Ein neuer (bzw. alter neuer) Trainer und mehr als 10 neue Gesichter beschert uns das aktuelle Mannschaftsfoto des FC Carl Zeiss Jena:
Hoffen wir, das der FCC am Ende dieser Saison nicht wieder mit dem Rücken zur Wand steht:
Fußball
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Ein neuer (bzw. alter neuer) Trainer und mehr als 10 neue Gesichter beschert uns das aktuelle Mannschaftsfoto des FC Carl Zeiss Jena:
Hoffen wir, das der FCC am Ende dieser Saison nicht wieder mit dem Rücken zur Wand steht:
Das Viertelfinale im Thüringenpokal war endlich mal wieder ein spannendes Spiel. Es kämpfte der FC Carl Zeiss Jena gegen den FC Rot Weiß Erfurt im Thüringenderby. Jena gewann mit 2:1 und zieht damit in das Halbfinale des Thüringenpokal ein.
Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie. Lizenzierung der Fotos über Zoonar oder DJV-Bildportal.
Weitere Fotos und einen Bericht auf unblogbar.
Der deutsche Fußball hat ein Spiel verloren, doch Deutschland hat Identität gewonnen. Deutschland hat gelernt, „wir“ zu sagen und das „wir“-Gefühl auch zu zeigen.
Dieser Prozess begann vor vier Jahren, zur letzten Weltmeisterschaft. Während der vier Wochen fieberten immer mehr Menschen von Spiel zu Spiel beim Public Viewing zusammen vor den Leinwänden. Vom Erfolg der Spieler getragen hielten immer mehr Fans eine deutsche Fahne in der Hand und drückten ihren Stolz auf die Mannschaft und auf die eigene Nation aus. Plötzlich schien es möglich, patriotisch zu sein, die deutsche Fahne zu schwenken und nicht gleich als Nazi verschrien zu werden. Durch diese Symbolik hat sich Deutschland ein Stück weit von seiner schrecklichen Geschichte emanzipiert und ausgerechnet der Fußball im eigenen Land hat dabei geholfen.
Pünktlich zum Start dieser Fußball-Weltmeisterschaft verwandelte sich Deutschland wieder in ein Schwarz-Rot-Goldenes Flaggenmeer. Häuser und Frauen wurden in farbige Fahnen gewickelt und die durch die Sonne rotgebrannten Wangen dreifarbig geschminkt. Schwarz-Rot-Sexy ist das neue Motto der Republik. Fast jeder macht mit und hat Spaß dabei.
Die Männerdomäne Fußball wird von den Frauen entdeckt, die vorzugsweise die ersten Reihen beim Public Viewing füllen. Gekleidet in Wäsche, die gerade so groß ist, dass die drei Identitätsfarben darauf gedruckt werden können, machen die jungen Frauen den Männersport auch endlich für Männer interessant. Währenddessen spielen die großen Jungs Fußball-Buzzword-Bullshit-Bingo mit den Worten aus den Spielberichten von Günter Netzer („Die Räume enger machen!“, „Basta!“). Auch das schafft ein „wir“-Gefühl.
Alles nur Show? Natürlich! Und doch bleibt das Gefühl, etwas gemeinsam erreicht zu haben. Die Republik kuschelt zusammen, nicht nur beim Public Viewing. Dabei hilft der geniale Manager Joachim „Jogi“ Löw, denn er ist der Erneuerer des deutschen Fußballs und zeigt der Republik, wie weit man – wie weit „wir“ – mit Strategie und Zuversicht kommen können. Dabei tritt Löw als bedachter und angenehm zielführender Trainer auf, der immer wieder die Gemeinschaftsleistung und die Mannschaft in den Vordergrund rückt. Er regiert die deutsche Elf, so wie Merkel Deutschland regieren sollte. Immer konzentriert und mit dem Erfolg statt der eigenen Person im Fokus.
Frau Merkel hat ihm zugeschaut – ob sie Impulse mit in die deutsche Politik zurücknimmt? Wir können es nur hoffen – für Deutschland, für uns, für das „wir“.
Übrigens: Es ist auch die Zeit der Fotojournalisten. Statt zum Ablichten der Politiker extra das Weitwinkel-Objektiv auszupacken, reicht es auf die Straße zu gehen: Motive überall. Während des Spiels ist der Blick direkt ins Public Viewing Publikum gerichtet. Das Spiel beobachten wir direkt in den Gesichtern:








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Mein Wunsch nach mehr Toren aus dem Artikel WM Rudelgucken wurde erhört: Es gab Argentinisches Schnitzel gesalzen mit vier Toren und als Bonus die wohl beste WM Stimmung der letzten Jahre in unserem kleinen Städtchen Jena. Fans, Freude, Fahnen – überall! So viel gute Stimmung brachte sogar eine Spontandemonstration (selbstverständlich komplett friedlich) durch die Innenstadt hervor.
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Vielleicht gibt heute Abend noch mehr Stimmung, wenn die Paella verschlungen wurde.










