Hinweis für Betroffene: Bitte alle Artikel zum Thema lesen. Die meisten Fragen sind in diesen Artikel und den dazugehörigen Kommentaren beantwortet.
Nachdem Awanda die unberechtigte Forderung nach Intervention meiner Anwältin aus „Kulanz storniert“ hatte, geht es weiter um die Schadensersatzforderung, die mir zusteht. Es handelt sich um 46,41 €, welche durch die Beauftragung des rechtlichen Beistands beim Abweisen der ungerechtfertigten Forderung von Awanda aufgelaufen sind.
Awanda antwortete am 3. August 2007 auf das Schreiben meiner Anwältin wieder kostensparend per eMail und mit „interessanten“ Argumenten:
„Der Nachweis von Herrn Kämmerer ist uns am 30.04.2007 von unseren beauftragten Inkassounternehmen zugegangen.
Das Ihrem Mandanten erneut zugestellte Inkassoschreiben vom 03.05.2007 konnte so kurzfristig leider nicht mehr aus dem Mahnlauf genommen und eine Zustellung werden“ (wörtliches Zitat, Fehler sind auch im Original enthalten)
Meine Schreiben vom 24. März und 18. April (= angeblich am 30.04.07 eingegangen) sind jeweils in identischer Ausfertigung per FAX und z.T. schriftlich sowohl an die mahnende Firma accumio, als auch an Awanda gegangen. Der Vorgang war somit beiden Firmen gleichzeitig bekannt. Eine Weiterleitung meines Schreibens an das Inkassobüro war deshalb nicht nötig. Im Schreiben vom 03.05. wird behauptet „Die Forderung besteht hier zu Recht […]“ – der Argumentation Awanda folgend, hat mandiese Aussage zu dem Zeitpunkt gar nicht ausreichend geprüft, sondern einfach einen Mahnlauf gestartet.
„Nachdem uns der Nachweis des rechtzeitigen Widerrufes zuging wurde sofort ein Storno veranlasst, […]“
Das „sofortige“ Storno muss länger als vier Wochen benötigt haben, denn am 05. Juni kam die „Letzte außergerichtliche Zahlungsaufforderung“ vom Inkassobüro. Von einem Storno kann also keine Rede sein.
Die Taktik ist offensichtlich: verschieben und es nicht immer ganz so genau nehmen. Awanda wird damit bei mir keinen Erfolg haben, denn ich werde meine Forderung jetzt auf gerichtlichem Wege eintreiben.
Update: Viele Fragen in den Kommentaren werden durch meine Artikel schon beantwortet. Bitte bei Fragen alle Artikel durchlesen. Wird die Frage nicht beantwortet, freuen sich die Leser über jeden weiterführenden Kommentar.
Auf meinen ursprünglichen Blogeintrag (und den darauffolgenden) haben sich unzählige Personen gemeldet, die gleiche oder ähnliche Erfahrungen mit Awanda, accumio und der w&w Rechtsanwaltssozietät gesammelt haben. Um diesen Methoden Einhalt zu gebieten, habe ich bei der Staatsanwaltschaft Jena Strafantrag gegen Awanda, bzw. dessen Geschäftsführer Axel Binan und Goran Maksic gestellt. Neben allen Fakten habe ich auch auf weitere Geschädigte verwiesen, die darüber im Internet berichtet haben. Ein einziger Fall wird kaum zu einer angemessenen Strafe führen. Wird jedoch ein gewisses System hinter den Mahnungen sichtbar und beweisbar, ist mit größeren Reaktionen zu rechnen. Jeder Geschädigte kann sich entweder direkt schriftlich an die Staatsanwaltschaft Jena (bearbeitet von Staatsanwältin Frau Reuter) oder seine lokale Staatsanwaltschaft wenden. Wer das Gleiche mit Awanda erlebt hat und bereit ist, als Zeuge aufzutreten, kann sich per eMail mit seiner Adresse an mich wenden – ich leite die Daten gesammelt an die Staatsanwaltschaft weiter.
Ich werde weiter ausführlich von meinen Erfahrungen mit Awanda berichten und benötige weitere Informationen zu Awanda, den Hompages http://www.wunschlotto.de, http://www.messagemonster.de, http://www.naturalweight.de, http://www.sparschwein.ag sowie zu deren Geschäftsführern. Wer zu diesem Thema weitere Informationen hat, schickt mir bitte eine eMail. Alle Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Weiterführende Informationen unter: “Auf Abofalle reingefallen – Was dagegen unternehmen?”
