Kulturarena

4. February 2012

Beady Belle in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Nu-Country-Jazz aus dem Norden war heute Abend auf dem Theatervorplatz angesagt: Beady Belle lieferten rund 800 Besuchern Jazz samt Country-Music-Flair und elegantem Soul; sogar atmosphärische Dub-Reggae-Passagen waren zwischen Tex-Mex-Einlagen und Pop-Elementen zu entdecken.
Beady Belle wurden Ende der 90er Jahre mit ihrem frischen Sound zum heißen Geheimtipp der norwegischen Undergound-Szene. Mittlerweile zählen sie zu den festen Größen der internationalen Musikszene, denn ihre Songs schaffen auf spielerische Art und Weise eine Verbindung zwischen der heißen Clubmusik der 90er Jahre und intelligenten Popstücken mit jazzigem Flair.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang Beate S. Lech
Gitarre Tommy Kristiansen
Bass Marius Reksjø
Schlagzeug Erik Holm
Keyboard Jørn Øien

Alle Fotos bei Flickr, Lizenzen der Fotos sind erhältlich bei Zoonar oder dem DJV-Bildportal

Wir sind Helden in der Kulturarena

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Alle haben sich auf diesen Abend gefreut – und die Vorfreude war groß. Heldenhaft haben die Helden bewiesen, dass sich das Warten gelohnt hat: vor ausverkauftem Arenarund, das durch die Hamburger Supportband Herrenmagazin eingestimmt wurde, zeigten Wir sind Helden, dass sie ihrem Namen einfach immer alle Ehre machen.
3.000 Heldenfans durften sich über knapp 2 Stunden an vielen altbekannten und wunderbaren Songs aber auch Stücken aus der neuen Platte „Bring mich nach Hause“ erfreuen. Nach hause gehen wollte dann jedoch keiner, denn wer möchte schon, dass ein perfekter Abend endet?

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang & Gitarre Judith Holofernes
Gitarre & Bass Mark Tavassol
Gitarre & Keyboard Jean-Michel Tourette
Schlagzeug Pola Roy

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Katzenjammer in der Kulturarena 2011

Die Kulturarena schreibt über den Abend:

Die vier Osloer Damen Turid Jørgensen, Solveig Heilo, Marianne Sveen und Anne Marit Bergheim von der Band Katzenjammer bezauberten Jena zum zweiten Mal. Dass es für diesen Abend keine Karten mehr zu ergattern gab, war klar; denn die vier Norwegerinnen haben im letzten wie auch in diesem Jahr einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Die Damen selbst zeigten sich entzückt, ein weiteres Mal vor dem Jenaer Publikum zu stehen und lieferten mit ihren geschätzten 32 Instrumenten eine Kabarett-Jahrmarkts-Polka-Spaß-Show, wie man sie sich nur erträumen konnte.
Katzenjammer – führende Damenband, führende Folk-Polkacombo, führende Multiintrumentalsportlerinnen, kurz: führende Norwegerinnen!

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

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Balkan Brass Battle in der Kulturarena

Ein echtes Multi-Kulti-Battle lieferten sich am heutigen Abend zwei Brass Bands aus Rumänien und Serbien. Unter dem Musikprojekt “Balkan Brass Battle“ eröffneten Fanfare Ciocarlia und das Boban & Marko Markovic Orkestar den Konzertsommer.
Trotz starker Regengüsse zeigten sich rund 2.500 Zuschauer von dem über 2 Stunden andauernden Bläser-Wettstreit der beiden Bands begeistert.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

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Suzanne Vega in der Kulturarena

Wir Fotojournalisten haben uns schon an die Einschränkungen bei den Fotorechten gewöhnt. Diesmal waren drei Lieder “von der Seite” erlaubt. Von der Seite bedeutete, dass der Fotograben nicht genutzt werden durfte. Eine kleine Horde Fotografen und das JenaTV-Team versuchten deshalb, sich am Rand der Bestuhlung sich so zu platzieren, dass die Füße der Kollegen nicht geplättet wurden und trotzdem einen Blick auf die Bühne zu erhaschen war. Doch es sollte nicht dabei bleiben. Kurz vor Konzertbeginn durften wir alle noch einen weiteren Meter nach hinten treten – welchen Sinn diese Maßnahme hatte, ist bis heute nicht bekannt. Und plötzlich durften nur die jeweils ersten zwei Minuten der ersten drei Lieder gefilmt und fotografiert werden. Das wird streng kontrolliert, wurde uns erklärt. Da ich meine Stoppuhr leider vergessen hatte, war diese Einschränkung dann in der Praxis dann doch keine.

