Zum sechsten Mal spielen im F-Haus Jenaer Bands für einen guten Zweck. Wo die 6 € Mindestspende diesmal gelandet sind, war leider nicht zu erfahren. Neben den bekannten Bands ROSA, Biba & die Butzemänner und Swagger spielte „prime inc.“ aus Jena. Die Band spielte eigenen, handwerklich gut gemachten Indie-Rock mit sichtlichem Spaß am musizieren. Damit brachte die Band ein paar neue Impulse in das jährliche Benefizkonzert-Format. Damit das Format auf Dauer überstehen kann, braucht es dringend Impulse, denn dieses Jahr waren im halb gefüllten F-Haus hauptsächlich die Fans der auftretenden Bands.
Alle Fotos in der Happy Arts Galerie. Links zu weiteren Artikeln:
- 5. Jenaer Benefizkonzert im F-Haus
- Bericht und Interview mit den Sängern der Bands auf Jenanews.de
- 3. Benefizkonzert im F-Haus
- 4742,10 € beim Benefizkonzert im F-Haus eingespielt
- Bilder vom Benefizkonzert im F-Haus Jena
- Ankündigung des zweiten Benefizkonzerts in Jena
- Direkt in die Bildergalerie: 5. Konzert 2009, 3. Konzert 2007, 2. Konzert 2006, 1. Konzert 2005










Die Spieler des FC Carl Zeiss Jens lassen sich meist Zeit mit dem Verlieren. Manchmal müssen sich die Fans bis in die Verlängerung gedulden, bis das Gegentor fällt oder der Vorsprung endgültig verspielt ist. Doch im Derby gelten bekanntlich andere Regeln: die Fans durften 88 Minuten beim 0:0 frieren. Rund 13 Eckbälle wärmten die 7200 Zuschauer ein wenig, bis Sebastian Hänge einen Kopfball ins Tor versenkte. Kalt war es jetzt nicht mehr, aber das Zittern der Fans begann jetzt erst richtig, spätestens als Aue nur eine Minute später das Tor nur knapp verfehlte. Schiedsrichter Karl Valentin setze dem Spiel ein pünktliches Ende und Jena ist mit dem 9. Platz in der Tabellenmitte gelandet.
Pressekonferenz als Podcast:
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Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.






Chancen sind das Salz in der Fußballsuppe. Zu viele davon, ohne sie zu nutzen, verdirbt das ganze Spiel. Wenn dabei noch der Oberaufseher kräftig pfeifend in das Geschehen auf dem Platz eingreift, entsteht ein typisches FC Carl Zeiss Jena-Spiel mit dem ebenso typischen Spielergebnis 1:0. Im Spiel selbst dominierten vor allem die Showeinlagen. Im Fotofinish ist immer wieder zu sehen, wie die Spieler schon vor der eigentlichen Berührung des Gegners mit schmerzverzerrtem Gesicht den gleich folgenden Niedergang auf die Rasenheizung vorbereiteten. Schiedsrichter Dr. Manuel Kunzmann (Bad Hersfeld) hat sich davon nicht beeindrucken lassen und auch dann gepfiffen, wenn Berührung und Showeinlage fehlten. Die darauf folgende Geste in Richtung des ein oder anderen Tors hat meist für Pfiffe der 5513 FCC oder ca. 15 Sandhausen Fans und nicht selten beiden gleichzeitig gesorgt.
Dafür durften sich die (wirklich) verletzen Spieler unter der Leitung von Schiedsrichter Kunzmann oft minutenlang an der Rasenheizung wärmen, denn in diesen Situationen wurde das Spiel nicht unterbrochen. Die verwunderten Fans beobachteten, wie der medizinische Eingreiftrupp deshalb eine halbe Stadionrunde laufen durfte. Apropos Rasenheizung: der Versuch, mir meine kalten Füße an Selbiger zu wärmen ist kläglich gescheitert, wie ein auf Twitter gesendetes BlackBerry-Foto unscharf dokumentiert.
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Weitere Links: Happy Arts Galerie, Artikel auf Jenanews.de “Flächenbrand im Paradies?”




