Die Wirtschaftsjunioren Jena /Saale-Holzland haben wieder ein Kamingespräch organisiert. Die Diskutanten auf dem Podium werden Prof. Windisch, Universität Jena, Heinz-Jürgen Kronberg, Vorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU Thüringen und Oliver Schaarschmidt, tecis AG, sein. Moderiert wird der Abend von Christian Wewezow. Es war ein sehr interessanter Abend mit vielen verschiedenen Sichtweisen. Ein paar Fotos:



Kamingespräch: Von der Finanzkrise zur Wirtschaftskrise?
Fotos Kamingespräch der Wirtschaftsjunioren
Am 2. Juli fand das ein Kamingespräch der Wirtschaftschaftsjunioren mit Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter sowie Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm zum Thema “Zukunft für die Region: Thüringen – Deutschland – Europa?” statt.
Die Diskussion zeigte deutlich den unterschiedlichen Standpunkt der beiden Städte, wenn es darum geht, Innovationen auf städtischer Ebene durchsetzen zu können. Während Jena mit seiner in Thüringen herausragenden Situation durchaus selbst Trends setzen kann, hat die Stadt Gera immer noch mehr die Rolle des Reagierenden und versucht die Bedeutung der Stadt wieder an die Zeiten vor der Wende anzuknüpfen. Beide Städte verfolgen einen konsequenten Reformprozess und sprechen sich bei diesen Themen auch miteinander ab. Besonders interessant waren die Einschätzungen zur Region Mitteldeutschland, insbesondere im Rückblick auf das letze Kamingespräch mit OB Dr. Schröter im November 2006.
Beibst und Dicke bei den Wirtschaftsjunioren Jena
Enge Kooperation und regen Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft konnten am Mittwoch, 11. Juli 2006, die Wirtschaftsjunioren Jena-Saale/Holzlandkreis im Gespräch mit Frau Prof. Dr. Beibst und Prof. Dr. Dicke hautnah erleben. Begeistert von den am Vortag veröffentlichten, hart erkämpften Ergebnissen der Zukunftsinitiative „Exzellentes Thüringen“ 2008 bis 2011 schwärmten die Hochschul-Rektoren vom erfolgreichen Miteinander in Jena und Thüringen sowie ihrem gemeinsamen Engagement in verschiedenen Projekten, wie z.B. im Jenaer Bündnis für Familie.
Beide berichteten den aufmerksamen Zuhörern auch von der gut abgestimmten Präsenz in überregionalen Netzwerken, Forschungsverbünden und Initiativen, die letztlich stets auch dem positiven Bewerben des Hochschulstandorts Jena mit seinen ca. 20.000 Studierenden dient.
Befragt nach Ihrer Vision für die FH Jena im Jahr 2020 antwortete Frau Prof. Dr. Beibst, den Fokus stärker auf die Internationalisierung der Hochschule richten zu wollen, um der sinkenden Zahl Studierender aus Thüringen entgegenzuwirken. Prof. Dr. Dicke beabsichtigt in den nächsten 13 Jahren, die Friedrich-Schiller-Universität mit 4 Säulen qualitativ hochwertiger Studienrichtungen in der deutschen Hochschullandschaft zu etablieren.
Kurzfristig stürzen sich aber Hochschulen und Wirtschaft mit viel Elan auf die Vorbereitungen des Jahres 2008, in dem die FSU nicht nur ihren 450. Geburtstag feiert, sondern sich Jena in vielen Veranstaltungen als “Stadt der Wissenschaft” präsentieren wird.
Text: Wirtschaftsjunioren Jena
Fotos: Markus Kämmerer/Happy Arts
Disclaimer: Markus Kämmerer/Happy Arts ist Mitglied der Wirtschaftsjunioren Jena.



Weißes Gold aus Kahla
Wie aus vermeintlichen Alltagsgegenständen wie Haushaltporzellan moderne Designobjekte werden, zeigt uns das Kahlaer Porzellan. Und was der Geschäftsführer Holger Raithel dafür tut, damit das auch so bleibt erläuterte er uns Jenaer Wirtschaftsjunioren letzten Mittwoch bei in einem Gespräch in der Bibliothek des Hotel Esplanade.
Selbst Wirtschaftsjuniorenmitglied erklärte er sich sofort dazu bereit, auf Einladung des Arbeitskreises Existenzgründung und Unternehmensnachfolge der Wirtschaftsjunioren Jena/SHK über die Übergabe der Geschäftsführung von Günther Raithel an sich vor über zwei Jahren zu berichten.
Der Vater baute das Unternehmen seit der Neugründung 1994 komplett neu auf und konnte sich in einem schwierigen Markt behaupten. Das Unternehmen Kahla Porzellan erarbeitet mit seinen rund 330 Mitarbeitern seit zehn Jahren Gewinne.
Holger Raithel studierte Physik mit einem Schwerpunkt in der Werkstofftechnik und arbeitete viele Jahre als Unternehmensberater in der ganzen Welt. Die Übergabe vom Vater an den Sohn war lange Zeit kein Thema. Nachdem aber die Entscheidung fest stand, arbeitete er zunächst ein Jahr als Assistent der Geschäftsleitung. In dieser Zeit konnte Holger Raithel viele Erfahrungen sammeln. Die eigentliche Übergabe fand in einem harten Schnitt zu einem festgelegten Zeitpunkt statt. Die Wichtigkeit dieses genau definierten Übergangs betonte Holger Raithel mehrfach.
Doch auch der Vater ist damit nicht plötzlich arbeitslos: regelmäßig werden schwierige Fragen der Unternehmensführung im Kreis der Familie besprochen und die weitere Strategie geplant. Lebenslange Erfahrung im Porzellanbereich scheint einfach unersetzbar und auch gesellschaftlich ist „der Senior“ gefragter den je.
Holger Raithel führt sein Unternehmen sehr persönlich. Kurze Wege und viele Gespräche, nicht nur in der Hauskantine, mit allen Mitarbeiterebenen tragen dazu bei. Wenn ein großer Auftrag in kurzer Zeit erledigt werden muss, packen auch Mitarbeiter aus allen Bereichen und Hierarchieebenen im Schichtsystem die Kartons. Wenn Mitarbeiter und Unternehmen füreinander leben, gibt es „Das geht nicht“ nicht mehr.

