Thursday, March 11th, 2010

Die Spieler des FC Carl Zeiss Jens lassen sich meist Zeit mit dem Verlieren. Manchmal müssen sich die Fans bis in die Verlängerung gedulden, bis das Gegentor fällt oder der Vorsprung endgültig verspielt ist. Doch im Derby gelten bekanntlich andere Regeln: die Fans durften 88 Minuten beim 0:0 frieren. Rund 13 Eckbälle wärmten die 7200 Zuschauer ein wenig, bis Sebastian Hänge einen Kopfball ins Tor versenkte. Kalt war es jetzt nicht mehr, aber das Zittern der Fans begann jetzt erst richtig, spätestens als Aue nur eine Minute später das Tor nur knapp verfehlte. Schiedsrichter Karl Valentin setze dem Spiel ein pünktliches Ende und Jena ist mit dem 9. Platz in der Tabellenmitte gelandet.

Pressekonferenz als Podcast:

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Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Chancen sind das Salz in der Fußballsuppe. Zu viele davon, ohne sie zu nutzen, verdirbt das ganze Spiel. Wenn dabei noch der Oberaufseher kräftig pfeifend in das Geschehen auf dem Platz eingreift, entsteht ein typisches FC Carl Zeiss Jena-Spiel mit dem ebenso typischen Spielergebnis 1:0. Im Spiel selbst dominierten vor allem die Showeinlagen. Im Fotofinish ist immer wieder zu sehen, wie die Spieler schon vor der eigentlichen Berührung des Gegners mit schmerzverzerrtem Gesicht den gleich folgenden Niedergang auf die Rasenheizung vorbereiteten. Schiedsrichter Dr. Manuel Kunzmann (Bad Hersfeld) hat sich davon nicht beeindrucken lassen und auch dann gepfiffen, wenn Berührung und Showeinlage fehlten. Die darauf folgende Geste in Richtung des ein oder anderen Tors hat meist für Pfiffe der 5513 FCC oder ca. 15 Sandhausen Fans und nicht selten beiden gleichzeitig gesorgt. Dafür durften sich die (wirklich) verletzen Spieler unter der Leitung von Schiedsrichter Kunzmann oft minutenlang an der Rasenheizung wärmen, denn in diesen Situationen wurde das Spiel nicht unterbrochen. Die verwunderten Fans beobachteten, wie der medizinische Eingreiftrupp deshalb eine halbe Stadionrunde laufen durfte. Apropos Rasenheizung: der Versuch, mir meine kalten Füße an Selbiger zu wärmen ist kläglich gescheitert, wie ein auf Twitter gesendetes BlackBerry-Foto unscharf dokumentiert.

Pressekonferenz als Podcast:

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Weitere Links: Happy Arts Galerie, Artikel auf Jenanews.de “Flächenbrand im Paradies?”

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Wenn die Südkurve das Ergebnis des Thüringenderby des FC Carl Zeiss Jena gegen den Rot Weiss Erfurt vorher geahnt hätte, wäre die Choreographie vermutlich anders ausgefallen. Der FCC Jena hat die Saison gut begonnen und es sogar an die Tabellenspitze geschafft. Doch jetzt holt die Realität die Jenaer wieder hart ein. Ein 6:0 gegen Bayerns zweite schafft Höhenflüge, aber keine gute Saison. Es ist noch lange nichts verloren, aber auch lange nichts gewonnen. Solange die Probleme nicht mit dem Aufbau eines Trainerkarussells (oder sollten wir sagen: Trainerschleudersitzes) gelöst werden, wird Jena die Saison besser überstehen, als die letze.

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Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie, Interview mit René van Eck

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Der FC Carl Zeiss Jena sorgt seit Wochen für Spannung – außerhalb der 90 Minuten Spielzeit. Neue Trainer kommen und gehen, nur der Trend Richtung erneutem Abstieg ist stabil. Daran hat auch Marc Fascher, siehe erstes Bild, nichts geändert.

Dass ich erst jetzt über das Spiel am 28. März 2009 gegen Wuppertaler SV Borussia (0:0) berichte, ist kein Problem, da es außer viel spielerischer Langeweile nicht viel zu berichten gibt. Das Spiel hatte jedoch auch sein gutes: Ich konnte mein neues Canon Objektiv EF 200mm 1:2 L IS USM testen. Mit der Brennweite von 200mm und einem Verlängerungsfaktor der 1D Mark III von 1.3x ist es zu kurz um das große Fußballfeld abzudecken. Deshalb sind alle Fotos mit dem 1.4fach-Konverter entstanden, so dass ich mit 280mm bei Blende 2.8 eine ausreichend lange Brennweite nutzen konnte. Für die Szenen am gegnerischen Tors ist der 2fach-Konverter optimal, der zu einem 400mm/4 Objektiv führt. Von beiden Konvertern gibt es aktualisierte Versionen, die insbesondere mit den neuen Festbrennweiten wie dem 200/2L eine verbesserte Bildqualität bringen.