So positioniert mussten wir leider feststellen, dass der einzige Blick von einem kleinen Podest mit zwei Wasserflaschen mit knallroten Etiketten verstellt war. Es gab keine Möglichkeit von dieser Seite, Suzanne Vega ohne dieses Accessoire abzubilden. Wenn eine Sängerin eine Gitarre in der Hand hält, ist die rechte Seite aus fotografischer Sicht unbrauchbar. Doch aus fotografischer Sicht war das Konzert absolut konsequent: Suzanne Vega hat ihr Gesicht vermutlich in sehr preiswerte Schminke gehüllt, denn das frontale Scheinwerferlicht sorgte leider für eine deutliche Speckschwarten-Anmutung. Das wäre mit einer passenden Theater-Schminke sicherlich nicht passiert.

Zumindest das Konzert tröstet über vieles hinweg. Suzanne Vega hat eine fantastische Stimme und wunderbare Lieder. Schade ist, dass sie sich nach rund einer Stunde Spielzeit schon zur Zugabe bitten ließ und das sie als Band nur einen Gitarristen mitgebracht hat. Gerry Leonard durch live eingespielte Loops die Sparsamkeit akustisch weniger dramatisch wirken lassen.

Singer-Songwriterin zu Gast bei der KulturArena

Suzanne Vega hat bei ihrem Konzert am 15. Juli bewiesen, dass sie es immer wieder schafft, sich selbst zurückzunehmen, ihre Songs in den Mittelpunkt zu stellen und jeden dieser Songs seine Geschichte entfalten lassen zu können.
Im komplett ausverkauften Arenarund lauschten 3.000 Besucher den harmonischen und sanften Klängen des Duos. Zusammen mit ihrem Gitarristen Gerry Leonard bewies sie, dass eine Gitarre und eine glasklare Stimme reichen, um Melodien zu schaffen, die gleichzeitig einzigartig und unvergänglich zu sein scheinen.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Gesang: Suzanne Vega
Gitarre: Gerry Leonard

Alle Fotos bei Flickr, Lizenzen der Fotos sind erhältlich bei Zoonar oder dem DJV-Bildportal

Shibusa Shirazu Orchestra in der Kulturarena

Das Shibusa Shirazu Orchestra lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Und auch nicht mit Bildern oder Tönen. Man muss es selbst erleben und selbst das ist schwierig: ein ganzes Orchester war auf der Kulturarena zwei Stunden lang beschäftigt, ohne eine einzige Pause die Besucher mit immer neuen Eindrücken zu fordern. Auf dem ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang nicht, doch nach und nach wird man fähig, als Besucher die Dimensionen der Unterhaltung zu verinnerlichen. Barabara Salesch Schauende Couch-Potatos mal ausgenommen – die bekommen wohl nur einen Informationsschock. Doch diese unerhörte Vielseitigkeit macht es aus: jeder Künstler trägt etwas zum Gesamtwerk bei, technisch auf höchstem Niveau und immer zum Finale treibend. Dabei beginnt das Orchester schon mit einer Dynamik, welche viele andere nie an ihrem Ende erreichen und steigert dieses unaufhörlich – als ob sie den Spruch von Henri-Nannen “Mit einem Erdbeben anfangen! Und dann langsam steigern” auf die Kunst und Musik umsetzen wöllten. Das zu Beginn sichtlich erschrockene und überrannte Kulturarena-Publikum taute nach wenigen Minuten auf und konnte nur noch eines: mitmachen. Kein Wunder, das Orchester selbst sagt: “It’s not a show, it’s a party!”. Und so wurde die Party eine der besten, die ich bei knapp 50 Konzerten in der Kulturarena erlebt habe.

