Kulturarena

18. May 2013

Jarle Bernhoft in der Kulturarena

Bernhoft, Jarle Bernhoft – bereits der Name klingt wie Musik in den Ohren. Und das, was er heute Abend bot, war eine Klangkunst, die man nicht oft erlebt: Bernhoft musizierte im Zusammenspiel mit sich selbst, denn dank ausgefuchster Samplingtechnik produzierte er allein auf der Bühne einen Sound, der so warm und dicht klang wie von einer vielköpfigen gut gelaunten Band.
Singen, stampfen, klopfen, spielen – diese Ein-Mann-Kapelle, dieser Multiinstrumentalist begeisterte nicht nur mit seiner knackig-warmen Soul-Stimme, sondern sympathisierte ab dem ersten Augenblick an mit dem Publikum durch sein offenes und humorvolles Auftreten. Mit überzeugenden Ankündigungen und Geschichten (auf deutsch!), hat der Norweger sofort die Herzen aller Arenabesucher gewonnen.
Bernhoft hat – trotz seiner relativen Jugend mit Mitte 30 – schon eine reiche musikalische Vergangenheit hinter sich und kann es sich leisten, auf eine ganz private Suche nach der Musik zu gehen. In den 90ern spielte er in den norwegischen Rockbands Green Granadas und Explicit Lyrics, später in der bekannteren Band Span. Bernhoft agierte hier als Leadsänger und Gitarrist und fuhr mit den Kollegen einige Erfolge ein, bis sich die Band 2005 in die berühmte kreative Pause verabschiedete. Bernhoft entdeckte sein Faible für Soundtüfteleien wie auch für die erdige, handgemachte Funk- und Soulmusik. Er perfektionierte seine Samplingtechnik, schrieb eigene Songs und feierte schließlich 2008 seine Auferstehung, allein (fast allein, mit Sampler) auf der Bühne als Bernhoft.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.
Jarle Bernhoft

Jarle Bernhoft

Danças Ocultas in der Kulturarena

Danças Ocultas sind vier portugiesische Concertina-Spieler, die vor fast zwanzig Jahren mit ihren Instrumenten ausgezogen sind, neue musikalische Ländereien zu entdecken. Ihre Reise führte sie am heutigen Abend in die KulturArena nach Jena, in der sie mit einem beim ersten Hinhören unspektakulären Konzept überzeugten: ruhig, lyrisch, mehr oder minder traditionell, mit nur vier diatonischen Akkordeons.
In den Kompositionen der vier Portugiesen schwang viel Melancholie mit, aber auch eine Art gemütliche Lebensfreude, zudem steckte ihre Musik voller Humor. Dies zeigte sich auch in ihrer Mischung aus minimalistischen, leisen Improvisationen und flotten, vorwärts drängenden Tänzen.
Danke für diesen innovativen und spannenden Abend, danke an ein portugiesisches Akkordeon-Quartett, das seine eigenwillige Nische, seinen Weg in die Welt-Musik-Szene und auf die Arenabühne gefunden hat.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Artur Fernandes – Diatonisches Akkordeon
Francisco Miguel – Diatonisches Akkordeon
Filipe Cal – Diatonisches Akkordeon
Filipe Ricardo – Diatonisches Akkordeon

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

Danças Ocultas Danças Ocultas

Anna Depenbusch in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Nachdenklich, melancholisch, lebendig, farbenfroh und mit feiner Ironie nahm Anna Depenbusch ihre Hörer am heutigen Konzertabend mit lauten und leisen Tönen gefangen. 1.700 Zuhörer waren entzückt von der zuckersüßen Dame in türkis.
Musik zum Zuhören und zum Entdecken. Eigenwillig, emotional und collagenhaft. Annas eindringliche und klare Stimme führte die Besucher auf eine Reise durch ihre emotionale und kunterbunte Welt.
Ein unvergesslicher Abend!

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang & Klavier Anna Depenbusch
Gitarre Ulle Rode
Bass Oliver Karstens
Schlagzeug Martin Engelbach
Geige Anne de Wolff

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Wir sind Helden in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Alle haben sich auf diesen Abend gefreut – und die Vorfreude war groß. Heldenhaft haben die Helden bewiesen, dass sich das Warten gelohnt hat: vor ausverkauftem Arenarund, das durch die Hamburger Supportband Herrenmagazin eingestimmt wurde, zeigten Wir sind Helden, dass sie ihrem Namen einfach immer alle Ehre machen.
3.000 Heldenfans durften sich über knapp 2 Stunden an vielen altbekannten und wunderbaren Songs aber auch Stücken aus der neuen Platte „Bring mich nach Hause“ erfreuen. Nach hause gehen wollte dann jedoch keiner, denn wer möchte schon, dass ein perfekter Abend endet?
Herrenmagazin überzeugte mit authentischem deutschen Rock.
Wir sind Helden lieferten das Wahre, Schöne und Gute.
Einfach ein perfekter Abend.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang & Gitarre Judith Holofernes
Gitarre & Bass Mark Tavassol
Gitarre & Keyboard Jean-Michel Tourette
Schlagzeug Pola Roy