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Carlos “Sheriff” Simón hatte im Spiel Deutschland gegen Ghana wohl einen leeren Patronengurt und hat den Türken gewinnen lassen. Das war unerwartet, aber gut. Die Spieler waren sichtlich zurückhaltend, der Schiedsrichter auch. Das schont die Knochen der Spieler und die Nerven der Fans. Mit den zwei berechtigten gelben Karten war Simón weit unter seinen Möglichkeiten geblieben damit den Verschwörungstheorien zumindest bis zum nächsten Spiel etwas Nahrung entzogen. Vermutlich hat auch die FIFA eingesehen, das ein weiteres Schiedsrichterspiel den
Die folgenden Fotos sind wie schon zur WM 2006 in Jena im Bereich des Public Viewing am Faulloch entstanden.








Wir erleben gerade die Gelb-Rote Fußball-WM der Schiedsrichter. Selten wurde so viel über von vielen als Spielgestalter empfundenen FIFA Schiedsrichter gesprochen.
Das Spiel Deutschland gegen Serbien war mit 8 gelben und einer roten Karte nicht nur farbenfroh (hier die spielentscheidende Szene), sondern auch noch furchtbar anzusehen. Das Spiel war definitiv keine Glanzleistung des spanische Schiedsrichters Alberto Undiano, welcher nicht einmal Kartenziehen die nötige Authorität verschaffen konnte. Dabei ist die Entscheidung für die Gelb-Rote Miroslav Klose nicht einmal das eigentliche Problem – ein hartes Einsteigen von hinten, welches ehr den Knochen der Mitspieler denn dem Ball gilt gehört verurteilt. Das gilt auch in einem sehr körperbetonen Spiel wie Fußball. Doch schon nach 20 Minuten Spiel quer durch die Mannschaft Gelbe Karten zu verteilen wird einem ehr harmlosen Spiel ebensowenig gerecht.
Unverständlich ist ebenso, daß die Deutsche Mannschaft scheinbar nicht ausreichend auf den Schiedsrichter eingestellt war. Dabei ist es kein Problem, den Schiedsrichter vorab etwas kennenzulernen. So wird der Unparteiische Alberto Undiano auf der Webseite World Referee mit einer durchschnittlichen Note von 6.4 (die Leser bewerteten mit 5.9) bewertet. Dort ist auch zu sehen, dass er, wie die meisten seiner spanischen Kollegen, regelmäßig viele Karten austeilt. Trauriger Rekord sind 10 Gelbe und eine Rote Karte beim Halbfinale Frankreich U21 gegen Niederlande U21 bei der Euro 2006 U21. In 48 internationalen Spielen gab er gemittelt 4,21 Karten bzw. 11 Meter pro Spiel.
Es lohnt ein Blick auf das letzte Gruppenspiel Deutschland gegen Ghana. In der Liste der Schiedsrichteransetzungen (Direktlink PDF) der nächsten Spiele steht der 44jährige Carlos Simón aus Brasilien als Schiedsrichter fest. Die auf der Webseite vergebene Note von 7.4 (die Leser bewerteten mit 7.9) lässt hoffen, dass das Spiel von den Spielern und nicht vom Schiedsrichter entschieden wird. Auf weniger Karten müssen wir uns aber nicht einstellen, im Gegenteil: In der Statistik aus 100 internationalen Spielen hat er sogar 4.72 Karten oder 11 Meter gegeben. In einem Spiel der in der Copa Libertadores 2010 wurden 4 Rote Karten verteilt. Simon pfeift schon die dritte WM. Eine sechswöchige Sperre wegen Manipulationsverdachts durch den brasilianischen Verband hat die FIFA nicht von der Nominierung zu dieser WM abgehalten.
Weitere Hintergründe zu den Schiedsrichtern der WM gibt es im excellenten Blog von Jens Weinreich: Südafrika, Tag 17: Die WM hat ein Schiedsrichter-Problem
Vielleicht wird es doch noch eine Schwarz-Rot-Goldene WM.
Wer nach Unterschieden zwischen Männer- und Frauenfußball sucht, wird nicht nur beim Geschlecht der Spieler fündig: Im Gegensatz zu ihren Kollegen können die Fußballerinnen ordentlich feiern. Mit echten Emotionen! Das RTL Dokufernsehen hätte seine wahre Freude daran. Umarmungen, Schampus, Freudentränen, Tanzen, Sprachlosigkeit (im Interview) und Sprechchöre (mit Ansage) waren die Zutaten zur Spontanparty der nach dem DFB Halbfinalpokal-Sieg. Mehr lässt sich am besten in den folgenden Bildern beschreiben.
Der Grund zum Feiern ist definitiv vorhanden: es war der wohl größte Erfolg für den Frauenfußball des FF USV Jena. Jetzt geht die Reise zum Endspiel nach Köln. Am 15. Mai um 16 Uhr ist Anpfiff und es sind noch Karten zu haben.
Video “Jubel: USV-Fußballerinnen zogen mit 3:0-Sieg ins DFB-Pokalfinale ein” von JenaTV.de