Musizierender Mangaclip auf der Kulturarena

„Eigentlich braucht man für diese Show vier Augen, oder besser sechs, denn zwei reichen einfach nicht aus“, sagt Tourmanager Julien Bahuau über das Shibusa Shirazu Orchester, die Kulturarena-Künstler des Samstags. Der junge Franzose begleitet das japanische 30-Personen-Kollektiv auf ihrer Tournee durch Europa, und nach Norwegen, der Schweiz, Frankreich und Spanien hieß der Halt an diesem Wochenende: Jena.
Für die Saalestadt haben sich Künstler und Veranstalter einen besonderen musikalischen (und optischen!) Leckerbissen überlegt: Spontan brachen fast alle Musiker des knapp 30-köpfigen Orchesters am Samstag Vormittag zu einer musikalischen Parade durch die Jenaer Innenstadt auf. Vorbei am Flohmarkt am Teichgraben ging es durch die Löbderstraße und von dort zum Markt. Mit zahlreichen Instrumenten, blau perückten Tanz-Performerinnen und einigen Butoh-Tänzern verwandeln sie die Jenaer Fußgängerzone in eine fernöstliche Klangkunst-Revue, und machen bei vielen Passanten Lust auf mehr am Abend.
Den Abend entwickelte sich gleich zu Beginn zu einem Gesamtkunstwerk. Musiker, Sänger, Maler auf der Bühne, Performerinnen auf Leitern und Podesten und Butoh-Tänzer im Publikum bilden der Rahmen für eine zweistündige Arena-Feier, die, so der Sänger „kein Konzert ist, sondern eine Party für alle.“ 1.300 Menschen feiern diese Party und lassen sich ganz auf die verrückte Multimedia-Revue ein, lernen sogar einige Brocken Japanisch zum Mitsingen, und tanzen ausgelassen zu der Shibusa-Mischung aus Freestyle-Jazz, Ska-Elementen, Triphop-Anklängen und Balkan-Beat-Bausteinen. Halb zehn schließlich lassen die Künstler einen silbernen, mehrere Meter langen Drachen minutenlang über dem Publikum schweben. Frenetischer Applaus belohnt die 24 Künstler, die an diesem Abend wirklich alles gegeben haben.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Shibusa Shirazu Orchestra im Netz: Kulturarena, www.myspace.com/shibusashirazuorchestra

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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The Hooters in der Kulturarena

The Hooters rocken die Kulturarena
Geburtstagsständchen für Sänger Eric Bazilian

Es gibt Lieder, da kann jeder mitsingen, ohne dass man wirklich sagen kann, wer genau eigentlich hinter dem Song steckt. Solch ein Song ist „Johnny B.“, der nicht nur zur 80er Jahre Party für Fetenstimmung und Tanzbeinaktion auf der Fläche vor dem DJ-Pult sorgt. Die Urheber dieses eingängigen Rock-Pop-Songs waren am 21. Juli zur Kulturarena zu Gast.
Seit 30 Jahren stehen sie auf der Bühne, und man merkte The Hooters kein bisschen an, dass man jenseits der 50 vielleicht irgendwann über einen musikalischen Ruhestand nachdenkt. Prall gefüllt war das ausverkaufte Arenarund, und 3.000 begeisterte Zuhörer röhrten, grölten und tanzten, was Lunge und Beine hergaben.
Ihr musikalisches Grundprinzip haben sie im Jahr 2010 wieder neu erfunden: politisch engagierter, melodischer Folk-Rock. So gab es in Jena Klassiker wie „All you zombies“ ebenso wie Lagerfeuerballaden á la „500 miles“ und Partykracher wie „Johnny B.“.
Spätestens ab „Private Emotion“, bei dem es die erste (aber nicht die letzte) deutsche Strophe des Abends gab, hatten die sechs Rock-Alt-Stars sämtliche Publikums-Sympathien auf ihrer Seite.
Als „völlig geil“ beschrieb Sänger Eric Bazilian höchstselbst die Stimmung, als sich ihm 6.000 Hände im ausverkauften Arenarund entgegenstreckten. Der US-Amerikaner feierte am Konzertabend seinen 57. Geburtstag, wofür ihm seine Bandkollegen plus 3.000 Arena-Besucher ein Happy Birthday-Ständchen sangen. Und quasi als Dessert für ein wunderbares Kulturarena-Konzert-Menü standen die sechs Künstler nach dem Ende der Show noch für eine Autogrammstunde zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

Eric Bazilian – Gesang
Robert Hyman – Keyboard/ Gesang
John Lilley – Gitarre/ Gesang
Fran Smith Jr. – Bass/ Gesang
David Uosikkinen – Schlagzeug
Tommy Williams – Gitarre

The Hooters im Netz: Kulturarena, hootersmusic.com, www.myspace.com/thehooters

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

Ich kann nur hoffen, das sich der folgende Stil im Fotograben nicht durchsetzt, sonst kann der Rest der Fotografen ohne Stativ nur drei Lieder lang Fotokameras fotografieren.

