom klassischen Kurzspielfilm, über Animations- und Experimentalfilme bis hin zu Musikvideos und Dokumentationsfilmen. Nach den Erfahrung der letzten Jahre sind wieder viele Perlen der Filmkunst zu sehen. Die Kurzfilme zeigen, das ein so altes Medium wie der Film sich immer wieder neu erfinden kann und bringen eine völlig neue Sichtweite, abseits bekannter Hollywood-Produktionen.

Für alle, die noch keine Kurzfilme kennen, ist das Open-Air-Kino und Live-Musik Johannistor (Faulloch, Eintritt frei) am Freitag um 20-23 Uhr zu empfehlen. Gezeigt werden die Gewinner und die beliebtesten Filme der letzten Jahre.

Wie schon die letzen Jahre werde ich das Filmfest mit der Kamera begleiten und die Impressionen hier veröffentlichen. In der Happy Arts Galerie befinden sich die Bilder der letzten Jahre.

Die Kurzfassung des Programmes (Download Programmheft, 9 MB PDF)

Freitag, 20. April 2007

19:00 – 20:00 Uhr Eröffnung des Filmfests durch den Verein und Vertreter der Stadt Rathausdiele | Jena
20:00 – 23:00 Uhr Eröffnung des Filmfests 2007 mit Open-Air-Kino und Live-Musik Johannistor | Jena

Samstag, 21. April 2007

16:30 – 18:25 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 1 Universität | Jena
18:45 – 19:45 Uhr Filmfest: Länderschwerpunkt Australien – Block 1 Universität | Jena
20:15 – 22:15 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 2 Universität | Jena
22:00 Uhr Filmfestlounge Café Central | Jena

Sonntag, 22. April 2007

14:00 – 15:55 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 3 Universität | Jena
16:00 – 17:00 Uhr Filmfest: Länderschwerpunkt Australien – Block 2 Universität | Jena
17:30 – 19:25 Uhr Filmfest: Wettbewerbsprogramm – Block 4 Capitol Kino Grietgasse | Jena
19:45 – 21:30 Uhr Preisverleihung Capitol Kino Grietgasse | Jena
anschließend Filmfestlounge Café Central | Jena