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2. September 2010

Rebekka Bakken in der Kulturarena

Norwegisches Jazz-Sahnehäubchen zur Kulturarena

Starke Frauenstimmen gehören zur Kulturarena wie Sahne auf den Eisbecher. Eines dieser vokalen Sahnehäubchen begeisterte Donnerstag Abend 1.800 Zuhörer zur Kulturarena. Die Norwegerin Rebekka Bakken verwandelte den Theatervorplatz in eine akustische Jazz-Folk- Arena und zog vom ersten Moment mit ihrer wandelbaren und ausdrucksstarken Stimme in ihren Bann.

Gäste: 1.800 (ausverkauftes Sitzplatzkonzert)

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:
Rebekka Bakken – Gesang
Per Lindvall – Schlagzeug
Sven Lindvall – Bass
Staffan Astner – Klavier
Jesper Nordenström – Klavier, Keyboard

Rebekka Bakken im Netz: Kulturarena, www.rebekkabakken.com, www.myspace.com/rebekkabakken

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Marit Larsen in der Kulturarena

Marit Larsen bezirzt ausverkaufte Kulturarena

Mit „If a Song could get me you“ stürmte die Norwegerin Marit Larsen im vergangenen Jahr die europäischen Charts. In ihrer Heimat hat die Popsängerin bereits trotz ihrer Jugend eine erste Karriere als Dancefloor-Sternchen hinter sich, und war mit dem Duo M2M Teenie-Idol. Mittlerweile ist die 27Jährige als Sängerin und und Songwriterin mit ihrer 5köpfigen Band unterwegs. In Jena bezauberte Marit Larsen zur Kulturarena mit ihrer frischen Brigitte- Bardot-Stimme, flottem Gitarren- und Klavierspiel und opulenten, an 60er-Jahre-Filmmusik erinnernden Arrangements. Lupenreiner, wunderbarer Sommer-Pop, an dem die 3.000 Besucher der ausverkauften Kulturarena ihre wahre Freude hatten.

Gäste: 3.000 (ausverkauft)

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:
Marit Larsen – Gesang, Gitarre
Tor Egil Kreken – Bass
Marius Graff – Gitarre
Tor Stein Lofthus – Schlagzeug
Hildegunn Reigstad – Perkussion, Glockenspiel, 2. Stimme
Torjus Vierli – Keyboard

Marit Larsen im Netz: Kulturarena, www.maritlarsen.com, www.myspace.com/maritlarsen

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La Brass Banda in der Kulturarena

Wilde Bayern-Bläser begeistern Arena-Besucher

Blasmusik olé! Was Mariachi-Jünger, Balkan-Hysteriker und New-Orleans-Jazzer können, das können die Bayern (und speziell die Chiemgauer!) schon lange – das bewies am Mittwochabend die Kulturarena Jena. Die hiesigen Blechblasinstrumente der Chiemgauer Band La Brass Banda taugen auch nicht nur für das Bierzelt, sondern verwandelten auch den mit 3.000 Gästen ausverkauften Theatervorplatz in eine tobende Tanzmasse. Mit Tuba, Trompete, Posaune, Bass und Schlagwerk produzierten die fünf Musiker von La Brass Banda einen frenetischen Sound mit zuckenden Offbeats und wummernden Bässen.

Gäste: 3.000 (ausverkauft)

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:
Oliver Wrage – Bass
Stefan Dettl – Trompete
Andreas Hofmeir – Tuba
Manuel da Coll – Schlagzeug
Manuel Winbeck – Posaune

La Brass Banda im Netz: Kulturarena, www.labrassbanda.com, www.myspace.com/labrassbanda

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Manu Katché in der Kulturarena

Zaubertrommler verzückt Kulturarena

Manu Katché – am Donnerstagabend zu Gast auf der Kulturarena in Jena – ist in der Musikwelt bekannt wie ein bunter Hund. Auf Hunderten Alben ist sein markantes, von westafrikanischer wie auch westeuropäischer Rhythmustradition beeinflusstes Schlagzeugspiel zu hören. Viele kennen den eindrucksvollen Drum-Sound von Peter Gabriels „So“ oder Stings „… nothing like the sun“. Seit 2005 pflegt er eine fruchtbare Solo- Zusammenarbeit mit Manfred Eichers ECM Records, bei der er sich als exzellenter Jazzer zeigt. Gemeinsam mit seiner insgesamt vierköpfigen Band bewies der Franzose, dass guter Jazz auch ohne Stimme funktioniert, und auch ein Schlagzeuger ein substantieller Bandleader sein kann.

