Konzert

4. February 2012

Jena wehrt sich: 50.000 Menschen bei der Rock ‘n’ Roll Arena

Jena wehrt sich. Die Jenaer Bürger wehren sich gegen eine Beitrag der Sendung “aspekte” im ZDF, der versucht, Ostdeutschland und insbesondere Jena zur rechtsextremistischen Angstzone zu erklären. Der öffentlich finanzierte Beitrag Angriff auf das Niveau der BILD-Zeitung schüttet einen Haufen Stereotype über Jena aus und unternimmt nicht einmal den Versuch einer Journalistischen Aufbereitung des Themas. Innerhalb kürzester Zeit hat der Beitrag ein enormes Echo ausgelöst und die Diskussion über Rechtsextremismus erneut in unser Leben gebracht.

Jena wehrt sich auf hunderte Weise und mit einem Paukenschlag: 50.000 Zuschauer feierten am Freitag den 2. Dezember 2011 gemeinsam mit Udo Lindenberg und Gästen die Rock ‘n’ Roll Arena und setzten damit mehr als ein Ausrufezeichen gegen Rechtsextremismus. Weitere Künstler des Abends waren Peter Maffay, Julia Neigel, Toni Krahl, Silly und Clueso.

 

 

 

Bitte ergänzt weitere Links in den Kommentaren.

Berichte über das Konzert:

Berichte über den aspekte Beitrag
Berichte über die Podiumsdiskussion im Theaterhaus Jena



Beady Belle in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Nu-Country-Jazz aus dem Norden war heute Abend auf dem Theatervorplatz angesagt: Beady Belle lieferten rund 800 Besuchern Jazz samt Country-Music-Flair und elegantem Soul; sogar atmosphärische Dub-Reggae-Passagen waren zwischen Tex-Mex-Einlagen und Pop-Elementen zu entdecken.
Beady Belle wurden Ende der 90er Jahre mit ihrem frischen Sound zum heißen Geheimtipp der norwegischen Undergound-Szene. Mittlerweile zählen sie zu den festen Größen der internationalen Musikszene, denn ihre Songs schaffen auf spielerische Art und Weise eine Verbindung zwischen der heißen Clubmusik der 90er Jahre und intelligenten Popstücken mit jazzigem Flair.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang Beate S. Lech
Gitarre Tommy Kristiansen
Bass Marius Reksjø
Schlagzeug Erik Holm
Keyboard Jørn Øien

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Wir sind Helden in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Alle haben sich auf diesen Abend gefreut – und die Vorfreude war groß. Heldenhaft haben die Helden bewiesen, dass sich das Warten gelohnt hat: vor ausverkauftem Arenarund, das durch die Hamburger Supportband Herrenmagazin eingestimmt wurde, zeigten Wir sind Helden, dass sie ihrem Namen einfach immer alle Ehre machen.
3.000 Heldenfans durften sich über knapp 2 Stunden an vielen altbekannten und wunderbaren Songs aber auch Stücken aus der neuen Platte „Bring mich nach Hause“ erfreuen. Nach hause gehen wollte dann jedoch keiner, denn wer möchte schon, dass ein perfekter Abend endet?

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang & Gitarre Judith Holofernes
Gitarre & Bass Mark Tavassol
Gitarre & Keyboard Jean-Michel Tourette
Schlagzeug Pola Roy

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Katzenjammer in der Kulturarena 2011

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Die vier Osloer Damen Turid Jørgensen, Solveig Heilo, Marianne Sveen und Anne Marit Bergheim von der Band Katzenjammer bezauberten Jena zum zweiten Mal. Dass es für diesen Abend keine Karten mehr zu ergattern gab, war klar; denn die vier Norwegerinnen haben im letzten wie auch in diesem Jahr einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Die Damen selbst zeigten sich entzückt, ein weiteres Mal vor dem Jenaer Publikum zu stehen und lieferten mit ihren geschätzten 32 Instrumenten eine Kabarett-Jahrmarkts-Polka-Spaß-Show, wie man sie sich nur erträumen konnte.
Katzenjammer – führende Damenband, führende Folk-Polkacombo, führende Multiintrumentalsportlerinnen, kurz: führende Norwegerinnen!