Bis jetzt konnte ich für die Fußballfotos nur das Canon 70-200/2.8L IS einsetzen. Die Brennweite ist in den meisten Fällen viel zu kurz, so dass ich starke Ausschnittvergrößerungen machen musste. Da ich meist sehr nach an der Eckfahne sitze, war jedoch der Zoom von Vorteil, wenn die Spieler nur wenige Meter entfernt waren. Dieser Bereich ist mit dem aufgeschraubten 280mm nicht mehr abdeckbar. Viele Kollegen nutzen einen zweiten Body mit einer kurzen Brennweite (meist ein 28-70) um schnell in den Ecksituationen reagieren zu können. Positiv ist die hervorragende Autofokusgeschwindigkeit des 200/2L, die selbst mit Konverter noch höher als die des 300/2.8L ist. Auf den Fotos ist auch die hervorragende Hintergrundunschärfe sichtbar, die gerade beim Fußball wichtig ist, denn die Spieler müssen sich vom meist bunten Hintergrund ausreichend abheben. Bei aller Technik zählt am Ende nur das Ergebnis (weitere Fotos in der Happy Arts Galerie):

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Die ‘neuen’ Spieler des FC Carl Zeiss Jena waren nun schon bei einigen Spielen dabei, aber das aktuelle Mannschaftsbild (das Saisonbild hier) und das Gruppenfoto möchte ich nicht vorenthalten:

Mannschaftsfoto FCC Jena

Mannschaftsfoto FCC Jena

Lars Fuchs, Gabriel Wüthrich, Silvio Schröter

Lars Fuchs, Gabriel Wüthrich, Silvio Schröter

Mit drei neuen Fußballerinnen startet das Erstligateam der Frauenfußballerinnen in die neue Saison. Der FF USV Jena hofft, mit dieser Verstärkung den unteren Tabellenbereich verlassen zu können.

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie. Einen ausführlichen Bericht und ein Interview über die Pressekonferenz gibt es bei Jenanews.de

Genoveva Anonma, Adjoa Bayor und Carol Carioca (von links)

Genoveva Anonma, Adjoa Bayor und Carol Carioca (von links)

Genoveva Anonma

Genoveva Anonma

Carol Carioca

Carol Carioca

Adjoa Bayor

Adjoa Bayor

Die Spezialität vom FC Carl Zeiss Jena bleibt es, fast sichere Spiele doch noch verloren zu geben. So auch im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin. Die Chancen in diesem Spiel hätten beinahe bis Winter gereicht, aber sie wurden wieder nicht genutzt. Ein paar Fotos vom ersten Spiel mit dem neuen Trainer René van Eck gibt es trotzdem. Weitere Fotos gibt es in der Happy Arts Galerie.

Der Pokalschreck Jena hat wieder zugeschlagen uns den FSV Frankfurt aus dem DFB Pokal geworfen. Wie schon die letzten Pokalspiele hat es wieder ordentlich geregnet. Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

Live von der Pressekonferenz aus Jena.

Siehe auch Bericht auf Jenanews.de: “René van Eck: Ich freue mich auf die Aufgabe in Jena”

Mannschaftsfoto FC Carl Zeiss Jena

Mannschaftsfoto FC Carl Zeiss Jena

Für den FC Carl Zeiss Jena geht es mit diesem Kader in die Saison 2008/2009. Die Saison gab es 12 Zugänge und 19 Abgänge.

Position Name Nummer Nat.
Tor Daniel Kraus 12 D
  Carsten Nulle 1 D
       
Abwehr Marco Riemer 14 D
  Amadeus Wallschläger 15 D
  Tim Petersen 2 D
  André Schmidt 3 D
  Tim Wuttke 18 D
  Hervé Bochud 5 Ch/F
  Ralf Schmidt 8 D
  Robert Müller 4 D
       
Mittelfeld Torsten Ziegner 7 D
  Patrick Amrhein 26 D
  Felix Holzner 22 D
  Richard Kolitsch 21 D
  Carsten Sträßer 6 D
  Naoya Kikuchi 27 JAP
  Niels Hansen 20 D
       
       
Angriff Nils Petersen  17 D
  Salvatore Amirante 9 I
  André Schembri 10 Malta
  Sebastian Hähnge 11 D
       
Perspektivspieler Martin Uhlmann 24 D
("erweiterter Kader") Dominik Eggemann 23 D
  Danny Reuther 13 D
  Martin Dwars 25 D
       
Trainer Henning Bürger   D
  Thomas Matheja   D
  Mark Zimmermann   D
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