Holger Raithel, Geschäftsführer Kahla Porzellan

Wirtschaftsjunioren in der Bibliothek des Esplanade Jena
Disclaimer: Ich bin Mitglied der Wirtschaftsjunioren Jena/SHK.
Rückblick der Wirtschaftsjunioren Jena/Saale-Holzland
Seit Mitte des Jahres sind wir Mitglied bei den Jenaer Wirtschaftsjunioren und es hat sich schon gelohnt. Wir konnten erstmals umfangreiche Kontakte in die Jenaer Szene knüpfen und haben auch schon den ersten Auftrag erhalten: wir konzipieren und entwickeln ein umfangreiches Data Warehouse Projekt. Die Stärke der Wirtschaftsjunioren liegt eindeutig darin, dass die Mitglieder aus vielen verschiedenen Bereichen und Branchen stammen. Bei anderen Treffen sind meist nur die fachspezifisch interessierten anwesend, die nur über technische Details des immer gleichen Themas sprechen.
Hier folgt der Rückblick des alten Vorstands auf die vergangenen zwei Jahre:

Der Vorstand der Jahre 2004-2006 (v.l.): Kirsten Uhrlau, Michael Kunkel, Stefan Weiland, Oliver Schaarschmidt, Beatrice Postleb, Claudia Pauli
Themenabend „Marketing in Theorie und Praxis“ in Jena
Die Wirtschaftsjunioren Jena laden zum Themenabend des Arbeitskreises Existenzgründung und Unternehmensnachfolge zum Thema „Marketing in Theorie und Praxis“ ein:
Mittwoch, 29.11.2006 um 19.30 Uhr im Hotel Esplanade (Goethegalerie).
Um Anmeldung unter s.wagner@mvolution.de wird gebeten.
Kamingespräch mit Jenaer OB Schröter
Die Wirtschaftsjunioren Jena begrüßten den Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter am 1. November im Hotel Esplanade in Jena zu einem Kamingespräch. Nachdem Anfang des Jahres bereits ein Gespräch aller Oberbürgermeisterkandidaten stattfand wurde jetzt für die ersten 100 Tage der Regierungszeit Bilanz gezogen und die Strategie für die kommenden knapp sechs Jahre angesprochen. Der Oberbürgermeister lobte besonders Jenas Innovationskraft und den überdurchschnittlich hohen Zuwachs an Gewerbesteuereinnahmen. Diese werden unter anderem zum Schuldenabbau genutzt. Durch eine Corporate Identity und Imagemarketing soll die Stadt bekannter gemacht werden und neue Investoren nach Jena locken. Um dieses Ziel zu erreichen, ist „kleinteiliges Denken nicht mehr zeitgemäß“, sagte Schröter und warb gleichzeitig für die Region Mitteldeutschland. Der Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter wurde von den Wirtschaftsjunioren zur Mitteldeutschen Regionalkonferenz Mirko7 im April 2007 eingeladen. Das informative und offene Gespräch soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden um beiden Seiten Anregungen zu geben und positive Synergieeffekte für die Region Jena zu erzielen.


Themenabend der Wirtschaftsjunioren: „Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“
Am Mittwoch, den 18. Oktober 2006 fand im Steigenberger Esplanade Jena der 4. Themenabend der Wirtschaftsjunioren Jena statt. Die Geraer Rechtsanwältin Babette Sterna der Kanzlei Rungen • Drescher • Pröve gab den zahlreichen Gästen Einblicke in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz aus der Sicht von Existenzgründern und Unternehmern. Das im August verabschiedete Gesetz stellt die Unternehmen, die sich nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigen vor ein erhebliches Klagerisiko. Eine Schulung der leitenden Mitarbeiter und Personalverantwortlichen ist nötig, um über die aktuelle Entwicklung der Gesetzeslage informiert zu sein, da das Gesetz dem Arbeitgeber eine Vielzahl von Organisationspflichten auferlegt. Insbesondere Stellenausschreibungen erfordern eine ausführliche rechtliche Prüfung in Hinblick auf das AGG. Frau Sterna wies darauf hin, dass das neue Gesetz z.T. in Konflikt mit anderen Gesetzen und der Rechtsprechung steht. Da es nur vereinzelt Kommentierungen und noch keine ausführliche Rechtsprechung zu dem AGG gibt, besteht ein erheblicher Informationsbedarf.
Die Wirtschaftsjunioren Jena setzen die Reihe der Themenabende und Kamingespräche weiter fort. Im November wird der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter zu einem Kamingespräch über die kurz- und mittelfristigen Ziele für KMU geladen.





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