Dieser Blogeintrag berichtet von eigenen Erfahrungen, wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, alle Fakten wurden mehrfach überprüft und der Artikel von Rechtsanwälten gegengelesen. Abmahnen zwecklos.
Hinweis für Betroffene: Bitte alle Artikel zum Thema lesen. Die meisten Fragen sind in diesen Artikel und den dazugehörigen Kommentaren beantwortet.
Awanda (Wunschlotto) lässt nicht locker: Am 5. Juni 2007 erhielt ich eine „Letzte außergerichtliche Zahlungsaufforderung“ der w&w Rechtsanwaltssozietät über 124,37 €. Die Kanzlei schreibt: „Wir sind beauftragt, das gerichtliche Mahnverfahren einzuleiten und die Zwangsvollstreckung gegen Sie zu betreiben“. Und das, obwohl ich zweimal schriftlich mitgeteilt habe, dass diese Forderung nicht berechtigt ist.
Doch auch ich lasse nicht locker und habe mir Rechtsbeistand bei der Rechtsanwältin Babette Sterna der Kanzlei Rungen • Drescher • Pröve geholt. In dem von Frau Sterna erstellten Antwortschreiben an die w&w Anwälte wird diese aufgefordert, unverzüglich zu bestätigen, dass keine Forderungen mehr gegen mich erhoben werden. Weiterhin wird die Gegenseite verpflichtet, mir Schadensersatz zu zahlen. Dieser beläuft sich auf die Höhe der Rechtsanwaltskosten von 46,41 €, welche sich nach dem Gegenstandswert (124,37 €) berechnen.
Die Antwort der Awanda Anwälte kam prompt und kostensparend per eMail. Die ungerechtfertigte Forderung wird jetzt aus „Kulanz storniert“. Verwunderlich, das eine Forderung, die vorher noch per Zwangsvollstreckung eingetrieben werden soll, erst nach dem Brief meiner Rechtsanwältin auf „Kulanz storniert“ wird. Doch beim Bezahlen des Schadensersatzes hört die Großzügigkeit schon wieder auf: diese wurde mit der Frage nach der Notwendigkeit Rechtsbeistand zurückgewiesen und mir erklärt, das ich nach meinem ersten Schreiben vom „26. März 2007“ (welches genau genommen vom 23. März ist) doch die Möglichkeit hatte, in einem weiteren Schreiben die Kündigungsbestätigung zukommen zu lassen. Wie berichtet habe ich genau das am 18. April auch getan und mir wurde der Antwort vom 3. Mai auch der Eingang bestätigt, der Inhalt jedoch ignoriert. Kündigungsschreiben scheinen bei Awanda häufig verschiedene Zustellprobleme zu haben.
Das Einholen eines anwaltlichen Beistands ist selbstverständlich angebracht, wie die Rechtsanwältin Frau Sterna im Antwortschreiben formuliert: „Durch Beauftragung und das aggressive Vorgehen eines Inkassounternehmens und schließlich dem Einschalten einer Rechtsanwaltskanzlei sah sich unser Mandant als juristischer Laie gezwungen, rechtlichen Rat einzuholen“. Um die Zahlung des Schadensersatzes wird w&w nicht umhinkommen, auch wenn ich die Forderung gerichtlich geltend machen muss. Das wäre mir der Aufwand wert.
Wenn unrechtmäßige Forderungen von Awanda nicht nur das Porto für zwei der drei Standardbriefe kosteten, sondern jedes Mal Schadensersatz gezahlt werden müsste, dürfte es sich bald nicht mehr lohnen, fristgemäße Kündigungen zu ignorieren. Jeder Betroffene, der ebenfalls einen w&w Brief mit der unberechtigten Forderung erhalten hat, kann sich selbstverständlich ebenso an Frau Sterna oder einen anderen Anwalt seines Vertrauens richten. Erziehung funktioniert am besten mit Geld.
Weitere Informationen im Artikel Strafantrag gegen Awanda
Dieser Blogeintrag berichtet von eigenen Erfahrungen, wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, alle Fakten wurden mehrfach überprüft und der Artikel von Rechtsanwälten gegengelesen. Abmahnen zwecklos.







