Thüringentag

19. May 2013

Thüringentag: Ministerpräsident Althaus: Danke Jena!

Text von Jens Mende, jenakompakt.de

Thüringentag JenaÜber 300.000 Besucher machten den 10. Thüringentag in Jena zum wahrhaft größten Volksfest im Freistaat. Bei strahlendem Sonnenschein säumten allein beim Festumzug der “Thüringer Geister” am Samstagnachmittag 40.000 Menschen die Straßen in Jenas Innenstadt.
2.800 Mitwirkende, darunter 250 dargestellte Persönlichkeiten aus Thüringen und Jena von Barbarossa bis Zeiss, von Schiller bis Zuse, machten diesen Umzug zu einem wahrhaften Höhepunkt des Thüringentages, den Hunderttausende auch im MDR-Fernsehen verfolgt haben.

Inmitten der Gäste aus nah und fern weilten auch Vertreter der neun französischen Partnerstädte in der Saale-Metropole, die begeistert waren vom “Rendezvous in Jena” und versprachen, im Oktober die Stadt erneut zu besuchen.
Ebenso begeistert zeigte sich auch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. Er dankte der Ausrichterstadt Jena, die drei Tage lang ein hervorragender Gastgeber gewesen sei und ein großartiges Jubiläumsfest organisiert habe, von dem man noch lange im Freistaat sprechen werde.

Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter zeigte sich hocherfreut über das Lob des Ministerpräsidenten und gab das Dankeschön an all die Helfer sowie die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt weiter. Dass Jena als freundliche und zuvorkommende Gastgeberstadt empfunden wurde, läge daran, dass Jenas Einwohner freundlich und zuvorkommend ihre Gäste empfangen hätten. Der OB sagte während einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag, er wünsche sich “dass wir alle den Schwung dieses großen Festes in die nächsten Monate mitnehmen und uns dieses Wir-Gefühl erhalten. Was Jena alles leisten kann, hat es an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt.” Den Erfolg des Thüringentages wertete er als großen Imagezugewinn für unsere Stadt. Einmal mehr outete sich der neue OB dabei als großer Jena-Fan: Er denke darüber nach, einmal jährlich einen “Jena-Tag” zu veranstalten und werde dazu geeignete Partner suchen. Es gäbe große Lust auf Events dieser Art.

Michael Meinung, Leitender Ministerialrat in der Thüringer Staatskanzlei, überbrachte noch einmal die Grüße und den Dank des Ministerpräsidenten. Der Freistaat sei stolz auf Jena. Die Stadt habe ein Rendezvous voller Herzlichkeit und Freundschaft ausgerichtet. Dem schloss sich JenaKultur-Chefin Frau Dr. Franz, Mitorganisatorin des Thüringentages, an: “Jena hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Wir sind der Wissenschaftsstandort Nummer 1 in Thüringen. Hier gibt es funktionierende Netzwerke zwischen Sport und Wirtschaft, zwischen Kultur und Wissenschaft und diese Netzwerke sind noch engmaschiger geworden.”

Seitens der Polizeidirektion Jena – die für ihre hervorragende Arbeit ausdrücklich gelobt wurde – gab es keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. Thüringen und die Gäste aus dem Ausland seien “zu Gast bei Freunden in Jena” gewesen – dies in Anlehnung an das Motto der Fußballweltmeisterschaft. Die Ordnungs- und Sicherheitskräfte wollten als Ansprechpartner für die Gäste und Besucher der Stadt wirken und dies sei inhaltlich voll gelungen.

Über 300.000 zufriedene Besucher, strahlender Sonnenschein, die Stadt zeigte sich von ihrer schönsten Seite und machte einmal mehr weit über die Grenzen des Freistaates positiv auf sich aufmerksam – das Fazit fällt leicht: Der Thüringentag 2006 in Jena war ein großartiges Fest und ein voller Erfolg.