Gäste: 1.800 (ausverkauftes Sitzkonzert)

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:
Manu Katché – Schlagzeug
Tore Brunborg – Saxophon
Alfio Origlio – Klavier
Laurent Vernerey – Bass

Manu Katché im Netz: Kulturarena, www.manu-katche.com, www.myspace.com/manukatche

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Katzenjammer in der Kulturarena

Vermutlich beschreibt jede zweite Rezension der Band Katzenjammer die vier Mädels aus Norwegen mit „Frauenpower“. Das beschreibt genausowenig die Musik, wie der der Bandtitel Katzenjammer vermuten läßt. Was sich besonders Live zu erleben lohnt, läßt sich um so schwieriger in Worte fassen. Für die vier Musikstudentinnen aus Norwegen braucht es viele Schubladen, denn sie spielen nicht nur Balkan-Pop, Jazz, Folk und sondern haben dabei jeder Menge Spaß und eine gehörige Portion Selbstironie. Nahezu jedes Instrument scheint geeignet zum Musizieren, Hauptsache es ist ungewöhnlich. Eine einheitliche Besetzung gibt es nicht, die Musikerinnen wechseln wie bei einer Choreographie bei jedem Lied Positionen und Instrumente und singen gern alle vier gleichzeitig von Gefühlvoll bis kreischend. Das brachte nicht nur die zahlreich anwesenden Fans unter der mit 3000 Gästen ausverkauften Kulturarena ordentlich in Stimmung.

Fast 50 Konzerte habe ich auf der Kulturarena fotografiert und immer wieder festgestellt: am besten nicht das Programmheft lesen und erst recht nicht ausführlich die Musik vorher anhören – die meisten Bands auf der Kulturarena leben und lieben den Live-Auftritt, sie brauchen das Publikum und das Publikum braucht sie. So entstehen Kulturabende, die auch die beste HiFi-Anlage in Kombination mit dem besten Rotwein zu Hause nicht bieten kann. Katzenjammer macht auch hier eine kleine Ausnahme: die Band spielt musikalisch auf solchem Niveau, das sich auch der Kauf der CD (Amazon Link) lohnt.

Besetzung:
Marianne Sveen
Turid Jørgensen
Solveig Heilo
Anne Marit Bergheim

Katzenjammer im Netz: Kulturarena, www.katzenjammer.com, www.myspace.com/katzenjammerne

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MDR Sommernachtsball Sömmerda

Jedes Jahr freuen sich fünf Städte im MDR Sendegebiet, wenn der Sender wieder zum Sommernachtsball ruft. An einem Sonnabend wird der Marktplatz der Stadt in eine große Tanzfläche verwandelt. Auf einer großen Bühne spielte die 9köpfige Pallas Showband Musik der MDR Zielgruppe. Tanzrunden wechselten sich ab mit einem Abendprogramm. Das Diabolo Duo „Golden Time“ zeigte, was mit einem ungewöhnlichen Sportgerät für artistische Höchstleistungen möglich sind. Wer seine eigenen Tanzfähigkeiten einmal relativen wollte, konnte dem Tanzpaar Eugen Khod und Ksenia Yuzhakova-Khod zuschauen und danach besser nicht verzweifeln, sondern üben, üben und noch mehr üben… Jede Gastgeberstadt trägt mit dem „Ballzauber“ etwas individuelles zum Abend bei.
Am 14. August findet in Bad Blankenburg der letzte Sommernachtsball dieses Jahr statt.

Weitere Artikel zu den Sommernachtsbällen im Blog und auf der MDR Homepage.

Desclimer: Ich arbeite als Fotojournalist unter anderem für den den MDR.

Sierra Maestra in der Kulturarena

Salsa-Rhythmen vertreiben Regen zur Kulturarena

Seit über 30 Jahren prägen Sierra Maestra die Entwicklung des modernen son cubano entscheidend mit. Am 29. Juli ließen sie 1.800 Gäste an ihrem Stück kubanischer Musikgeschichte haut- und ohrnah teilhaben.