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Beady Belle in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Nu-Country-Jazz aus dem Norden war heute Abend auf dem Theatervorplatz angesagt: Beady Belle lieferten rund 800 Besuchern Jazz samt Country-Music-Flair und elegantem Soul; sogar atmosphärische Dub-Reggae-Passagen waren zwischen Tex-Mex-Einlagen und Pop-Elementen zu entdecken.
Beady Belle wurden Ende der 90er Jahre mit ihrem frischen Sound zum heißen Geheimtipp der norwegischen Undergound-Szene. Mittlerweile zählen sie zu den festen Größen der internationalen Musikszene, denn ihre Songs schaffen auf spielerische Art und Weise eine Verbindung zwischen der heißen Clubmusik der 90er Jahre und intelligenten Popstücken mit jazzigem Flair.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang Beate S. Lech
Gitarre Tommy Kristiansen
Bass Marius Reksjø
Schlagzeug Erik Holm
Keyboard Jørn Øien

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Wir sind Helden in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Alle haben sich auf diesen Abend gefreut – und die Vorfreude war groß. Heldenhaft haben die Helden bewiesen, dass sich das Warten gelohnt hat: vor ausverkauftem Arenarund, das durch die Hamburger Supportband Herrenmagazin eingestimmt wurde, zeigten Wir sind Helden, dass sie ihrem Namen einfach immer alle Ehre machen.
3.000 Heldenfans durften sich über knapp 2 Stunden an vielen altbekannten und wunderbaren Songs aber auch Stücken aus der neuen Platte „Bring mich nach Hause“ erfreuen. Nach hause gehen wollte dann jedoch keiner, denn wer möchte schon, dass ein perfekter Abend endet?

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang & Gitarre Judith Holofernes
Gitarre & Bass Mark Tavassol
Gitarre & Keyboard Jean-Michel Tourette
Schlagzeug Pola Roy

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Katzenjammer in der Kulturarena 2011

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Die vier Osloer Damen Turid Jørgensen, Solveig Heilo, Marianne Sveen und Anne Marit Bergheim von der Band Katzenjammer bezauberten Jena zum zweiten Mal. Dass es für diesen Abend keine Karten mehr zu ergattern gab, war klar; denn die vier Norwegerinnen haben im letzten wie auch in diesem Jahr einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Die Damen selbst zeigten sich entzückt, ein weiteres Mal vor dem Jenaer Publikum zu stehen und lieferten mit ihren geschätzten 32 Instrumenten eine Kabarett-Jahrmarkts-Polka-Spaß-Show, wie man sie sich nur erträumen konnte.
Katzenjammer – führende Damenband, führende Folk-Polkacombo, führende Multiintrumentalsportlerinnen, kurz: führende Norwegerinnen!

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

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Balkan Brass Battle in der Kulturarena

Ein echtes Multi-Kulti-Battle lieferten sich am heutigen Abend zwei Brass Bands aus Rumänien und Serbien. Unter dem Musikprojekt “Balkan Brass Battle“ eröffneten Fanfare Ciocarlia und das Boban & Marko Markovic Orkestar den Konzertsommer.
Trotz starker Regengüsse zeigten sich rund 2.500 Zuschauer von dem über 2 Stunden andauernden Bläser-Wettstreit der beiden Bands begeistert.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

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Suzanne Vega in der Kulturarena

Wir Fotojournalisten haben uns schon an die Einschränkungen bei den Fotorechten gewöhnt. Diesmal waren drei Lieder “von der Seite” erlaubt. Von der Seite bedeutete, dass der Fotograben nicht genutzt werden durfte. Eine kleine Horde Fotografen und das JenaTV-Team versuchten deshalb, sich am Rand der Bestuhlung sich so zu platzieren, dass die Füße der Kollegen nicht geplättet wurden und trotzdem einen Blick auf die Bühne zu erhaschen war. Doch es sollte nicht dabei bleiben. Kurz vor Konzertbeginn durften wir alle noch einen weiteren Meter nach hinten treten – welchen Sinn diese Maßnahme hatte, ist bis heute nicht bekannt. Und plötzlich durften nur die jeweils ersten zwei Minuten der ersten drei Lieder gefilmt und fotografiert werden. Das wird streng kontrolliert, wurde uns erklärt. Da ich meine Stoppuhr leider vergessen hatte, war diese Einschränkung dann in der Praxis dann doch keine.

So positioniert mussten wir leider feststellen, dass der einzige Blick von einem kleinen Podest mit zwei Wasserflaschen mit knallroten Etiketten verstellt war. Es gab keine Möglichkeit von dieser Seite, Suzanne Vega ohne dieses Accessoire abzubilden. Wenn eine Sängerin eine Gitarre in der Hand hält, ist die rechte Seite aus fotografischer Sicht unbrauchbar. Doch aus fotografischer Sicht war das Konzert absolut konsequent: Suzanne Vega hat ihr Gesicht vermutlich in sehr preiswerte Schminke gehüllt, denn das frontale Scheinwerferlicht sorgte leider für eine deutliche Speckschwarten-Anmutung. Das wäre mit einer passenden Theater-Schminke sicherlich nicht passiert.