Thüringentag: Festumzug “Thüringer Geister”

Der große Festumzug „Thüringer Geister“ war unumstritten ein Highlight der Thüringentage in Jena. Gezeigt wurde Jenaer und Thüringer Geschichte mit vielen Persönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten. Fast 3000 Darsteller zeigten in dem 2½-stündigen Umzug viel Liebe zum Detail und verrieten Interessantes über die Geschichte unserer Stadt. Der MDR wird eine DVD vom Festumzug produzieren. Bestellungen werden für 15 € (zzgl. 3 € Versandkosten) unter 0180 / 5007218 entgegen genommen.

Über hundert Bilder des Umzugs gibt es in der Happy Arts Galerie. Ein ausführlicher Bericht von Jens Mende befindet sich auf jenakompakt.de

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Thüringentag: Multimedia- und Lasershow

Angekündigt wurde die multimediale Laser-Show zum Thüringentag 2006 „Rendezvous in Jena“ mit dem JENOPTIK White-Light-Laser, der über 16 Millionen Farben darstellen kann. Doch das war nicht das wirkliche Highlight der Show, die den Ernst-Abbe-Platz in Jena in neues Licht gehüllt hat.
Der gesamte Platz wurde von unzähligen Lichtquellen, mehreren Beamern und zwei Hochleistungslasern zur Videoleinwand umfunktioniert. Die Häuserfassaden entwickelten sich durch die Beleuchtung mit Mustern und Strukturen eine völlig neue und sich ständig ändernde Kulisse. Die Laser projizierten zusätzlich Motive aus Thüringen und passend zum Motto des Thüringentages „Rendezvous in Jena“. Dabei wurden auch die sieben Wunder von Jena gezeigt. Die Show wurde abwechlsungsreich und passend von französischen Elektro-Beates untermalt. Für weitere Abwechslung sorgten zwei Tänzerinnen, welche auf einem starken Ventilator standen und leichte, metallbeschichtete Tücher im Takt der Musik und des Tanzes fliegen ließen.

Weitere Bilder in der Happy Arts Galerie.

Multimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und LasershowMultimedia- und Lasershow

Thüringentag: Höhenfeuerwerk

Tausende Gäste auf und um die Camsdorfer Brücke sahen das diesjährige Höhenfeuerwerk aus Anlass des Brückenfestes. Das Feuerwerk war dieses Jahr etwas kürzer als sonst, aber dafür von der Dramaturgie der Bilder sehr gut gemacht, was mit entsprechendem Beifall belohnt wurde.

Weitere Bilder in der Happy Arts Galerie.

Höhenfeuerwerk Brückenfest Camsdorfer Brücke Jena

Thüringentag: Roseland

Nachwuchsbands gibt es wie Sand am Meer. Meistens klingen sie, als hätten die Musiker die Wahl der Instrumente gewürfelt und gute Sänger zu finden stellt die jungen Bands meist vor eine unlösbare Aufgabe. Doch bei Roseland ist es anders: die 4 Musikerinnen (Frida, Melanie, Julia und Nadin) und 2 Musiker (Philipp und Jack) spielen selbstkomponierten, melodischen Rock/Pop, der einfach Spaß macht. Die junge Band hat nicht nur eine gute Sängerin, sondern gleich drei, welche mit ihrem Satzgesang den Stücken ihre besondere Note geben. Die Lieder haben eine ausgeprägte Dynamik und ausgefeilte Arrangements.
Die Band belegte beim Thüringer Bandwettbewerb im Rahmen des Altstadtfestes im Mai diesen Jahres den zweiten Platz. Das Debüt-Album „Sweet And Salty“ erschien Ende 2005. Wir werden sie in bestimmt auf vielen Thüringer Bühnen live erleben können.

Weitere Bilder befinden sich in der Happy Arts Galerie.