Sierra Maestra waren 1976 die ersten, die aktiv die Wiederentdeckung der alten kubanischen Musik der 20er und 30er Jahre betrieben, die wiederum in den ländlichen Bergen der Sierra Maestra wurzelt. Und sie sind es auch, die seit Anfang der 80er Jahre bis heute den Son weltweit verbreiten, nicht zuletzt auch durch „Ausgründungen“ ehemaliger Mitglieder, wie Juan de Marcos González’ „Afro Cuban All Stars“ oder Jesus Alemañys „Cubanismo“.

Rechtzeitig zu den ersten Takten der neun Kubaner hatten sich auch die letzten Schauerwölkchen und Regentropfen verzogen. Vom ersten Lied an bildete sich vor der Bühne ein bunter Pulk von anmutig die Hüften schwingenden Salsa-Tänzern, die bis zum Konzertende durchgängig abwechslungsreichste Salsa-Formationen tanzten.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Alejandro Suárez Galarraga – Percussion, Gesang
Yelfris Valdes Espinosa – Trompete, Gesang
Luis Barzaga Sosa – Keyboard, Gesang
Jesús Bello Díaz – Gitarre, Gesang
Emilio Ramos Batista – Tres-Gitarre
Virgilio Valdés Decalo – Maracas, Gesang
Eduardo Rico Menéndez – Percussion
Mansfarroll – Guiro, Gesang
Eduardo Himely Pino – Bass, Gesang

Sierra Maestra im Netz: Kulturarena, www.myspace.com/sierramaestra

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Milow in der Kulturarena

Belgischer Durchstarter begeistert 3.000 Arena-Besucher

Mit „Ayo Technology“ landete er seinen ersten großen Hit. Seitdem gehört Jonathan Vandenbroeck alias Milow zu den mittlerweile bekanntesten europäischen Songwritern. Zur Kulturarena zeigte er am Freitagabend, dass eine Gitarre, eine Melodie und eine starke Stimme reichen, um als Künstler eine große internationale Fangemeinde für sich zu gewinnen.

Zur Kulturarena vereinte der 29jährige Belgier seinen eigenen Stil aus klassischen amerikanischen Song, französischen Chanson und europäischem Pop auf ganz unprätentiöse Weise. Im komplett ausverkauften Arenarund lauschten 3.000 begeisterte Fans sanften melodischen Balladen wie „Out of my hands“ und „You don’t know“; der Songwriter präsentierte mit seinen fünf Musikern aber auch neue Stücke wie „She might be the One“ und coverte Klassiker wie „Knockin’ on heaven’s door“. Insgesamt ein wunderbarer Pop-Kulturarena-Abend.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Jonathan Vandenbroeck (Milow) – Gesang, Gitarre
Nina Babet – Hintergrundstimme, Percussion
Jasper Hautekiet – Bass
Frederik Van den Berghe – Schlagzeug
Tom Vanstiphout – Gitarre
Luc Weytjens – Keyboard

Milow im Netz: Kulturarena, www.milow.com, www.myspace.com/milowbe

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Tina Dico in der Kulturarena

Dänin mit Tiefgang verzaubert Arena-Besucher

Seit mehr als 15 Jahren steht sie auf der Bühne, und jedes einzelne ihrer Lieder hat heute Abend die Besucher der Kulturarena verzaubert: Tina Dico. Die 33jährige Dänin ist Songwriterin und Sängerin aus tiefster Seele. Sie braucht für ihre Leidenschaft nur eine Gitarre, inspirierende Kollegen und ihre wunderbar intensive, leicht angeraute Stimme. Tina Dico verband zur Kulturarena ihre dänischen Wurzeln und ihre langjährigen Londoner Musikerfahrungen zu einem ganz eigenen, persönlichen Musikkosmos aus Folk-Balladen und Pop-Stücken.