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

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Balkan Brass Battle in der Kulturarena

Ein echtes Multi-Kulti-Battle lieferten sich am heutigen Abend zwei Brass Bands aus Rumänien und Serbien. Unter dem Musikprojekt “Balkan Brass Battle“ eröffneten Fanfare Ciocarlia und das Boban & Marko Markovic Orkestar den Konzertsommer.
Trotz starker Regengüsse zeigten sich rund 2.500 Zuschauer von dem über 2 Stunden andauernden Bläser-Wettstreit der beiden Bands begeistert.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

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Suzanne Vega in der Kulturarena

Wir Fotojournalisten haben uns schon an die Einschränkungen bei den Fotorechten gewöhnt. Diesmal waren drei Lieder “von der Seite” erlaubt. Von der Seite bedeutete, dass der Fotograben nicht genutzt werden durfte. Eine kleine Horde Fotografen und das JenaTV-Team versuchten deshalb, sich am Rand der Bestuhlung sich so zu platzieren, dass die Füße der Kollegen nicht geplättet wurden und trotzdem einen Blick auf die Bühne zu erhaschen war. Doch es sollte nicht dabei bleiben. Kurz vor Konzertbeginn durften wir alle noch einen weiteren Meter nach hinten treten – welchen Sinn diese Maßnahme hatte, ist bis heute nicht bekannt. Und plötzlich durften nur die jeweils ersten zwei Minuten der ersten drei Lieder gefilmt und fotografiert werden. Das wird streng kontrolliert, wurde uns erklärt. Da ich meine Stoppuhr leider vergessen hatte, war diese Einschränkung dann in der Praxis dann doch keine.

So positioniert mussten wir leider feststellen, dass der einzige Blick von einem kleinen Podest mit zwei Wasserflaschen mit knallroten Etiketten verstellt war. Es gab keine Möglichkeit von dieser Seite, Suzanne Vega ohne dieses Accessoire abzubilden. Wenn eine Sängerin eine Gitarre in der Hand hält, ist die rechte Seite aus fotografischer Sicht unbrauchbar. Doch aus fotografischer Sicht war das Konzert absolut konsequent: Suzanne Vega hat ihr Gesicht vermutlich in sehr preiswerte Schminke gehüllt, denn das frontale Scheinwerferlicht sorgte leider für eine deutliche Speckschwarten-Anmutung. Das wäre mit einer passenden Theater-Schminke sicherlich nicht passiert.

Zumindest das Konzert tröstet über vieles hinweg. Suzanne Vega hat eine fantastische Stimme und wunderbare Lieder. Schade ist, dass sie sich nach rund einer Stunde Spielzeit schon zur Zugabe bitten ließ und das sie als Band nur einen Gitarristen mitgebracht hat. Gerry Leonard durch live eingespielte Loops die Sparsamkeit akustisch weniger dramatisch wirken lassen.

Singer-Songwriterin zu Gast bei der KulturArena

Suzanne Vega hat bei ihrem Konzert am 15. Juli bewiesen, dass sie es immer wieder schafft, sich selbst zurückzunehmen, ihre Songs in den Mittelpunkt zu stellen und jeden dieser Songs seine Geschichte entfalten lassen zu können.
Im komplett ausverkauften Arenarund lauschten 3.000 Besucher den harmonischen und sanften Klängen des Duos. Zusammen mit ihrem Gitarristen Gerry Leonard bewies sie, dass eine Gitarre und eine glasklare Stimme reichen, um Melodien zu schaffen, die gleichzeitig einzigartig und unvergänglich zu sein scheinen.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang: Suzanne Vega
Gitarre: Gerry Leonard

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Toto & Harry bei Traumzeit

Fotos von Toto & Harry bei dem Traumzeit Konzert in der Messehalle Erfurt.

Die beiden TV Seriendarsteller Toto & Harry bei der Scheckübergabe an die Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland durch den Moderator Matthias Karpe.

Was dabei herauskommt, wenn ein Fotograf während des Shootings einfach “Küsst euch bitte” ruft, sieht man auf dem dritten Foto.

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Chris Norman bei der Traumzeit

Fotos von Chris Norman bei dem Traumzeit Konzert in der Messehalle Erfurt.

Für mich persönlich war Chris Norman mit Abstand der beste Künstler des Traumzeit-Konzerts. Die Musik klingt nach handgemachter, ehrlicher Rock-Musik. Er spielt nicht das 100te Cover, sondern liefert selbst die Originale für viel gespielte Cover. Die Stimme ist markant, der Sound deutlich weniger seicht als bei den anderen Traumzeit-Gästen.