Band RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand RoselandBand Roseland

Thüringentag: Subay To Sally live

Am Freitagabend spielte im Rahmen des CampusOpenAIR auch die Mittelalterrock Band Subway To Sally. Der Ernst-Abbe-Platz in Jena war gut gefüllt mit zahlreichen schwarz gekleideten Fans, die jedes Wort mitsingen konnten. Die Band zeigte ihre bekannten Live-Qualitäten in einem gut 1½ stündigen Konzert. Die Lieder wurden mit einer gefühlvoll gestalteten Lichtshow und viel Pyrotechnik untermahlt.

Weitere Bilder befinden sich in der Happy Arts Galerie. Ein ausführlicher Konzertbericht von Kerstin Lucklum befindet sich auf Jenakompakt.de

Subway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To SallySubway To Sally

Thüringentag: Frank Schöbel und Band

… spielten auf der Camsdorfer Brücke:
Frank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und BandFrank Schöbel und Band

Weitere Bilder in der Galerie.

Thüringentag: 1806 – Audio Walk eingeweiht

Text und Bilder von Jens Mende, jenakompakt.de

Es wäre vergebens, das Kunstwerk mit Worten beschreiben zu wollen. Wie aber erklärt man in einem Printmedium eine Klanginstallation?
Man muss es sehen, fühlen, in sich aufnehmen, auf sich wirken lassen. Den Blick 200 Jahre zurückschweifen lassen. Da, wo 35.000 Menschen, zumeist junge Männer, nicht älter als 30 Jahre, im blutigen Gemetzel ihr Leben ließen – wie nutzlos, wie sinnlos.

Seit heute ist es möglich, das Grauen der Schlacht bei Jena und Auerstedt nachvollziehbarer zu machen: Janet Cardiffs Audio Walk nimmt den Besucher mit auf eine Reise über das Schlachtfeld. So wird der Besuch der Gedenkstätte 1806 zur Zeitreise. Über Klänge, Geräusche und Töne, die dem Besucher über Kopfhörer beim rund halbstündigen Spaziergang (englisch: walk) durch die Ausstellung und über das ehemalige Schlachtfeld zugeführt werden, wird Geschichte lebendig und die Entwicklung der zurückliegenden 200 Jahre erlebbar, nachvollziehbar.

Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter weihte heute im Beisein von Janet Cardiff, Kjell Eberhardt (Staatssekretär im Kulturministerin des Freistaates Thüringen) sowie Alexander von Witzleben (Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG Germany), den Audio Walk, ein Kunstwerk der kanadischen Künstlerin Janet Cardiff, in der Gedenkstätte 1806 in Jena-Cospeda ein. In seiner Eröffnungsrede drückte der Oberbürgermeister seine Freude darüber aus, dass aus “ehemals feindlich gegenüberstehenden Nationen wahre Freunde” geworden seien. Er dankte der Künstlerin Janet Cardiff für ein gelungenes Kunstwerk, welches den Besuchern die Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte näher bringen wird. Es sei “ein einzigartiges Kunstwerk entstanden”, betonte Kjell Eberhardt, der in Vertretung des im Landtag verhinderten Kulturministers den Termin wahrnahm.

Die Entstehung des Audio Walks wurde von JenaKultur organisatorisch begleitet und von der JENOPTIK AG finanziell unterstützt. So verhehlte denn auch Jenoptik-Chef Alexander von Witzleben nicht seine Freude über das entstandene Kunstwerk. “Nur wer seine Vergangenheit kennt und entsprechende Lehren aus der Geschichte zieht, wird auch eine Zukunft haben”, so von Witzleben. “Der Besucher findet Zeit, über Geschehenes nachzudenken.” In genau diesem Sinne möchte Janet Cardiff ihr Werk verstanden wissen: “Ein Spaziergang ist ein Akt des Nachsinnens”, so die kanadische Künstlerin.

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Dr. Schröter, Kjell Eberhardt, Alexander von Witzleben (von links)

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Janet Cardiff (links) mit ihrem Dolmetscher