1.400 Zuschauer waren vom ersten Augenblick an gefangen von der tiefen, raumgreifenden Stimme der Bandleaderin, und feierten den kühlen, lyrischen Stil von Tina Dico, irgendwo zwischen Bob Dylan, Joni Mitchell und Alanis Morissette. Rockige Interpretationen wie „Count to ten“ gab es dabei ebenso wie die sanften Balladen, beispielsweise „Room with a view“ und „Love all around“.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Tina Dico – Gesang, Gitarre
Helgi Jonsson – Gesang, Gitarre, Posaune, Piano
Dennis Ahlgren – Gitarre
Janus Ringsted – Schlagzeug
Kristian Kold – Bass

Tina Dico im Netz: Kulturarena, www.tinadico.com, www.myspace.com/tinadico

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Shibusa Shirazu Orchestra in der Kulturarena

Das Shibusa Shirazu Orchestra lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Und auch nicht mit Bildern oder Tönen. Man muss es selbst erleben und selbst das ist schwierig: ein ganzes Orchester war auf der Kulturarena zwei Stunden lang beschäftigt, ohne eine einzige Pause die Besucher mit immer neuen Eindrücken zu fordern. Auf dem ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang nicht, doch nach und nach wird man fähig, als Besucher die Dimensionen der Unterhaltung zu verinnerlichen. Barabara Salesch Schauende Couch-Potatos mal ausgenommen – die bekommen wohl nur einen Informationsschock. Doch diese unerhörte Vielseitigkeit macht es aus: jeder Künstler trägt etwas zum Gesamtwerk bei, technisch auf höchstem Niveau und immer zum Finale treibend. Dabei beginnt das Orchester schon mit einer Dynamik, welche viele andere nie an ihrem Ende erreichen und steigert dieses unaufhörlich – als ob sie den Spruch von Henri-Nannen “Mit einem Erdbeben anfangen! Und dann langsam steigern” auf die Kunst und Musik umsetzen wöllten. Das zu Beginn sichtlich erschrockene und überrannte Kulturarena-Publikum taute nach wenigen Minuten auf und konnte nur noch eines: mitmachen. Kein Wunder, das Orchester selbst sagt: “It’s not a show, it’s a party!”. Und so wurde die Party eine der besten, die ich bei knapp 50 Konzerten in der Kulturarena erlebt habe.

Musizierender Mangaclip auf der Kulturarena

„Eigentlich braucht man für diese Show vier Augen, oder besser sechs, denn zwei reichen einfach nicht aus“, sagt Tourmanager Julien Bahuau über das Shibusa Shirazu Orchester, die Kulturarena-Künstler des Samstags. Der junge Franzose begleitet das japanische 30-Personen-Kollektiv auf ihrer Tournee durch Europa, und nach Norwegen, der Schweiz, Frankreich und Spanien hieß der Halt an diesem Wochenende: Jena.
Für die Saalestadt haben sich Künstler und Veranstalter einen besonderen musikalischen (und optischen!) Leckerbissen überlegt: Spontan brachen fast alle Musiker des knapp 30-köpfigen Orchesters am Samstag Vormittag zu einer musikalischen Parade durch die Jenaer Innenstadt auf. Vorbei am Flohmarkt am Teichgraben ging es durch die Löbderstraße und von dort zum Markt. Mit zahlreichen Instrumenten, blau perückten Tanz-Performerinnen und einigen Butoh-Tänzern verwandeln sie die Jenaer Fußgängerzone in eine fernöstliche Klangkunst-Revue, und machen bei vielen Passanten Lust auf mehr am Abend.
Den Abend entwickelte sich gleich zu Beginn zu einem Gesamtkunstwerk. Musiker, Sänger, Maler auf der Bühne, Performerinnen auf Leitern und Podesten und Butoh-Tänzer im Publikum bilden der Rahmen für eine zweistündige Arena-Feier, die, so der Sänger „kein Konzert ist, sondern eine Party für alle.“ 1.300 Menschen feiern diese Party und lassen sich ganz auf die verrückte Multimedia-Revue ein, lernen sogar einige Brocken Japanisch zum Mitsingen, und tanzen ausgelassen zu der Shibusa-Mischung aus Freestyle-Jazz, Ska-Elementen, Triphop-Anklängen und Balkan-Beat-Bausteinen. Halb zehn schließlich lassen die Künstler einen silbernen, mehrere Meter langen Drachen minutenlang über dem Publikum schweben. Frenetischer Applaus belohnt die 24 Künstler, die an diesem Abend wirklich alles gegeben haben.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Shibusa Shirazu Orchestra im Netz: Kulturarena, www.myspace.com/shibusashirazuorchestra

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