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Fotos Andrea Berg, Tausend und eine Nacht Tour

Andrea Berg lässt sich nur von einem Hubschrauberabsturz übertrumpfen. Zumindest, was das Interesse, gemessen an den Zugriffszahlen auf die Artikel hier im Blog betrifft. Fast dreißig Prozent aller Zugriffe auf die über 500 Artikel entfallen auf den Artikel mit Fotos eines alten Andrea Berg Konzerts. Da es sich mit den Abdruckzahlen der Fotos ganz ähnlich verhält, war der Besuch des Andrea Berg Konzerts der Tausend und eine Nacht – Tour als Fotojournalist naheliegend.

Über 5000 Fans aller Altersgruppen verschonten ihren Supersize-Flat-TV vor dem RTL Sonntagabendprogramm und pilgerten zur Botschafterin des Fußvolks nach Erfurt in die Messehalle. Absolute Textsicherheit war vermutlich die Zugangsvoraussetzung zu der ausverkauften Veranstaltung (zum Glück war die Presse von dieser Hürde ausgenommen). Gefühlte 100 Lieder drehten sich ausschließlich um die brennenden Themen der Zielgruppe: Liebe, Sex und überleben im immateriellen Raum. Hätte Zensursula sich die Liedtexte einmal genauer angehört, hätte der Veranstalter Stopp-Schilder am Eingang verteilen müssen. Um das Thema optisch zu untermalen, präsentierte Andrea Berg sich von Pyrotechnik getragen in gewohnt oben und unten viel zu kurzem Kleid. Sie kommentierte es mit einem beherzten Griff an die Oberweite nahm die Hoffnungen der Anwesenden auf ein neues Nipplegate. Alle Anwesenden sollen in die Punkt auf die gewohnte Ordnung zu achten. Die Schmetterlinge auf dem Kleid waren die dünne Brücke zum offiziellen Thema des Abends: Tausend und eine Nacht. Der Bezug auf Märchen beschränkte sich auf die in der Moderation eingeworfenen Märchenfiguren und das Bühnenbild. Die Moderation bezog sich auf die Lebensthemen der Anwesenden: Andrea Berg legte ein paar Worte Trost in den Mund einer bekannten Märchenfigur erzeugte das Gewünschte „wir gehören zusammen“ Gefühl. Die gedanklichen Assoziationen zu Hobbypsychologen-Sitzungen auf privaten Fernsehsendern konnte ich kaum abschütteln.
Nach vielen großen Gefühlen und einer Pause und präsentierte sich Andrea Berg doch noch wie befürchtet/erwartet mit Lack, Leder und Motorrad. Die Stehfraktion jubelte, die Sitzfraktion klatschte und die leuchteten Augen der Zuschauer erhellten die Bühne.

Aus der Sicht eines Fotojournalisten sieht eine solche Veranstaltung anders aus: Eine Akkreditierung war wie gewohnt nur mit konkretem Auftrag eines bekannten Auftraggebers möglich. Bei der Ausgabe der Pressekarte erwartete mich die ungewohnte Ansage, dass das gesamte Konzert fotografiert werden darf. Der danach folgende Weg direkt durch die Fans der ersten Reihe in den Fotograben war eine echte Nahkampferfahrung. Kaum angekommen wurde die erlaubte Zeit zum Fotografieren dann doch auf Lied 2 und 3 ohne Blitz begrenzt. Der Rest des Konzertes durfte ich aus ca. 80m Entfernung vom obersten Ende der Tribüne fotografieren. Mit 400/4 (200/2L IS + 2fach Konverter) waren so noch ein paar Halbtotalen möglich.

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City bei Traumzeit

Wer an die Band City denkt, der hat unweigerlich die Geige des Lieds „Am Fenster“ im Ohr. Seit über 30 Jahren ist es größte Hit von City. Dieses eine Lied ist Grund genug, die Band noch weitere 30 Jahre über die Konzertbühnen der Republik zu treiben. Doch es scheint mir auch der einzige Grund. Für mich war der Auftritt der Band nur eines: ernüchternd. Ein paar Musiker spielen brav und professionell ihr Repertoire herunter. Außer der Hymne „Am Fenster“ waren die Lieder ehr deutschsprachige Standard-Songs, die man lieben muss, um die gut zu finden. Hier die Fotos von City bei dem Traumzeit Konzert in der Messehalle Erfurt.

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