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2Raumwohnung in der Kulturarena

2Raumwohnung war für mich der Schock des Abends: Bei einem ausverkauften Konzert habe ich eine gewisse Erwartungshaltung entwickelt, was die musikalische Qualität des Abends betrifft. Aber wie schon bei Bela B habe ich mich geirrt: Wo der Hype um 2Raumwohnung herkommt, ist nicht zu ergründen. Die musikalischen Qualitäten können es jedenfalls nicht gewesen sein. Die Frontfrau Inga Humpe präsentierte Singsang, bei dem man den Beginn eines neuen Liedes allenfalls am Text erkennen kann. Das musikalische Niveau pendelt dabei munter zwischen dem einer Schülerband und der Demomusik eines Keyboards aus den 90ern. Nennt man das ganze Elektro-Pop fällt es wenigstens nicht so auf. Dabei übt sich das Duo nicht mit der Reduktion auf das Wesentliche, sondern um das wesentliche Drumherum. Vielleicht ist es auch nur die aktuelle Volksmusik für alle, die Schlager spießig finden, aber sich damit ausreichend musikalisch beplätschert fühlen. Bei 36° fühlen sich Liebe und Herzschmerz auch am wohlsten.

Das Publikum schien mindestens einen Grund zu finden, die maximal 16 Euro für das Konzert bezahlen zu wollen: die Texte. Es findet sich bestimmt ein gutes Cover, welches diese Texte mit Musik versieht und von einer Sängerin präsentiert.

Feinsten deutschen Elektro-Pop erlebten am 15. Juli die 3.000 Besucher zum ausverkauften Konzert von 2raumwohnung. Klassiker der Band wie „Wir trafen uns in einem Garten“, „Nimm mich mit“ oder „Ich und Elaine“ gab es dabei ebenso wie die Songs des neuen Albums „Lasso“. Die Heroen der Neuen Deutschen Welle Inga Humpe und Tommi Eckart holten in Jena auch Zuschauer zum Mittanzen auf die Bühne, was die Stimmung noch ausgelassener machte.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

2Raumwohnung im Netz: Kulturarena, www.2raumwohnung.de, www.myspace.com/2raumwohnung, Konzertkritik auf Jenanews.de

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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James Carter in der Kulturarena

Meister des Saxofons zur Kulturarena

James Carter hatte am 16. Juli bei seinem Konzert viel zu bieten: lässige Saxofon-Soli, sanfte Klarinetten-Improvisationen und lockere Querflöte-Einlagen verzauberten rund 1.000 Jazz-Fans der Kulturarena. Der „Mozart des Saxofons“ und seine vier Musiker sind eine feste Größe im internationalen Musikgeschehen, und fühlten sich mit ihrem virtuosen Instrumentaljazz intuitiv in das Jenaer Publikum ein.

Quelle: Pressemitteilung der Kulturarena

Besetzung:

James Carter – Saxofon
Corey Wilkes – Trompete
Gerard Gibbs – Piano
Leonard King – Schlagzeug
Ralphe Armstrong – Bass

James Cater im Netz: Kulturarena, www.jamescarterlive.com, www.myspace.com/thejamescarter

Weitere Fotos in der Happy Arts Galerie.

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Kulturarena 2009: „Wilhelm Tell“

Bevor die nächste Kulturarena angekündigt wird, möchte ich noch die Fotos des Eröffnungsstücks der letztjährigen Kulturarena nachreichen. Auch bei diesem Stück hat Markus Heinzelmann Regie geführt und eine traditionelle Geschichte rabiat modernisiert. Immerhin war das Theaterspektakel weniger blutig als die Orestie zwei Jahre zuvor.

Kritiken: “KulturArena 2009 mit Theaterspektakel eröffnet” von Jens Mende auf Jenanews.de und “Kulturarena-Auftakt: “Wilhelm Tell” und der Heldenmut einst und heute” von Stephan Laudien auf jenapolis.de

Rückblicke: “Kulturarena 2008: Modern, Trash, Der Sturm”, “Blut, Blutiger, Die Orestie”, Dreigroschenoper in der Kulturarena

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