Die Fußballfrauen des FF USV Jena sind heute mit einem 3:0 Sieg gegen die Frauen des SG Essen-Schönebeck in das DFB Pokal Finale eingezogen und haben damit eine kleine Sensation vollbracht. Damit fahren die Frauen des FF USV Jena am 15. Mai 2010 um 16 Uhr im RheinEnergieStadionach Köln gegen den FCR Duisburg anzutreten. Da bekanntlich der DFB Pokal seine eigenen Gesetze hat (es steht gerade kein hungriges Phrasenschwein in der Nähe, da darf ich das sagen), ist alles möglich. Fest steht nur, das auch an diesem Tag einen einzigen Sieger geben wird.
Weitere Fotos in der Happy Arts Flickr Galerie. Ausführlicher Spielbericht von Bernd J.R. Henke in der NRhZ: Aufgepasst: Jena in Köln im Finale. Pressekonferenz zum Pokalfinale im DFB-TV.









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Vielleicht hat René van Eck mit seinen Spielern zu viel Kickboxen statt Fußball trainiert. Vielleicht ist auch der überforderte Schiedsrichter Malte Dittrich (Bremen) schuld, dass der FC Carl Zeiss Jena am Mittwoch gegen die Kickers Offenbach (Lifeticker bei Jenanews.de) nicht über ein 0:0 hinausgekommen ist. Die These, das beide Mannschaften einfach guten Fußball gespielt haben ist trotz aller Verschwörungstheorien am Ende doch die Wahrscheinlichste. So war es bis zur 89. Minute ein ansehnliches Spiel mit reichlich Chancen beiden Seiten. Den Hütern der Tore ist zur Schuld zu lege, dass wir keine Tore sehen durften. Nur das Handgemenge kurz vor Spielende kam völlig unerwartet und war ebenso unnötig, nachdem vorher fair und bei hervorragender Stimmung im Stadion gespielt wurde. Auch das Wetter spielte mit: das Jenear Paradies zeigte sich mit den von der Abendsonne beleuchteten Kernbergen und einem Regenbogen von seiner natürlich schönen Seite, die kein modernes Stadion je zeigen könnte.
Weitere Fotos in der Happy Arts Flickr Galerie.










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Die Spieler des FC Carl Zeiss Jens lassen sich meist Zeit mit dem Verlieren. Manchmal müssen sich die Fans bis in die Verlängerung gedulden, bis das Gegentor fällt oder der Vorsprung endgültig verspielt ist. Doch im Derby gelten bekanntlich andere Regeln: die Fans durften 88 Minuten beim 0:0 frieren. Rund 13 Eckbälle wärmten die 7200 Zuschauer ein wenig, bis Sebastian Hänge einen Kopfball ins Tor versenkte. Kalt war es jetzt nicht mehr, aber das Zittern der Fans begann jetzt erst richtig, spätestens als Aue nur eine Minute später das Tor nur knapp verfehlte. Schiedsrichter Karl Valentin setze dem Spiel ein pünktliches Ende und Jena ist mit dem 9. Platz in der Tabellenmitte gelandet.
Pressekonferenz als Podcast:
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