Zumindest das Konzert tröstet über vieles hinweg. Suzanne Vega hat eine fantastische Stimme und wunderbare Lieder. Schade ist, dass sie sich nach rund einer Stunde Spielzeit schon zur Zugabe bitten ließ und das sie als Band nur einen Gitarristen mitgebracht hat. Gerry Leonard durch live eingespielte Loops die Sparsamkeit akustisch weniger dramatisch wirken lassen.

Singer-Songwriterin zu Gast bei der KulturArena

Suzanne Vega hat bei ihrem Konzert am 15. Juli bewiesen, dass sie es immer wieder schafft, sich selbst zurückzunehmen, ihre Songs in den Mittelpunkt zu stellen und jeden dieser Songs seine Geschichte entfalten lassen zu können.
Im komplett ausverkauften Arenarund lauschten 3.000 Besucher den harmonischen und sanften Klängen des Duos. Zusammen mit ihrem Gitarristen Gerry Leonard bewies sie, dass eine Gitarre und eine glasklare Stimme reichen, um Melodien zu schaffen, die gleichzeitig einzigartig und unvergänglich zu sein scheinen.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang: Suzanne Vega
Gitarre: Gerry Leonard

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Shibusa Shirazu Orchestra in der Kulturarena

Das Shibusa Shirazu Orchestra lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Und auch nicht mit Bildern oder Tönen. Man muss es selbst erleben und selbst das ist schwierig: ein ganzes Orchester war auf der Kulturarena zwei Stunden lang beschäftigt, ohne eine einzige Pause die Besucher mit immer neuen Eindrücken zu fordern. Auf dem ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang nicht, doch nach und nach wird man fähig, als Besucher die Dimensionen der Unterhaltung zu verinnerlichen. Barabara Salesch Schauende Couch-Potatos mal ausgenommen – die bekommen wohl nur einen Informationsschock. Doch diese unerhörte Vielseitigkeit macht es aus: jeder Künstler trägt etwas zum Gesamtwerk bei, technisch auf höchstem Niveau und immer zum Finale treibend. Dabei beginnt das Orchester schon mit einer Dynamik, welche viele andere nie an ihrem Ende erreichen und steigert dieses unaufhörlich – als ob sie den Spruch von Henri-Nannen “Mit einem Erdbeben anfangen! Und dann langsam steigern” auf die Kunst und Musik umsetzen wöllten. Das zu Beginn sichtlich erschrockene und überrannte Kulturarena-Publikum taute nach wenigen Minuten auf und konnte nur noch eines: mitmachen. Kein Wunder, das Orchester selbst sagt: “It’s not a show, it’s a party!”. Und so wurde die Party eine der besten, die ich bei knapp 50 Konzerten in der Kulturarena erlebt habe.

Musizierender Mangaclip auf der Kulturarena

„Eigentlich braucht man für diese Show vier Augen, oder besser sechs, denn zwei reichen einfach nicht aus“, sagt Tourmanager Julien Bahuau über das Shibusa Shirazu Orchester, die Kulturarena-Künstler des Samstags. Der junge Franzose begleitet das japanische 30-Personen-Kollektiv auf ihrer Tournee durch Europa, und nach Norwegen, der Schweiz, Frankreich und Spanien hieß der Halt an diesem Wochenende: Jena.
Für die Saalestadt haben sich Künstler und Veranstalter einen besonderen musikalischen (und optischen!) Leckerbissen überlegt: Spontan brachen fast alle Musiker des knapp 30-köpfigen Orchesters am Samstag Vormittag zu einer musikalischen Parade durch die Jenaer Innenstadt auf. Vorbei am Flohmarkt am Teichgraben ging es durch die Löbderstraße und von dort zum Markt. Mit zahlreichen Instrumenten, blau perückten Tanz-Performerinnen und einigen Butoh-Tänzern verwandeln sie die Jenaer Fußgängerzone in eine fernöstliche Klangkunst-Revue, und machen bei vielen Passanten Lust auf mehr am Abend.
Den Abend entwickelte sich gleich zu Beginn zu einem Gesamtkunstwerk. Musiker, Sänger, Maler auf der Bühne, Performerinnen auf Leitern und Podesten und Butoh-Tänzer im Publikum bilden der Rahmen für eine zweistündige Arena-Feier, die, so der Sänger „kein Konzert ist, sondern eine Party für alle.“ 1.300 Menschen feiern diese Party und lassen sich ganz auf die verrückte Multimedia-Revue ein, lernen sogar einige Brocken Japanisch zum Mitsingen, und tanzen ausgelassen zu der Shibusa-Mischung aus Freestyle-Jazz, Ska-Elementen, Triphop-Anklängen und Balkan-Beat-Bausteinen. Halb zehn schließlich lassen die Künstler einen silbernen, mehrere Meter langen Drachen minutenlang über dem Publikum schweben. Frenetischer Applaus belohnt die 24 Künstler, die an diesem Abend wirklich alles gegeben haben.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Shibusa Shirazu Orchestra im Netz: Kulturarena, www.myspace.com/shibusashirazuorchestra

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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