Aller guten und verspäteten Wahlkampfblogeinträge sind bekanntlich drei. Die Piratenpartei war in Jena auch viel zu sehen und hatte quasi Heimspiel: Die über 25.000 Studenten zählen zur optimalen Zielgruppe. Aber auch die anderen Teile der Bevölkerung zeigten sich interessiert an den Wahlkampfständen. Das Gläserne Mobil zog auch die Aufmerksamkeit auf sich, zeige es doch auf ungewöhnliche Art das, woran wir uns längst gewöhnt haben: allgegenwertige Überwachung. Der Kampf gegen diese ist eines der Hauptthemen der Partei.
Gregor Gysi ist kein gewöhnlicher Politiker, denn er kann nacheinander mehrere intelligent wirkende Sätze formulieren, welche das Volk zu verstehen glaubt. Dabei greift er gelegentlich auf Fakten („Reichtum für alle“ gehört nicht dazu) zurück, was ihm ein endgültig klares Alleinstellungsmerkmal unter den Politikern verschafft.
Am 19. August durfte er auf dem Jenaer Holzmarkt für sich und seine Partei werben. Auffällig war die völlig andere inhaltliche und sprachliche Orientierung der Rede, wenn man sie mit den anderen Jenaer Wahlkampfgästen vergleicht. Während an den Wahlwerbeständen der LINKEN scheinbar ausschließlich Hausfrauen mittleren Alters standen, war der Platz mit der durchschnittlichen Jenaer Bevölkerung befüllt, was vermutlich mehr an Gysi als seiner Partei lag. Die hälfte der Zuhörer wird wohl ihr Kreuz bei den Linken gemacht haben. Die andere Hälfte hat beschlossen, dass Gysi schon wieder in der falschen Partei ist und damit ohne die Wählerstimme auskommen muss.
Weitere Portraits in der Happy Arts Galerie auf Flickr.
Nur wenige Wochen nach der Wahl wirken die Fotos der Wahlkampfveranstaltung von Frank-Walter Steinmeier in Jena wie Fotos aus der Vorwendezeit. Die SPD ist in die Opposition gerutscht und mit ihr Frank-Walter Steinmeier und die Vollbeschäftigung, daran hat auch sein zweiter Besuch innerhalb weniger Wochen in Jena nichts ändern können. Mehr Fotos sind in der Happy Arts Galerie zu sehen und in den Bildportalen zu kaufen.
Wenn die Südkurve das Ergebnis des Thüringenderby des FC Carl Zeiss Jena gegen den Rot Weiss Erfurt vorher geahnt hätte, wäre die Choreographie vermutlich anders ausgefallen. Der FCC Jena hat die Saison gut begonnen und es sogar an die Tabellenspitze geschafft. Doch jetzt holt die Realität die Jenaer wieder hart ein. Ein 6:0 gegen Bayerns zweite schafft Höhenflüge, aber keine gute Saison. Es ist noch lange nichts verloren, aber auch lange nichts gewonnen. Solange die Probleme nicht mit dem Aufbau eines Trainerkarussells (oder sollten wir sagen: Trainerschleudersitzes) gelöst werden, wird Jena die Saison besser überstehen, als die letze.
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Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie, Interview mit René van Eck
Jesco von Puttkamer, Chefplaner der NASA hielt einen Vortrag im Planetarium Jena (Einladung auf Jenanews). Hier ein paar Impressionen:
„Mit 66 Jahren da fängt das Leben an“, sang einst Schlagerstar Udo Jürgens. Beobachtet man den 80jährigen Paul Kuhn da auf der Bühne der Kulturarena, möchte man fast hinzufügen: und es hört noch lange nicht auf. Seine Musik und das Spiel am Klavier sind scheinbar Lebenselixiere des Musikers, der seit nahezu sechs Jahrzehnten die Jazzkultur und Unterhaltungsmusik in Deutschland prägt. Rund 1100 Besucher trotzen denn auch dem nasskalten Wetter und feiern ihr „Paulchen“ und dessen musikalische Unterstützung mit dem passenden Namen The Best.
Links: Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie, Konzertbericht auf Jenanews.de, Kulturarena-Programm
Besetzung:
Paul Kuhn – Gesang / Piano
Martin Gjakonovski – Bass
Willy Ketzer – Schlagzeug
Ack van Rooyen – Trompete
Claus Reichstaller – Trompete
Peter Weniger – Saxophon
Gustl Mayer – Saxophon
Jiggs Whigham – Posaune
Tom Wohlert – Gitarre
“In der Pressemeldung von Nils Wülker heißt es: „Nils Wülker, dem “jungen deutschen Jazzstar”, als den ihn Spiegel, Die Welt und etliche mehr erkennen, der mit seinen “raffiniert arrangierten Eigenkompositionen” (3sat Kulturzeit) “die Schwerkraft ein Stück weit aufhebt” (arte) und einen “einzigartigen melancholischen Atmosphärenzauber” (STEREO) entfacht, gelingt dieses Kunststück immer wieder.“ Was soll man dazu noch sagen, außer dass dieses Kunststück rund 1000 Besucher auf die Kulturarena lockte.”
Links: Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie, Kulturarena-Programm, Offizielle Homepage, Nils Wülker auf MySpace, Galerie auf tillate.com
Besetzung:
Nils Wülker – Trompete, Flugelhorn
Jan von Klewitz – Saxophon
Lars Duppler – Piano, Fender Rhodes
Dietmar Fuhr – Double Bass
Jens Dohle – Schlagzeug













































